Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Hier kann jeder sein Heizungsprojekt vorstellen.
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Helmut
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19506 von Helmut » Fr 31. Aug 2018, 23:29

Stefan hat geschrieben:Zudem liegen dann die schwarzen Brösel von der Füllraumtür innen auf dem Boden......

Ok, das ist ein Argument. Dann eben so, dass sie in der Füllöffnung hebt. Ketten, ständer bzw. stützen etc... finde ich jedenfalls auch störend.
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19507 von jostmario » Sa 1. Sep 2018, 13:34

Hallo,

Urlaub rum bin wieder in Deutschland angekommen.
Die Rutsche ist eine Gute idee könnt ich auch brauchen.
wie wäre es mit einer Optimierten Füllraumtüre.
Quasi eine Türe mit Loch an der ein Schräger Schacht daran kommt und oben ein Deckel drauf dann hätte man nen art Toplader.

Gruß Josty
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19508 von Stefan » So 2. Sep 2018, 14:53

jostmario hat geschrieben:Quasi eine Türe mit Loch an der ein Schräger Schacht daran kommt und oben ein Deckel drauf dann hätte man nen art Toplader.

Die Klappe oben drauf müsste dann halt, zumindest bei Orlan und Co. absolut dicht schließen. Auch dürfte innen Teer ohne Ende kondensieren, so ein auskragender Aufsatz wird im Betrieb wohl immer kälter als der Rest vom Füllraum sein.

Wenn ich meine "Rutsche" nicht auch für die Raschelsäcke brauchen würde, ich würde wohl Helmuts Idee aufgreifen und da vorne 2 Stücke Bandstahl dran nieten. Die so lange machen dass sich die Rutsche im 20° Winkel an der Füllraumdecke abstützt.
Einfacher geht wohl kaum, oder?
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19609 von Stefan » Sa 22. Sep 2018, 09:51

Auch bei mir läuft es zur Beginn nicht wirklich rund:
Kutter1.jpg

Die Rücknahme hatte ich schon ewig nicht mehr in Aktion. :-(

Wobei ich das jetzt erst mal auf das Futter schiebe:
Kutter2.jpg
Das Zeug will nicht wirklich nachrutschen.
Wenn ich das vorne weg schaufle blaibt es hinten so stehen:
Kutter3.jpg

Im Füllraum wird es nicht anders sein.
Für WW gehts, damit dauerhaft die Bude heizen wollte ich aber nicht :Kotz
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19611 von Helmut » Sa 22. Sep 2018, 14:10

Sieht recht holprig aus. Aber klar bei dem Material.
Mache heute auch mal noch einen Test.....
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19619 von ice77 » Sa 22. Sep 2018, 23:04

Da wäre ich jetzt mal völlig entspannt. Wenn Du das zwischen Schichtest und um das Ganze zu stabilisieren auch Scheitholz zwischen rein schichtest wird das sicherlich problemlos abbrennen.
Hab bei mir gemerkt, ich kann reinkippen, was ich will... der HDG saugt alles weg, ABER: Wenn ich mit "Kleinscheiss" direkt anfangen will zu heizen, dann es sein, dass er erstickt und zu einer Dampflock mutiert. Daher hau ich ganz unten erstmal Bretter und ein oder 2 Scheite anständiges Holz rein und dann den Kleinmist oben drauf. z.T. ganze Eimer voll Sägespähne und Rindenzeugs. Alles kein Problem :-).
HDG Teuro - mein (hoffentlich) treuer Begleiter

Gruß ice77

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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19622 von Stefan » So 23. Sep 2018, 10:39

Jep stimmt.
Vermutlich lag es auch daran dass ich nur 3 Scheite auf die Kohle gelegt hatte um mehr Platz für das Kleinzeug zu haben. :Brett

Werde das nächste mal doch etwas mehr Zeit investieren und erst die Stückchen einsortieren. Die Splitter dann ganz oben drauf, dann sollte es funktionieren.
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19625 von Spaltmaxe » So 23. Sep 2018, 17:58

