Vigas 25 S die drölfte

Hier kann jeder sein Heizungsprojekt vorstellen.
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René
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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #9787 von René » Mi 19. Okt 2016, 07:53

Moin, der Fegemeister war grade hier zum kehren. Hab mal gefragt ob der Kamin trocken ist. Konnte er bestätigen. Also 140°C Abgastemperatur am Kessel passt was den Kamin angeht. Weiteres Ergebnis der Kehrung, sehr wenig Asche, nur ein feiner weißer Belag. Und das seit Februar letztes Jahr. :lol: :Klatsch 8-)

Er meinte nur, manch anderer neuer Kessel sähe wesentlich anders aus. :mrgreen:

Besser gehts nicht.

Allerdings habe ich gestern mal wieder zu wenig Glut zum anfeuern gemacht gehabt. Da wollte er nicht und hat nur rumgekokelt. Also Kiste aus, warten bis Feuer komplett aus, ausräumen, mit der Holzkohle richtige Glut machen und wieder anfeuern. Kiste rennt.

Faul sein beim anzünden lohnt sich nicht. :hammerle Also immer rein mit der Holzkohle und gute Glut machen. Dann klappst auch mit dem Nachbarn... :mrgreen:


... muss mal noch die Abschalttemperatur etwas hoch nehmen, damit mehr Holzkohle übrig bleibt.
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #9788 von 02pete » Mi 19. Okt 2016, 08:21

Hi,
wie sind deine Kaminmasse?
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #9791 von René » Mi 19. Okt 2016, 08:51

So aus dem Kopf raus 160er Durchmesser und ca. 13 Meter Länge. Der Zugbegrenzer ist beim heizen immer geöffnet. Hat innen ein Schamotterohr. Dürfte isoliert sein. Sicher bin ich da nicht.
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #9792 von Skipper Jens » Mi 19. Okt 2016, 09:06

Das mit dem Abschaltpunkt ist nicht so einfach bei mir.
Abgas ging letztes mal auf max 111°, sollte abe bis 120 kommen, hab die seitlichen Bremsen jetzt rausgenommen. Wenn der zweite Puffer unten mit 70° rauskommt
kann ich abschalten. Wenn er nicht will kann man auch unten mal etwas aufmachen und die Anheizklappe öffnen, man sieht dann an der Abgastemperatur wann es zeit wird wieder zuzumachen und neu zu starten. Damit der Kaminkehrer nicht umsonst fegt kann man auch vom Nachbarn etwas Ruß reinschütten, soweit sind wir schon.
Einen Esslöffel hat er noch vom Alten Ofen rausgekrazt.
Grüße Jens
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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #9963 von René » Mo 24. Okt 2016, 09:07

Ich hoffe, ihr seid gut zuhause angekommen Peter.

War ein schöner Mittag. :)
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10006 von 02pete » Mo 24. Okt 2016, 21:16

Hallo,
Vielen Dank an Petra und Rene für die wunderbare Bewirtung und den wunderschönen Nachmittag! Es war eine fantastische Unterhaltung über Dies und Das, auch über persönliche Dinge - die Fahrt hat sich gelohnt!
Einziger Wermutstropfen: wir noch nicht richtig aus Bieberach raus da bat ZL mal rechts ranzufahren - dann gabs für mich Kloppe - wegen ZL ;)
Und, ja wir kamen gut heim wenn ZL`s Klapperauto auch ca. 50 km vor HB Ölmangel signalisierte - wird wohl ne nachlässige Werkstatt haben.
MfG
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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10031 von René » Di 25. Okt 2016, 17:30

hmm, habe gerade das erste mal gewogen was an Holz in meinen Kessel passt und bin doch etwas erstaunt. Reines Buchenholz habe ich jetzt knapp 32 kg rein bekommen. Wenn er sauber wäre, würden evtl. noch 2 Scheite mehr rein passen, dann wären es ca. 36 kg. Umgerechnet auf die 7 Stunden Brenndauer komme ich jetzt auf eine Leistung von 19 kW. Ich glaube ich änder doch nichts an den Einstellungen und lass den Kessel einfach mal so laufen. Das Haus hat bei -15°C einen Wärmebedarf von berechneten 15,6 kW. Das dürfte ja dann hinhauen und sogar noch ein wenig Puffer laden. Dann läuft er halt rund um die Uhr. Schadet der Brennkammer und der Düse sicher nicht wenn er durch läuft.

Vielleicht geh ich auch ein wenig hoch auf 25 kW. Dazu muss ich wohl die Primärlöcher in den Rohren rechts und links noch ein wenig aufbohren und an den Lüftern die Blenden noch ein klein wenig größer machen.

