Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Benutzeravatar
Stefan
...putzt hier nur
Beiträge: 2859
Registriert: Do 28. Jan 2016, 00:08
Bewertung: 685
Wohnort: Ostelsheim

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Stefan » Di 9. Jan 2018, 21:40

Habe ich mich auch schon gefragt,
zumal ein Typ K eine offene Anheizklappe erheblich länger tolerieren würde ohne Schaden zu nehmen.

Vielleicht ein Sicherheitsaspekt? Eine nicht richtig angezogene Klemme oder ein oxidiertes Kabel gaukeln der Regelung beim PT 1000 eine höhere Temperatur vor, das ist weniger gefährlich als eine zu geringe die der Typ K Fühler melden würde.

An der Messgenauigkeit kann es meiner Meinung nach nicht liegen, selbst in Klasse 2 liegt die Grenzabweichung unter 2,5° C, also für unsere Zwecke mehr als ausreichend.

Angesichts der deutlich höheren Temperaturbelastbarkeit wäre also ein Typ K der bessere Abgastemperaturfühler?
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

Orlan 40 kW Holzvergaser, 4k Puffer, 10 qm Solar Flachkollektor, 2 PV Anlagen zusammen 107 kwp, Eigenbau- Frischwasserstation, bisher kein Backup, BHKW in Planung.

Benutzeravatar
Sundancer
Bereichsmoderator
Beiträge: 346
Registriert: Do 28. Jan 2016, 18:05
Bewertung: 78
Wohnort: Waiblingen

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Sundancer » Mi 10. Jan 2018, 05:49

Hallo Ralf,

PT1000 (und auch PT100) sind Widerstands-Thermometer (passive Bauteile) und somit sehr günstig und relativ genau.
Üblicherweise auch sehr einfach einzubinden, da bei einer definierten Spannung der Widerstand (und somit die Temperatur) sehr einfach zu ermitteln ist.

Typ K sind Thermoelemente (aktive Bauteile) die temperaturabhäbgig eine Kleinstspannung abgeben.
Diese Kleinstspannung im Millivolt-Bereich auszuwerten erfordert in der Regel einen Messverstärker, was die Einbindung in Steuerungssysteme relativ teuer macht.
Es gibt genaue, aber die sind sehr teuer und müssen kalibriert werden.
Ralf hat geschrieben: ...
Ich weiß, dass bei der FT die BK Anzeige im unteren Bereich ziemlich ungenau ist. Das scheint aber eher ein Problem der FT zu sein.
...
Im Temperaturbereich eines PT1000 haben Typ K Thermoelemente eine deutlich höhere Grenzabweichung (liegt einfach am Funktionsprinzip und am Messbereich). Da kann die Flammtronik leider nichts dafür.
Allerdings gilt das für industrielle Anwendungen (ich habe in der Prüftechnik sehr viel damit zu tun). Für private Anwendung ist aber die Grenzabweichung eines Thermoelementes sicher ausreichend. Du musst ja nicht absolut ±0,3 Kelvin messen :mrgreen:

Aber wieso kannst du ein Thermoelement besser einbinden als einen einfachen Widerstandsensor?

Gruß Yves
HVS 25 LC (Brennk.+Turbos von Sven)
2 x 1000 l Pufferspeicher + 11m² Flachkollies über PWT
Oventrop RTA 180 (auf 68°C) + Frischwasserstation Oventrop XZ-30
UVR1611 + BL-Net + CAN/IO 44 (D-Logg vom BL-Net auf Synology-NAS)
LambdaCheck mit zusätzl. Breitband-LSU 4.x

Benutzeravatar
Helmut
Globaler Moderator
Beiträge: 2536
Registriert: Fr 29. Jan 2016, 13:52
Bewertung: 358
Wohnort: Leutkirch

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Helmut » Mi 10. Jan 2018, 09:27

