Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

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burns635csi
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Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Fr 27. Sep 2019, 00:19

Hallo Leute, wie verhält es sich eigentlich mit der Kohlenmonoxid Belastung bei unseren Kesseln in der Schlussphase?

Da ich mit meinem Brigon häufiger den CO Gehalt messe, fällt natürlich auf wie enorm hoch dieser Wert in der Schlussphase ist. Geschätzt wohl 5000-10000 ppm oder noch höher?!?. Genau kann ich es nicht sagen, da ich das Messgerät nicht unnötig quälen möchte.

Wenn man diesen Wert mit dem gesamten Abbrand mittelt, würde doch immernoch ein enormer CO Gehalt herauskommen.
Viel höher, als beispielsweise bei Pellets im gesamten Abbrand, oder?


Wie seht Ihr das?
Der Schrauber schraubt, der Hebel wächst, es steigt die Kraft, die Schraube ächzt.

Zu spät erst merkt die Großhirnrinde: Die Schraube hatte Linksgewinde.

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Stefan
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Stefan » Fr 27. Sep 2019, 13:07

Warum geht das CO gegen Ende hoch?
Weil die Brennkammer zu kalt wird? Also die Verbrennung der Reste überwiegend im Füllraum erfolgt, somit wird keine Sekundärluft mehr benötigt und die Brennkammer zum Rauchgasweg degradiert wird?

Um das zu vermeiden schaltet mein Kessel ab bevor keine vernünftige Regelung mehr möglich ist. Also bevor nur noch so wenig Gas in die Kammer gelangt dass zu dessen Verbrennung keine Sekundärluft mehr benötigt würde.

Direkt nach dem Abschalten geht das CO natürlich auch durch die Decke, das ist aber irrelevant, zumindest wenn die Rückschlagklappen wirklich dicht machen. In dem bisschen stehender Luft richtet das CO keinen nennenswerten Schaden an...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Fr 27. Sep 2019, 16:46

Hallo Stefan, wie misst du deinen CO Wert?

Gruß Klaus
Der Schrauber schraubt, der Hebel wächst, es steigt die Kraft, die Schraube ächzt.

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Stefan » Fr 27. Sep 2019, 16:53

Nur partiell, muss mir dazu das Gerät von meinem Heizungsbauer ausleihen.
Da der aber auch immer mal wieder bei mir Bohrkronen ausleiht oder repariert haben will hab ich schon einen gewissen Überblick.
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Fr 27. Sep 2019, 17:04

So früh kann ich meine Klappe am Kessel garnicht schließen. Ich habe mindestens eine Phase von 1,5 Std. In der der CO WERT nervig hoch ist.
Der Schrauber schraubt, der Hebel wächst, es steigt die Kraft, die Schraube ächzt.

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Bergstrom » Fr 27. Sep 2019, 17:07

Hi Klaus,

mit welchen Luftmengen fährst Du denn in diesen ca 1,5 Stunden?
Gruß Edmund
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Fr 27. Sep 2019, 17:22

Der Lüfter ist dann heruntergeregelt 20Hz. wieviel Luft in Volumen kann ich nicht sagen.
Der Schrauber schraubt, der Hebel wächst, es steigt die Kraft, die Schraube ächzt.

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Fr 27. Sep 2019, 23:10

Ich würde die Behauptung aufstellen, dass diese Problematik vermutlich die meisten HV Kessel haben?!?
Hier würde mich einfach interessieren wie weit sich dann der Durchschnittliche Co Wert nach oben verschiebt?

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Gust » Sa 28. Sep 2019, 00:52

Hier mal ein Graph aus meinem Beitrag von 2016 wg. CO- Schätzeisen. https://www.heiztechnikforum.eu/viewtop ... p=613#p474

Der Graph unten zeigt den CO- Verlauf während eines kompletten Abbrandes über ca. 5 Std.

Die Werte auf der x-Achse entsprechen dem Messzyklus von 30sec. Daher muß der Wert durch 2 geteilt werden, dann hat man die Minuten. Die hier sichtbare Aufzeichnung erstreckt sich also über 5 Std.
Die Werte auf der Y-Achse sind durch 10 zu teilen, dann hat man die Volt.
Der Abbrand verlief fast mustergültig, nach ca. 150 min („300“ auf der x-Achse) hat meine Regelung wohl einen kurzen Anflug von Hohlbrand erfolgreich ausgeregelt.
Ansonsten erreichte der gemessene CO-Wert am Greisinger rekordverdächtige 19ppm über einen langen Zeitraum.
Dies entspricht einer Spannung von ca.0,05V am Ausgang der Schaltung.
Ab ca. 260min („520“) wurde nachgeheizt. Verlief danach ebenfalls mit niedrigsten CO- Werten, bis die Batterie vom Messgerät leer wurde...