Hab mich wohl ein wenig täuschen lassen von der langen Brenndauer. Bequemer wärs allerdings wenn mehr Holz rein geht. Mal Ausschau nach einem 40 er Vigas halten. Und den dann bequem herrichten. Oder nur nen nackigen Kesselkörper holen und den dann umrüsten. Die müssten mir halt die Luftführungen nach meinen Wünschen bauen.

Ideen über Ideen....
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10032 von spikisveni » Di 25. Okt 2016, 18:09

Ich habe es auch so gemacht kesselkörper mit klappen gekauft und den rest selber gebaut
programme für verkeidung liegen vor .

mfg Sveni

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10033 von René » Di 25. Okt 2016, 18:48

Was meinst du Sven, bekommt man so einen Kessel auch ohne die inneren Luftführungen? Oder sogar nach eigenem Wunsch geändert? Also so gebaut, wie mein Kessel jetzt dasteht?
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10034 von HKruse » Di 25. Okt 2016, 21:12

René hat geschrieben: ca. 36 kg. Umgerechnet auf die 7 Stunden Brenndauer komme ich jetzt auf eine Leistung von 19 kW.
Das Haus hat bei -15°C einen Wärmebedarf von berechneten 15,6 kW. Das dürfte ja dann hinhauen und sogar noch ein wenig Puffer laden. Dann läuft er halt rund um die Uhr.

hallo Rene,
das passt doch, minus fünfzehn Grad und ca 16kwh "Bedarf"..., ein, zwei Wochen im "Kernwinter" ...
abends nachlegen, der Kessel geht nachts aus, die Puffer arbeiten...
morgens entaschen, ggf. Rohre fegen, Kaltstart, fertig...

2012 war hier(weserdümmer) der "letzte Kernwinter"
"Die Winterwoche-Lastzahlen" :
ca 80-90kg Holz pro Tag >> 2 Füllungen im 40gse(meiner ist auf ca 6kg/h "gedrosselt") >> 8std Abbrand
Dusche/Hütte "wollten" also ca 3,5kg/h Holz... da habe ich den Kessel mal 48std durchlaufen lassen...,
4100 L "Puffersammlung" .... nie "Stagnationsheizen" >> "Not-Gluthalten" muß nicht sein...
mehr Füllraum wäre nett, kostet "nachträglich" aber...
alle paar Jahre mal 'ne Woche mit "persönlichem Puffermanegment-Winter-Heiz-/Nachlegeplan" arbeiten geht doch auch,
aber kostet nichts...
Gruß Heinrich
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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10035 von René » Di 25. Okt 2016, 21:30

Hallo Heinrich,

ja schön, hast ja Recht. Allerdings macht mir da meine Wärmeverteilung nen Strich durch die Rechnung. Da ich ja so intellent bin, habe ich viel im Internet gesucht und auch was Interessantes gefunden, was meine Bude warm machen sollte.

www.sancal.de

Auf deren Werbeversprechen bin ich dann auch reingefallen. Also die Wärme ist echt geil, die Installation sehr einfach. Ein bisschen Kupferrohre zusammen löten kann jeder. Die paar Holzstücke an die Wand schrauben auch.

Der kleine, nicht zu verachtende, Nachteil dieser Art zu heizen ist die hohe Vorlauftemperatur. Die Heizleisten wollen im tiefen Winter 75 - 80 °C haben um die Hütte warm zu haben. Und das passt nicht zu einer Holzvergaserheizung mit Puffern. Der Rücklauf kommt hier dann mit 60 -65 °C wieder zurück. Ich lass das dann immer bis auf 45 °C runter laufen. Zwangsweise, weil nicht mehr Wärme in die Puffer passt.

Ich hab jetzt bei 13 °C Außentemperatur eine Vorlauftemperatur von 53 °C. Da passt nicht viel in die Puffer. Auch bei 2400 Liter nicht.

Ich bin halt ein kleiner Idiot, weil ich das vorher (vor 11 Jahren) alles nicht wusste und auch nicht berechnet habe. Dank HJH weiß ich zwischenzeitlich wesentlich mehr, was die benötigte Wärmemenge und der Speicherbedarf für bequemes heizen betrifft. Leider ist das hier nur mit erheblichem finanziellem und auch baulichem Aufwand zu ändern.

Ein Kessel mit größerem Füllvolumen würde für wenig Geld (im Verhältnis zum Komplettumbau der Heizanlage) viel Komfort bringen.

Mal schauen was die Zeit so mit sich bringt. 200 Liter Füllraum mit der jetzigen Leistung wären echt super. Die 180 Liter vom 40er Kessel sind auch schon toll im Verhältnis zu den 120 die ich jetzt habe.
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10037 von Skipper Jens » Di 25. Okt 2016, 21:46

Kanst du da keine Heizkörper zwischen setzen?
Oder die Rohre verdoppeln, einen rücklauf nochmal die Leisten längs?
Muß doch irgendwie was gehen,auch am Ende noch ne Wandheizung?
Die Rücklauftemperatur muß runter.
Grüße Jens
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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10038 von René » Di 25. Okt 2016, 21:51

Jens, da geh ich nicht mehr dran. Das Ganze habe ich erst vor 6-7 Jahren installiert. Wie schon geschrieben, die Wärme ist genial. Keinerlei Zug mehr, die Wände strahlen einen an als wenn die Sonne scheinen würde.