Ralf hat geschrieben:Ich hab da mal ne Frage ans Forum:
Was ist eigentlich der Grund, warum für die Abgastemperatur typischerweise ein Pt1000 Sensor verwendet wird und nicht wie bei der BK ein Typ K Sensor?
Das habe ich mich auch schon öfters gefragt. :? ......Aber aus einem anderen Grund wie du
mfg
Helmut

Holzvergaser - Kessel (Sturzbrandkessel) Orlan 25 mit FT, Eigenbau Frischwasserstation, UVR1611, FWR21, CAN Modul, 2 Heizkreise (Heizkörper, Fubo/Wahei), 6m² Solarthermie

Benutzeravatar
Mathias
--Mitglied--
Beiträge: 768
Registriert: Do 28. Jan 2016, 21:13
Bewertung: 136
Wohnort: Herten

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Mathias » Mi 10. Jan 2018, 10:23

Sundancer hat geschrieben:Hallo Ralf,

PT1000 (und auch PT100) sind Widerstands-Thermometer (passive Bauteile) und somit sehr günstig und relativ genau.
Üblicherweise auch sehr einfach einzubinden, da bei einer definierten Spannung der Widerstand (und somit die Temperatur) sehr einfach zu ermitteln ist.

Typ K sind Thermoelemente (aktive Bauteile) die temperaturabhäbgig eine Kleinstspannung abgeben.
Diese Kleinstspannung im Millivolt-Bereich auszuwerten erfordert in der Regel einen Messverstärker, was die Einbindung in Steuerungssysteme relativ teuer macht.
Es gibt genaue, aber die sind sehr teuer und müssen kalibriert werden.
Ralf hat geschrieben: ...
Ich weiß, dass bei der FT die BK Anzeige im unteren Bereich ziemlich ungenau ist. Das scheint aber eher ein Problem der FT zu sein.
...
Im Temperaturbereich eines PT1000 haben Typ K Thermoelemente eine deutlich höhere Grenzabweichung (liegt einfach am Funktionsprinzip und am Messbereich). Da kann die Flammtronik leider nichts dafür.
Allerdings gilt das für industrielle Anwendungen (ich habe in der Prüftechnik sehr viel damit zu tun). Für private Anwendung ist aber die Grenzabweichung eines Thermoelementes sicher ausreichend. Du musst ja nicht absolut ±0,3 Kelvin messen :mrgreen:

Aber wieso kannst du ein Thermoelement besser einbinden als einen einfachen Widerstandsensor?

Gruß Yves
Gut erklärt.

Zur letzten Frage:
Es gibt für Typ k spezielle Module, die man relativ einfach anklemmen und auslesen kann.
Die sind ausserdem relativ preisgünstig.

@ralf
Welchen Sensor du benutzt ist denke ich relativ egal und würde ich ausprobieren, welcher besser "passt".
Es spricht ja auch nichts dagegen, das du testweise 2 verschiedene benutzt.
Grüße
Mattes

SolarBayer HVS 40E Holzvergaser, Flammtronik, Große Brennkammer, Gussdüse, 3200l Puffer, 500l Warmwasser Speicher, 730l MAG,
270qm WF, 8 Personen, Solarthermie geplant
Rücklaufanhebung + Heizkreis via Arduino geregelt.

Benutzeravatar
Ralf
Administrator
Beiträge: 327
Registriert: Do 28. Jan 2016, 12:23
Bewertung: 64
Wohnort: Straubenhardt

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Ralf » Mi 10. Jan 2018, 11:33