Gemessene Werte mit dem Greisinger:
Ca. 0,05V am Ausgang der Schaltung entsprachen 19ppm
Ca. 0,15V am Ausgang der Schaltung entsprachen 27ppm
Ca. 0,25V am Ausgang der Schaltung entsprachen 35ppm
Ca. 0,30V am Ausgang der Schaltung entsprachen 56ppm
Ca. 0,46V am Ausgang der Schaltung entsprachen 88ppm
Ca. 0,55V am Ausgang der Schaltung entsprachen 100ppm
Ca. 0,80V am Ausgang der Schaltung entsprachen 150ppm
Ca. 1,00V am Ausgang der Schaltung entsprachen 240ppm
Ca. 1,15V am Ausgang der Schaltung entsprachen 320ppm
Ca. 1,40V am Ausgang der Schaltung entsprachen 500ppm

Bild

Der zeitliche Anteil hoher CO Konzentration ist doch relativ gering im Vergleich zur Gesamtlaufzeit.

Gruß Gust
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Sa 28. Sep 2019, 02:20

Ich glaube, ich muss nochmals die Schlussphase an meinem Kessel messen.
Wenn ich neue Werte habe schreibe ich das hier rein.
Danke erstmal.

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Gust » Sa 28. Sep 2019, 10:27

Ich würde die Schädlichkeit von CO im Abgas der Ausbrandphase nicht überbewerten.
Da in der Ausbrandphase keine Teere o.ä. mehr verbrannt werden (die wurden lange vorher bei der Vergasung und hohen Temperaturen schadstoffarm verbrannt), hat das CO im Abgas nach Austritt am Kamin kaum mehr "Schädlichkeit" als das unvermeidliche CO2
Laut Wikipedia:
"Kohlenstoffmonoxid hat eine mittlere atmosphärische Lebensdauer von etwa zwei Monaten. Die wichtigste Reaktion ist die mit Hydroxyl-Radikalen in der Atmosphäre, wodurch jährlich 2300 Mt (2000–2800 Mt) Kohlenstoffmonoxid zu Kohlenstoffdioxid oxidiert werden."

Gruß Gust
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Stefan » Sa 28. Sep 2019, 18:51

Zumindest was für das was sich organoleptisch wahrnehmen lässt passt das.

Meine Brennkammerdichtung ist ja nicht ganz dicht, das hat den "Vorteil" dass ich es sofort im ganzen Haus rieche wenn die Verbrennung nicht einwandfrei ist. Also manchmal kurz beim Start, wenn zu wenig Kohle drin war und schon Holz vergast bevor die Kammer auf Temperatur ist und der Sauerstoff ausgeregelt ist.

Lasse ich ihn aber "leer" brennen weils mal wieder Zeit zum entaschen ist geht CO auch hoch, zu riechen ist aber nichts.

Falls die mal auf die Idee kommen Stickoxide bei der Messung zu erfassen (das Gerät meines Meisters zeigt die jedenfalls schon mit an) könnte das ein größeres Problem werden. Wir haben das nach der Messung mal noch ne Weile laufen lassen, und die gingen immer weiter runter je mehr Restsauerstoff im Abgas war. Bei 8% ging dann allerdings das CO hoch, die Brennkammertemperatur war deutlich gesunken...
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Sa 5. Okt 2019, 02:11

Die letzten Abbrände haben keine große Änderung gebracht.
Startphase absolut sauber.

-Gemessen direkt nach dem anfeuern.
200ppm co nicht mal angekratzt.

-weiterer Abbrand um 15ppm co

-Schlussphase dann weit über 1500ppm co. (Messung abgebrochen).

Beim letzten kleineren Abbrand macht das ein gemittelten
CO Wert von um 350-500 ppm.
Das macht doch jeder Pellekessel besser, oder bin ich da auf dem Holzweg? :Paniki :Paniki


Werde jetzt noch mal meine Briketteinschichtung verändern und dann
weiter berichten.

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » So 6. Okt 2019, 21:04

Es geht weiter.....

-Start super

-mitte super

-schlussphase Co Wert ab durch die Decke. Bei 1800 ppm Messung abgebrochen.
Vermutlich so schnell wie der Wert gestiegen ist, etwa so bei 2500-3000 ppmCO.
IMG_20191006_202934.jpg
IMG_20191006_204941.jpg
Ist das jetzt normal :?: Oder stimmt was nicht?