Hallöchen zusammen.
Beim 60er habe ich das immer so gemacht. Gross anfangen , klein weiter, dann mit noch grösser bzw. unförmig voll machen.
Heute nur noch klein :hammerle
Hoffe ihr Lyncht mich nicht. :Paniki :hangi:
Gruß Jürgen


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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19626 von Mozarella » So 23. Sep 2018, 19:18

Hallo
Was mein HV am wenigsten vertragen hat: :Brenn
Zu kleines Glutbett.
Das nächste war,zu große Scheite.
Die letzte Lieferung 2017 war alles andere als normale Scheite. :Brett
Da habe ich mir einen kleinen Liegendspalter kaufen müssen.Ohne den hätten wir nur Probleme gehabt. :Cheffe
Kleinzeug habe ich nie verbrannt.Da kann ich nicht mitreden.
Am besten waren immer Faustgroße Scheite.
Horst!
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #19984 von Stefan » Di 30. Okt 2018, 22:11

Heize immer noch ausschließlich mit diesem Kleinzeugs, gefühlt noch den ganzen Winter. Hab dieses Jahr den Hänger ca. 40 mal befüllt und ausgeliefert, dabei sind Unmengen von dem Zeug angefallen.
Immerhin klappt es inzwischen besser:
FT 18 10 30.JPG
Ein schöner Scheit auf die Kohle über der Düse und dann erst die gröberen Stücke und den Gruscht oben drauf funktioniert schon deutlich besser.
Nur die Brenndauer ist halt gering, wirklich Masse bekommt man mit den Stückchen halt nicht in den Brennraum. :roll:
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20003 von 02pete » Mi 31. Okt 2018, 21:30

Hi,
Stefan aht geschrieben
Heize immer noch ausschließlich mit diesem Kleinzeugs,
.
Ich auch. Kleiner, sogar Sägespäne und die Baumrinde die beim Verarbeiten der Stämme anfällt/anfallen gehen problemlos durch den Kessel. Zuerst ein "Grundfeuer" aus einigen Latten und Brettchen, wenn die ordentlich brennen kommen 20 l Kleineug drauf, dann wieder Brettchen und Latten und nochmal 20 L Kleinzeug - Klappe zu und läuft etwa eineinhalb Stunden. Bei Bedarf die Befüllung ein oder mehrmals wiederholen. Ich denke bei diesen Aussentemperaturen reicht das Zeug noch ein bis zwei Wochen.
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20010 von dvbhannes » Do 1. Nov 2018, 07:56

Bei mir geht das Kleinzeug auch sehr gut durch! Auch sehr große Wurzelbloben gehen durch!

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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20157 von Stefan » So 11. Nov 2018, 17:25

Nach dem die Brennkammer nun über ein Jahr drin war,
und auch noch den 190° Abgastemperatur Versuch aushalten musste, war es nun doch an der Zeit die Brösel raus zu fegen und die neu zu machen.
Die Kammerdecke
BK Decke.jpg
kann etwas Schutz gut vertragen. Soll ja die Saison noch halten. :?

Die Fasermatte oben hat "Unterstützung" bekommen, Das sind Reste vom Wasserstrahlen aus Svenis Speziallegierung:
BKammer2.jpg
Vorher hing sie vorne schnell durch und ist dann auch gebrochen, mal sehen wie lange das jetzt hält. Nach den ersten beiden Abbränden sieht es jedenfalls gut aus...
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20161 von Helmut » So 11. Nov 2018, 20:17

Stefan hat geschrieben:Die Fasermatte oben hat "Unterstützung" bekommen, Das sind Reste vom Wasserstrahlen aus Svenis Speziallegierung:
BKammer2.jpg
Vorher hing sie vorne schnell durch und ist dann auch gebrochen, mal sehen wie lange das jetzt hält. Nach den ersten beiden Abbränden sieht es jedenfalls gut aus...



Hält nicht lange... nach meiner Erfahrung
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20164 von Stefan » Mo 12. Nov 2018, 01:08

Helmut hat geschrieben:Hält nicht lange... nach meiner Erfahrung


Die Hoffnung stirbt zuletzt :? , wenn auch nur die Hoffnung dass deine Erfahrung aus den Bedingungen, die du mit deiner hohen Abgastemperatur damals hattest, resultiert.