Vielen Dank an Alle, für die Rückmeldungen .
Ich verwende zum Einlesen der Temperaturen kleine Breakout-Boards, die die Temperaturen per SPI-Schnittstelle an den Raspi übermitteln. Für die K-Sensoren verwende ich ein auf dem MAX6675 bassierendes Board, welches ich für €2,50 aus China bekommen kann. Es funktioniert und war einfach zu implementieren. Für den Pt1000 habe ich ein Board bassierend auf MAX31865. Im Prinzip sollte der ähnlich funktionieren wie der MAX6675, tut er bei mir aber noch nicht.
Allerdings ist es tatsächlich ziemlich egal, welchen Fühler ich jetzt verwende. So wie ich die Software aufbaue, kann man auch später mit sehr wenig Aufwand solche Änderungen implementieren.
Als nächstes muss ich jetzt erst mal die Knödler Schaltung wieder zum Laufen bekommen. Dafür brauche ich 12V und somit ein Netzteil. Leider hat die Schaltung auch eine RS232 Schnittstelle, die mit +/-12V arbeitet. Es wäre schöner, wenn sie mit 0V und 5V arbeiten würde, dann könnte ich mir den Übersetzer zwischen drin sparen...
Aber das Ganze hat vor ein paar Jahren schon mal funktioniert. Sollte auch jetzt wieder laufen.

VG
Ralf
Orlan 60kW Holzvergaser, 4000l Puffer, Flammtronik
Geplant: Kesselsteuerung mit Raspberry Pi

Benutzeravatar
Gust
Bereichsmoderator
Beiträge: 604
Registriert: Do 28. Jan 2016, 13:27
Bewertung: 187

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Gust » Mi 10. Jan 2018, 12:26

Ergänzend zur guten Erklärung von Yves möchte ich noch hinzufügen, daß ein Thermoelement ca. 6 - 8 mal so schnell auf Temperaturänderungen reagiert wie ein PT1000.
Das machte mir seinerzeit große Probleme bei der PID- Reglereinstellung für die Drehzahlregelung nach der Abgastemperatur; diese schnellen Änderungen waren nicht wirklich in Griff zu bekommen und der Kessel war (ohne zusätzliche Verzögerungsmaßnahmen) nicht wirklich regelbar. Daher habe ich dann einen normalen PID mit PT1000 genommen...

Gruß Gust
Atmos 30GSE frisiert, Insel-BHKW 1kW(el)+2kW(th), GB162, Solar und PV, etc...

Benutzeravatar
Sundancer
Bereichsmoderator
Beiträge: 346
Registriert: Do 28. Jan 2016, 18:05
Bewertung: 78
Wohnort: Waiblingen

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Sundancer » Mi 10. Jan 2018, 19:26

Stimmt Gust, vollkomen richtig!
Hatte ich völlig vergessen zu erwähnen, dass Thermoelemente deutlich "schneller" Temperaturänderungen registrieren und PT1000 (und PT100) eigentlich sehr träge Dinger sind.

Übrigens wäre vom Messbereich ein Thermoelement als Abgastemperatur-Sensor sogar besser geeignet als ein PT1000.
Gängige Widerstand-Sensoren gibt es meines Wissens nur bis ~400 °C.
Für Thermoelemente jeglichen Types sind 400 °C völlig stressfrei :mrgreen: , deswegen sind das die einzigen, die wir als Brennkammertemperatur-Sensor einsetzen können (Typ K bis ~1300 °C).

Also... wenn es für dich einfacher/besser ist, dann kannst du bedenkenlos die Thermoelemente als Abgastemperatur-Sensor verwenden.
Achte aber darauf, dass deine China-Platine und das Thermoelement vom Typ zusammenpassen. Entweder sollte sie für verschiedene Thermoelement-Typen parametrierbar sein (wegen unterschiedlichen Kennlinien), oder sie muss speziell für genau EINEN Typ von Thermoelementen entwickelt sein.
Du kannst mit einer Auswerteplatine für Typ E oder J kein Typ K Thermoelement auswerten. Es gibt dir zwar einen Wert aus, der stimmt aber definitiv nicht :Paniki .