Das gleiche Ergebnis habe ich auch mit Scheitholz.

Wenn das normal wäre, ist die Umsetzung von Scheitholz/Holzbriketts in Wärme jedenfalls nicht Schadstoffarm?
Selbst wenn man den CO Wert über den gesamten Abbrand mittelt.

Wie seht ihr das?


Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Stefan » Mo 7. Okt 2019, 00:27

Hallo Klaus,
da wäre ein Log interessant, nach meiner Beobachtung bleibt das CO auch im Ausbrand im Rahmen bis die Lüfter abschalten.
Spätestens dann muss ich den Rüssel aber raus ziehen, sonst kriege ich das Messgerät sicher nicht mehr ausgeliehen.

Aber so lange die BRT an der Brennkammertüre über 600° C liegt und der Restsauerstoff um die 4% bleibt bei mir das CO auch im Ausbrand deutlich unter 100 ppm.
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mo 7. Okt 2019, 01:08

Stefan hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 00:27
Hallo Klaus,
da wäre ein Log interessant, nach meiner Beobachtung bleibt das CO auch im Ausbrand im Rahmen bis die Lüfter abschalten.
Spätestens dann muss ich den Rüssel aber raus ziehen, sonst kriege ich das Messgerät sicher nicht mehr ausgeliehen.

Aber so lange die BRT an der Brennkammertüre über 600° C liegt und der Restsauerstoff um die 4% bleibt bei mir das CO auch im Ausbrand deutlich unter 100 ppm.
Leider kann ich mit einem Log nicht dienen.....es sei denn ich schreibe alles manuell auf.


Ja, über 600 Grad Brt unter 100 ppm co unterschreibe ich dir auch sofort.
Der CO WERT bleibt auch noch bis etwa 560-570 Grad akzeptabel.

Dann allerdings kommt irgendwann der Paukenschlag.
Entweder ich schalte jetzt ab und muss dabei dann einen echt gigantischen Berg an Restkohle akzeptieren, oder
ich schalte später ab und muss eine Gigantische Wolke an CO akzeptieren :-( irgendwie beides doof.....

Teer oder ähnliches spielen zu dieser Zeit allerdings keine Rolle mehr.
(Nichts mehr vorhanden). Akuter Weißbrand :D

Es ist einzig das Kohlenmonoxid in der allerletzten Phase welcher mich wirklich nervt.
Ist ja auch irgendwie Verschwendung von eigentlich Brennbaren Gas.

Hab diese Problematik ja auch irgendwie nur Zufällig entdeckt und leider überhaupt keine Lösung bisher dafür.

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Reiner.E » Mo 7. Okt 2019, 07:52

Hallo Klaus,

in der letzten Phase wenn nur noch Holzkohle übrig ist hast du keine ordentliche Flamme mehr um das CO zu verbrennen da fehlt mindesten ein T von TTT die für eine saubere Verbrennung notwendig sind und deswegen gab es auch schon Tote die einen Grill im geschlossenen Raum benutzten.

Sonnige Grüße Reiner
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mo 7. Okt 2019, 11:19

Hallo Reiner, ja das sehe ich auch bald so. Jedoch sind wir dann wieder bei der Anfangsproblematik.

Dann ist ein Holzvergaser einfach "nicht" Schadstoffarm? (Gemittelten Co Wert)

Ist da eine Pelletheizung besser? Oder mache ich einen Denkfehler?

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Reiner.E » Mo 7. Okt 2019, 12:30

Hallo Klaus,

man muß das im Ganzen sehen und da ist der Holzkohleabbrand nur ein kleiner Teil vom gesamten Abbrand und bei Pelletkessel ist das im Ausbrand auch nicht anders nur ist halt auch da die Zeit und Menge geringer.

Sonnige Grüße Reiner
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mo 7. Okt 2019, 12:44

Reiner.E hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 12:30
Hallo Klaus,

man muß das im Ganzen sehen und da ist der Holzkohleabbrand nur ein kleiner Teil vom gesamten Abbrand und bei Pelletkessel ist das im Ausbrand auch nicht anders nur ist halt auch da die Zeit und Menge geringer.

Sonnige Grüße Reiner
Mich würden mal die Verhältnisse von Pelletkessel und Holzvergaser interessieren.

Hat ein Pellekessel "im Verhältnis" auch eine so lange schmutzige Phase?


Liebe Grüße Klaus
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