Das Startloch des Schnitts stellt schon einen Schwachpunkt dar, wenn es dort knicken sollte würde ich die Stäbe an dieser Stelle mit den abgeschnittenen Stücken verstärken. Wäre mein WIG nicht im Ar... hätt ich das gleich gemacht.

Also jetzt erst mal "Try and error" :rabbit1
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20166 von Bergstrom » Mo 12. Nov 2018, 10:15

Hi Stefan,

Du schreibst von "Fasermatte".

Für mich sieht das nach Faserplatte aus.

Klär mich bitte auf.
Gruß Edmund
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20167 von Stefan » Mo 12. Nov 2018, 10:39

Bergstrom hat geschrieben:Für mich sieht das nach Faserplatte aus.

Hm, ja, über dieses Detail hab ich mir beim schreiben wohl weniger Gedanken gemacht.

Weiß auch nicht mehr genau was das ist, gab es vor vielen Jahren im Dutzend billiger :oops: , eigentlich wollte ich damit den Füllraum isolieren.
Da lief aber der Teer dahinter und hat sie weg gedrückt. Jetzt kann ich daraus mehr Kammerdecken schneiden als ich für den Kessel je brauchen werde.

Platten müsste aber schon richtiger sein, eine Seite ist jedenfalls irgendwie verdichtet und gebunden. Vielleicht wäre eine unverdichtete Matte besser? Würde die nur durchhängen aber dafür nicht brechen?
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20169 von Bergstrom » Mo 12. Nov 2018, 11:30

Hallo Stefan,

die Matte wird nicht brechen, aber je nach Höhe der Brennkammertemperatur mehr oder weniger schnell zerbröseln. Das hängt aber auch wieder mit den jeweiligen zulässigen Höchsttemperaturen (1.200, 1.400 oder sogar 1.600 °C ) der beiden Materialien zusammen.

Ich habe bei meiner modularen Brennkammer aus Schamotte-Platten in einer "Sveni-Wanne" eine Matte als elastische Abdichtung zur stählernen Zwischendecke im Kessel. Dadurch weniger mechanische Druckbelastung und kleineres Delta-T der oberen Schamotteplatte.

Schau noch mal in den alten Tröt: "Keramikfaserbrennkammer". Ich habe die Kammer anstelle der Matten mit Schamotte-Platten aufgebaut. Vorteil: läuft jetzt in der 3. Saison, allerdings sind die Platten teilweise mehrfach gebrochen durch anfangs zu geringe Ausdehnungsmöglichkeit in der Edelstahlwanne, halten aber noch gut zusammen. Nachteil: deutlich längere Aufheizzeit (Startverhalten schlechter)
Gruß Edmund
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20171 von Stefan » Mo 12. Nov 2018, 13:46

Jep,
dass die Wärmeausdehnung nicht zu verachten ist musste ich auch schon lernen, hier
BK Decke 2.jpg
sieht man schön was passiert wenn man Asche unter die Kammer stopft um die gegen die Decke zu pressen.
Die geraden Steine betonen die Bäuche der Kammerwände. :cry: Also passt immer auf wo ihr steht wenn ihr fotografiert werdet! :rabbit1

Mit dem nächsten Boden will ich unten Klammern einbetonieren in welche dann ein Doppel- T- Profil eingeschoben werden kann. An die seitlichen Wände dann noch nen Bandstahl mit 3 cm Abstand zur Decke dran heften, dann kann ich seitlich der Kammer Schamottestreifen oben rein schieben und in der Mitte die Kammer. Die hat dann nach unten Platz und das Doppel- T- Profil kann sich ausdehnen. Und vor allem einfach getauscht werden falls das nötig werden sollte.
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag #20174 von René » Di 13. Nov 2018, 08:53

Ich habe da oben am Blech Schienen angeschweißt. In diesen hängt meine Brennkammer. Kann ich wie eine Schublade vorne raus ziehen. Geht bei dir halt mangels Zwischenblech nicht. Aber da kann sich die Kammer nach unten ausdehnen wie sie will.
Gruß René

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