Gruß Yves
HVS 25 LC (Brennk.+Turbos von Sven)
2 x 1000 l Pufferspeicher + 11m² Flachkollies über PWT
Oventrop RTA 180 (auf 68°C) + Frischwasserstation Oventrop XZ-30
UVR1611 + BL-Net + CAN/IO 44 (D-Logg vom BL-Net auf Synology-NAS)
LambdaCheck mit zusätzl. Breitband-LSU 4.x

Benutzeravatar
pochi_de
--Mitglied--
Beiträge: 25
Registriert: Mi 1. Feb 2017, 11:16
Bewertung: 2
Wohnort: Plau am See

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von pochi_de » Do 11. Jan 2018, 15:35

Habe eine Abgastemp-Messung mitm Raspberry bei mir am Atmos.
Ist folgend aufgebaut:

- ADS1115 ADC 4 Kanal 4 Channel 16-bit AD-Wandler ADC i2c Arduino Raspberry Pi
- PT100 Temperaturfühler Transmitter 0-400C Ausgang 0-5V DC
- Rauchgasfühler PT100

Auflösung für den AD-Wandler reicht auch weniger als 16-bit, so genau
bekommt man das eh nicht hin.

Benutzeravatar
Ralf
Administrator
Beiträge: 327
Registriert: Do 28. Jan 2016, 12:23
Bewertung: 64
Wohnort: Straubenhardt

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Ralf » Do 11. Jan 2018, 19:21

Hallo Pochi,
der ads1115 hätte seinen Reiz, damit könnte ich auch die O2 Messung analog einbinden. Wie hast Du denn den Pt100 angeschlossen, so wie hier im Link? https://raspberrypi.stackexchange.com/q ... 00-circuit

VG
Ralf
Orlan 60kW Holzvergaser, 4000l Puffer, Flammtronik
Geplant: Kesselsteuerung mit Raspberry Pi

Benutzeravatar
pochi_de
--Mitglied--
Beiträge: 25
Registriert: Mi 1. Feb 2017, 11:16
Bewertung: 2
Wohnort: Plau am See

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von pochi_de » Do 11. Jan 2018, 20:14

Na hiermit:

PT100 Temperaturfühler Transmitter 0-400C Ausgang 0-5V DC

Grüße
Stefan

Benutzeravatar
Ralf
Administrator
Beiträge: 327
Registriert: Do 28. Jan 2016, 12:23
Bewertung: 64
Wohnort: Straubenhardt

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Ralf » Do 11. Jan 2018, 20:20

pochi_de hat geschrieben:Na hiermit:

PT100 Temperaturfühler Transmitter 0-400C Ausgang 0-5V DC

Grüße
Stefan
Ohne Widerstand? Heizt das nicht den Pt100 auf?

VG
Ralf
Orlan 60kW Holzvergaser, 4000l Puffer, Flammtronik
Geplant: Kesselsteuerung mit Raspberry Pi

Benutzeravatar
pochi_de
--Mitglied--
Beiträge: 25
Registriert: Mi 1. Feb 2017, 11:16
Bewertung: 2
Wohnort: Plau am See

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von pochi_de » Do 11. Jan 2018, 21:22

Der Transmitter wandelt die 0-400 Grad in 0-5V um, die ich mit dem DA-Wandler lese.

Das Gleiche habe ich auch noch mit einem
PT 1000 und einem -50 bis 150 Grad Transmitter gemacht. Auch Ausgabe 0-5V.
Nutze ich für Aussentemperatur.
Den habe ich aus Spaß etwas kalibriert.
Zeigt etwa auf 0,1 Grad das Gleiche
wie meine Heizungssteuerung an.

Ich musste aber die Werte generell glätten und bilde Mittelwerte usw.

Ich hatte am Anfang den Raspberry auch zur Steuerung der Rücklaufanhebung und Pumpensteuerung. Leider ist die Hardware einfach nicht standfest genug. Ich nutze den Raspberry jetzt nur noch zum Anzeigen und nicht zur aktiven Steuerung.
Das ist mir einfach zu riskant.