Einzig eine Wandflächenheizung wäre die Alternative dazu. Meine Partnerin würde mich erschlagen, wenn ich jetzt die Wände aufklopfen würde, nur um bequemer heizen zu können. :mrgreen: Jetzt wo wir alles so weit fertig haben.

Und Heizkörper kommen mir in meinem Leben in keine Wohnung mehr rein. Ganz sicher nicht.
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10039 von Skipper Jens » Di 25. Okt 2016, 22:15

eine Heizkörper hab ich 75 eingebaut, heute würde ich auch das anders machen.
Aber ich brauch im Moment erst einmal in der Woche anheizen.
Bei ganz viel minus vielleicht zur Vorsicht alle zwei Tage nachlegen, max 20 kg.
Du brauchst wenn es so bleibt eine lange brenndauer.
Da bleibt der 3 wege Mischer wohl immer auf um die Wärme vom HV weg zu bekommen. Kommst wenigstens mit der Abgastemperatur runter?
Grüße Jens
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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10040 von HKruse » Di 25. Okt 2016, 23:48

René hat geschrieben:Nachteil dieser Art zu heizen ist die hohe Vorlauftemperatur. Die Heizleisten


was jetzt kommt, bleibt unter uns beiden...
schiete, wie man hier sagt...
wenn ich dir jetzt erzähle, was unser Heizungsbauer abgeliefert hat, vor fast 30jahren...
ein Typ aus dem "BBBS Brunobosybildungssüstem" der 70er, Meister, eigener Betrieb...

als mir das Elend in den 90ern klar wurde, lag der Typ aber schon ganz ruhig, ohne Perimeterdämmung..., Arbeitsunfall
was der als FUBO-heizung eingebaut hat... unfassbar meine Blauäugigkeit...
... minimales Nachdenken hätte diese hydraulische Katastrophe verhindert...
(wir müßten eigentlich ca 100m2 mäßigst verrohrten Estrich "en(d)sorgen"...)

mitte der neunziger auf 250m2 ausgebaut, Heizkörper auf ca 80m2(Dachraum,Holzdielen-Fußboden)
die "neue" HeizkörperRLtemp ist IMMER 10.grad niedriger als die "alte primäre" PWT-RL.temp...
(mittlerweile ein MonsterPWT, sekundäre Pumpe läuft auf Maximum, IMMER...)
die "neuen" Heizkörper sind gut berechnet worden, von einem "Umschüler"...
Elektromeister, in einen(anderen) Heizungsbetrieb "eingeheiratet", hatte gerade seinen "Zweitmeister"(Heiz) fertig...

der hat meine RL-Temp puffertauglich gemacht, gut 35°C im "Normalwinter", "im "2012-Kernwinter" hatte ich mal um 40°C...
[vernünftig gerechnet wäre auch in den 80ern 'ne FUBO-heizung deutlich effektiver möglich gewesen]

ich versuche meine Hydaulik "sportlich" anzusehen, ich grab' nichts aus, ich bin doch nicht "nachtragend"....
Gruß Heinrich
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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10041 von Stefan » Di 25. Okt 2016, 23:55

Hallo Rene,
so ein System mit Alulamellen hab ich auch mal eingebaut, hatte der Bauherr des "schlüsselfertigen" Blockhauses besorgt, die "Schlüsselfertigfirma" war wohl nach den ersten Abschlagszahlungen pleite. :hammerle
Gespeist von einer Therme mit gleitender Temperatur funktioniert das wohl bis heute, der ist ein warmer Rücklauf aber egal, Brennwert war damals noch nicht üblich.
Bei Pufferbetrieb ist das natürlich ärgerlich, aber ein gutes Argument für lange Kessellaufzeiten bei geringer Leistung, oder?

Und bei mir hätten die Heizungsbauer auch alle nen 80 kW Kessel verbaut, wenn es richtig kalt ist und die Werkstatt beheizt werden muss läuft der Kessel durch ohne die Puffer zu laden, die werden erst voll wenn die Werkstattheizung aus ist. So kalt war es bisher aber nur ein paar mal, das lässt sich nach meiner Erfahrung gut bewältigen.
Auf jeden Fall besser als nach ein paar trüben Tagen im Sommer nen riesen Kessel für etwas WW aufheizen zu müssen.

