Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

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Stefan
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Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von Stefan » Sa 23. Mai 2020, 13:45

Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

Orlan 40 kW Holzvergaser, 4k Puffer, 10 qm Solar Flachkollektor, 2 PV Anlagen zusammen 107 kwp, Eigenbau- Frischwasserstation, bisher kein Backup, BHKW in Planung.

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02pete
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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von 02pete » Do 28. Mai 2020, 21:41

Hi,
dies
.wird derzeit nicht nur diskutiert sondern auch schon erprobt.
macht uns Holzheizern zusätzlich zu den Hackschnitzlern in finanzieller Hinsichtlich des Brennholzpreises zusätzlich Konkurenz.
Das Heizkraftwerk Sandreut in Nürnberg wurde vor einigen Jahren um eine Hackschnitzel Anlage "ertüchtigt". Jährlicher "Durchsatz": bis zu 55`to. (!) pro Jahr :shock:
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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René
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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von René » Fr 29. Mai 2020, 06:50

55 to sind doch nur 2 LKW-Ladungen oder meintest du 55.000 to?
02pete hat geschrieben:
Do 28. Mai 2020, 21:41
Hi,
dies
.wird derzeit nicht nur diskutiert sondern auch schon erprobt.
macht uns Holzheizern zusätzlich zu den Hackschnitzlern in finanzieller Hinsichtlich des Brennholzpreises zusätzlich Konkurenz.
Das Heizkraftwerk Sandreut in Nürnberg wurde vor einigen Jahren um eine Hackschnitzel Anlage "ertüchtigt". Jährlicher "Durchsatz": bis zu 55`to. (!) pro Jahr :shock:
Gruß René

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Mathias
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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von Mathias » Fr 29. Mai 2020, 18:51

Vorhin habe ich so halb mitbekommen das mal wieder ein Waldstück in Ostwestfalen brennt.

Die Bauern fahren Wasser für die Feuerwehr.

Der Grundwasserspiegel ist mittlerweile auch so stark runter wie zuletzt vor 50 Jahren und sie befürchten das diesen Sommer das Wasser für die Felder komplett fehlen wird.

Die Fläche die brennt ist voll mit käferholz und komplett vertrocknet.

Doofe Kombination und mit corona ist es nicht leichter, aber ein Glück das es nix mit Klimawandel zu tun hat oder?

Diese Woche waren die Bauern in Düsseldorf, Münster und Bonn demonstrieren, Grenzwerte / Düngemittel / Trinkwasser... der Groschen fällt extrem langsam.

Man hat den Eindruck, die "Entscheider" waren mit dem Auto unterwegs und plötzlich stehen sie vor einer Mauer.
Links oder rechts?
"Wir sind so lange gerade aus gefahren, da macht man keine Experimente - gerade aus! Weiter! "

Und man fragt sich "Sind die doof?".
Grüße
Mattes

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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von Stefan » Fr 29. Mai 2020, 21:52

02pete hat geschrieben:
Do 28. Mai 2020, 21:41
macht uns Holzheizern zusätzlich zu den Hackschnitzlern in finanzieller Hinsichtlich des Brennholzpreises zusätzlich Konkurenz.
Na ja,
die Preise sind, zumindest was Nadelholz, und da insbesondere Käferholz, angeht schon so im Keller dass die Waldbesitzer auf jeden Fall drauf legen wenn sie es entnehmen lassen.
Auch beim Laubholz nehmen die Trockenschäden zu, das Eschentriebsterben macht die Sache auch nicht besser.

So traurig das ganze ist, wenn man über diesen Weg wenigstens einen Teil der Einschlagkosten raus bekommen kann ist das wohl besser als gar nichts. :?
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von Mathias » So 31. Mai 2020, 01:59

Müsste man das nicht mit zu den Kosten rechnen, wenn man den Klimawandel nicht stoppen wird?

Käfer, Stürme, Dürre,...
Grüße
Mattes

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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von 02pete » So 31. Mai 2020, 21:38

Hi,
Rene, Du hast den Apostroph hinter 55 übersehen, ja, es tatsächlich für 55.000 Tonnen Hackschnitzel pro Jahr ausgelegt.

@ Mathias:
Ja, diese Kosten sind ebenfalls als Klimawandelschäden zu verbuchen.
MfG
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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von René » So 31. Mai 2020, 22:31

Ei, mit der Schreibweise konnte ich nix anfangen. Danke für die Richtigstellung. Das passt dann schon eher. Und 55.000 to sind schon ne Menge. Da kann der Kleinholzheizer mit 25 Rm pro Jahr nicht wirklich dagegen anstinken. :mrgreen: :mrgreen:
Gruß René

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Re: Holzverwertung in Kohlekraftwerken...

Beitrag von Stefan » Mo 1. Jun 2020, 00:47

Mathias hat geschrieben:
So 31. Mai 2020, 01:59
Müsste man das nicht mit zu den Kosten rechnen, wenn man den Klimawandel nicht stoppen wird?
Könnte man vielleicht, aber die meisten dieser Kosten fallen ja erst später an.

Jetzt muss es erst mal darum gehen unsere Industrie und unseren Wohlstand heute zu retten!
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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