Benutzeravatar
Ralf
Administrator
Beiträge: 327
Registriert: Do 28. Jan 2016, 12:23
Bewertung: 64
Wohnort: Straubenhardt

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Ralf » Fr 12. Jan 2018, 18:16

Ok, Stefan, jetzt habe ich es geschnallt. Das mit dem Transmitter hatte ich überlesen.
Diese Lösung hätte ihren Reiz, wenn es mit diesen blauen Transmittern funktioniert, die die Chinesen massenhaft anbieten. Ich habe zwar keine 24V in meiner Schaltung, meine aber irgendwo gelesen zu haben, dass die Teile von 9V - 24V funktionieren.
Die hochwertigeren Tansmitter sind leider ziemlich teuer, da würde ich dann eher bei meiner Lösung bleiben.
Kannst Du mal verlinken, welchen Transmitter Du verwendest, wenn es nicht einer der blauen ist?

Deine Erfahrungen mit der Standfestigkeit des Raspberry kann ich nicht teilen. Bei mir läuft die Rücklaufanhebung schon seit 3 Jahren ohne Probleme. Ich hatte nur ganz am Anfang mal ein Problem mit der SD-Karte. Seit ich jedoch eine der empfohlenen Karten einsetze, läuft der Raspberry. Bisher habe ich es noch nicht mal geschafft einen der Raspberrys mit meiner dilettantischen Bastelei abzuschießen. Ich habe den Raspberry, der Rücklaufanhebung und Heizungsvorlauftemperatur steuert, fast 2 Jahre mit 5V (statt 3.3V) an dem Eingangspin belastet, der von den 1-Wire Thermoelementen kommt. Das habe ich erst gemerkt, als plötzlich eigenartige Temperaturen von den Puffertanks angezeigt wurden. Seitdem ich den Fehler behoben habe, läuft der selbe Raspberry wieder ohne Probleme.

VG
Ralf
Orlan 60kW Holzvergaser, 4000l Puffer, Flammtronik
Geplant: Kesselsteuerung mit Raspberry Pi

Benutzeravatar
pochi_de
--Mitglied--
Beiträge: 25
Registriert: Mi 1. Feb 2017, 11:16
Bewertung: 2
Wohnort: Plau am See

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von pochi_de » Fr 12. Jan 2018, 19:42

Ich hatte wohl den hier https://www.ebay.de/itm/PT100-Temperatu ... SwqaJaURpe

Ev. gibts den auch noch günstiger.

Problem bei mir war die 8er Relaisplatine, die war manchmal nicht mehr erreichbar.

Benutzeravatar
Ralf
Administrator
Beiträge: 327
Registriert: Do 28. Jan 2016, 12:23
Bewertung: 64
Wohnort: Straubenhardt

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Ralf » Fr 12. Jan 2018, 20:47

Danke, Stefan, den Transmitter habe ich gemeint. Hast Du den an 24V angeschlossen oder an 12V?
pochi_de hat geschrieben:Problem bei mir war die 8er Relaisplatine, die war manchmal nicht mehr erreichbar.
Wieso nicht erreichbar? War das eine I2C ansteuerbare Platine? Im Moment verwende ich eine SSR Platine, die direkt von den GPIO Pins angesteuert wird. Dadurch brauche ich natürlich mehr GPIOs aber damit hatte ich noch nie Probleme. Am Anfang hatte ich aber eine Platine mit ganz normalen Relais, die haben auch problemlos funktioniert. Die SSR habe ich nur gebraucht, weil ich einen Versuch mit schnellen Schaltzyklen gemacht habe. Allerdings hatte ich mal einen Arduino um Analogsignale aufzunehmen. Diesen Versuch habe ich auch abgebrochen, weil der Arduino regelmäßig, nach ca. 2,5 Tagen die Verbindung abgebrochen hat.