Wenn dein Kessel jetzt ohne Macken und Kapriolen einfach jede Füllung gemächlich und gleichbleibend effektiv runter brennt wirst du vermutlich feststellen dass das selbst bei niederen Temperaturen recht angenehm zu betreiben ist. Wünsche ich dir jedenfalls, hast ja genug dafür getan :)
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10042 von spikisveni » Mi 26. Okt 2016, 00:02

René hat geschrieben:Was meinst du Sven, bekommt man so einen Kessel auch ohne die inneren Luftführungen? Oder sogar nach eigenem Wunsch geändert? Also so gebaut, wie mein Kessel jetzt dasteht?



ich habe ihn ohne den Beton im kessel bestellt, war aber eine Absprache mir der Gescheftsleitung sonderwünsche mögen sie nicht, musst du leider selber bauen .
ich werde bilder machen und einen neues Tema auf machen .
bin mal gespannt was du zu meiner neusten Rüttlermechanik und der farbe sagst

mfg Sveni

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10351 von René » Di 8. Nov 2016, 20:12

Ich mach mal in dem Thread hier weiter. Kessel läuft so weit wieder schön ruhig und stabil.

Ich habe die Primärluft zum Start von 30 auf 25% runter gestellt und er geht immer noch wie Rakete. Morgen früh stell ich mal noch weiter runter. Mir scheint, das Holz ist zu trocken :mrgreen: Das geht ab wie Pappel. Nach 20 min auf Abgassoll von 145 °C und nach 17 min auf Kesselsolltemperatur von 85°C.

Es lag wohl nur daran. Das Holz liegt jetzt 2 Jahre draussen unter Plane im Wind und jetzt seit 3 Wochen im Heizraum. Wieder was dazu gelernt. Es geht selbst nach 10 Jahren nicht aus. :Klatsch
Gruß René

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #10364 von Stefan » Di 8. Nov 2016, 22:59

Jep, das kenne ich,
starte mit 19% und trotzdem geht er manchmal nach ca. 15 Minuten in die Rücknahme:
Unbenannt.JPG

kommt halt auch immer drauf an große Scheite auf wie viel Restkohle liegen.
Meist reicht es aber dass die Abgastemperatur erreicht wird und Primär deshalb abregelt bevor der Sauerstoff aus geht.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Vigas 25 S die drölfte

Beitrag #19938 von René » Mo 29. Okt 2018, 14:41

Moin Leute,

so 2 Jahre Erfahrung nach dem Umbau. :mrgreen:

Ich kann nur schreiben, das hat sich gelohnt. Die Kiste läuft sehr zufrieden stellend. Bis auf die bekannten Schwächen (Anheizklappe, vordere Ecken) die etwas Pflege erfordern, verrichtet mein Kessel anstandslos alles was ich ihm zum fressen gebe. An den Stellen muss ab und an der Stechbeitel ran (diesmal nicht mehr in den Finger :Brett ) um dort die Verteerungen etwas im Griff zu haben.

Die seitlichen Primärluftzuführungen haben aber etwas gelitten. Sind wohl etwas zum glühen gekommen und haben kleine Dehnungsrisse bekommen. Wohl zu wenig Asche drin gehabt.

Fegemeister war auch schon da und hat den Kamin gekehrt. Alles gut. Trocken und sauber. Der meiste Staub hat sich im waagerechten Rohr vom Kessel zum Kamin abgelagert. Am Ende waren es 2 Hand voll.

Ein Experiment werde ich diesen Winter noch wagen. Ich habe mir Ton bestellt und versuche mal eine Doppelrohrbrennkammer aus Formstücken zu bauen. Der Ytong hält zwar ne Saison aber wird schnell bröselig und man sollte beim Asche ausräumen vorsichtig zugange sein. Die Form habe ich noch von meinem Betonbrennkammerexperiment. Beton mag Holzgasverbrennung irgendwie gar nicht. Nach kurzer Zeit wird bei mir da immer Gips draus.

Da Max aus dem alten Forum mit Ton recht erfolgreich experimentiert hat, dachte ich, probier das doch mal in der Brennkammer aus. Eine Töpferei die mir das Zeug bei 1250 °C brennen kann muss ich allerdings noch suchen. Der Ton sollte diese Woche ankommen. Dann mal schauen wie das mit dem schrumpfen ist, damit ich am Ende das raus bekomme, was ich will.

Das wars mal wieder von meiner Front.

Ach, mit dem Fegemeister hab ich noch wegen Gas gesprochen. Er hat nichts dagegen und ich kann das Ding (Therme) sogar an die Außenwand nageln und ein Kunststoffrohr als Kamin verwenden. Würde echt viel Platz für Holz im Keller schaffen.... :Klatsch Die Puffer würde ich stehen lassen, schon allein wegen der thermischen Solaranlage für den Sommer.

Aber erst in ein paar Jahren, wenn der Kessel dann mal wirklich durch ist. :mrgreen:
Gruß René

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