VG
Ralf
Orlan 60kW Holzvergaser, 4000l Puffer, Flammtronik
Geplant: Kesselsteuerung mit Raspberry Pi

Benutzeravatar
pochi_de
--Mitglied--
Beiträge: 25
Registriert: Mi 1. Feb 2017, 11:16
Bewertung: 2
Wohnort: Plau am See

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von pochi_de » Fr 12. Jan 2018, 22:05

Ich habe den auf 24 V laufen.
Habe für meinen Belimo vom LC
sowieso 24V an Bord.

Benutzeravatar
gutber
--Mitglied--
Beiträge: 91
Registriert: Do 24. Mär 2016, 12:30
Bewertung: 6
Wohnort: Wildeck

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von gutber » Sa 13. Jan 2018, 17:21

Hallo Ralf,
ich messe die Abgastemp. mit der Steuerung, der Lambdasonde und hab noch einen Sensor Typ K im Rohr.
Der ist am schnellsten und misst am Anfang höhere T. als die Anderen... später ist die T. ev. gleich bzw ist sie an allen Unterschiedlich da es unterschiedliche Einbau-Plätze sind und auch der Kernstrom pendelt, da geht auch mal ein anderer in Führung. Die Masse der anderen ist höher und die Messung träger, der Typ K ist schon über 5 Jahre im Betrieb.

Gruß Erwin
Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; Frischwasserstation; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

Benutzeravatar
Ralf
Administrator
Beiträge: 327
Registriert: Do 28. Jan 2016, 12:23
Bewertung: 64
Wohnort: Straubenhardt

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Ralf » So 14. Jan 2018, 08:22

gutber hat geschrieben:Hallo Ralf,
ich messe die Abgastemp. mit der Steuerung, der Lambdasonde und hab noch einen Sensor Typ K im Rohr.
...
Hallo Erwin, was für eine Steuerung verwendest Du für die Lambdasonde? Ich wusste nicht, dass die Sonde noch einen Temperatursensor hat, abgesehen von dem, der die Keramiktemperatur misst. Wenn ich die Abgastemperatur von der Sonde bekommen könnte, wäre das natürlich eine Vereinfachung der Elektronik.
Es wäre nett, wenn Du das etwas näher beschreiben könntest.

VG
Ralf
Orlan 60kW Holzvergaser, 4000l Puffer, Flammtronik
Geplant: Kesselsteuerung mit Raspberry Pi

Benutzeravatar
gutber
--Mitglied--
Beiträge: 91
Registriert: Do 24. Mär 2016, 12:30
Bewertung: 6
Wohnort: Wildeck

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von gutber » So 14. Jan 2018, 13:34

das ist die LS von Harald,
der Vorgänger der FT oder wie heißt die?
die Temperatur wird aber nur im Gerät mit angezeigt, im Wechsel mit dem Wirkungsgrad, das Relais ist bei mir nicht bestückt

meine HV-Steuerung ist eine ältere von Vollmar mit eigenem unbekannten Fühler-Typ

und der Typ K war nur zum testen gedacht, ist aber der, auf den ich überwiegend schaue... weil er so schnell ist
ich wollte auch mal mit Raspberry basteln... aber ist nichts geworden

Erwin
Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; Frischwasserstation; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

Benutzeravatar
Stefan
...putzt hier nur
Beiträge: 2859
Registriert: Do 28. Jan 2016, 00:08
Bewertung: 685
Wohnort: Ostelsheim

Re: Kessel- und Heizungssteuerung mit Raspberry Pi und Python

Beitrag von Stefan » So 14. Jan 2018, 14:31

Müsste ein LC sein, oder?
Über die Lambdasonde ist eine Temperaturmessung kaum möglich, die würde wegen der Sondenheizung kaum brauchbare Werte liefern.
Dass es beim LC früher mal nen Eingang für Typ K gab ist interessant, aktuell gibt es ja nur einen Pt 1000 Eingang.
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

Orlan 40 kW Holzvergaser, 4k Puffer, 10 qm Solar Flachkollektor, 2 PV Anlagen zusammen 107 kwp, Eigenbau- Frischwasserstation, bisher kein Backup, BHKW in Planung.

Antworten