Photovoltaik

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Helmut
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Photovoltaik

Beitrag #21593 von Helmut » Do 7. Mär 2019, 21:20

Hallo,
nachdem in Nachbars Garten diverse große Bäume gefallen sind, ist der Gedanke einer Photovoltaikanlage für mich denbar. Es wären ca.50m² (10x5m) bei ca. 30° Dachneigung, optimale Südausrichtung.
Gewünscht wäre eine "Inselanlage" (was drüber geht einspeisen), und, da wir hier oft Stromausfall haben, die Akkus dann trotzdem nutzen zu können.

Habt ihr mir da Tipps wo "bezahlbar" sind, bzw. wo sich evtl. selber "tragen" bzgl. Kredit?

Oder ist das total utopisch :shock:

Im Netzt findet man dazu vieles, das ist mir durchaus bekannt
mfg
Helmut

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Gust
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21597 von Gust » Fr 8. Mär 2019, 08:33

Ohne weitere Info´s würde ich eine preisgünstige angemeldete (Überschuß-) Netzeinspeiseanlage mit ca. 7 kWp bauen, nicht unbedingt die allerneuesten und teuersten Module nehmen; für die Notstromversorgung würde ich eine Computer- USV mit ca. 1 kVA und interner Systemspannung 24V nehmen und diese mit anständigen Akku´s und einem Lüfter „pimpen“.
Da die interne Batterieladung einer USV nur für die kleinen internen Akku´s geeignet ist, wäre noch ein Netzladegerät für den großen Akku erforderlich. Das Ladegerät könnte man so schalten, daß dieses nur bei entsprechender Einspeiseleistung der PV eingeschaltet wird.
Zusätzlich könnte man direkt 24V vom Akku z.B. für Notbeleuchtungszwecke entnehmen. Hierzu einfach 2 gleiche LED- Leuchtmittel für 12V in Serie verschalten.

Da du, so weit ich weiß, eine thermische Solaranlage hast, könntest du das Ladegerät mit der Einschaltung der thermischen Solaranlage kombinieren. (Also Ladegerät ein, wenn Solarpumpe läuft, in diesem Fall dürfte auch die PV- Einspeiseleistung hoch genug sein).
Das geht natürlich auch komplizierter und teuerer über neuartige Stromzähler mit S0-Ausgang, etc....

An welche Überbrückungszeit hättest du gedacht und welche Verbraucher willst du im Fall eines Stromausfalles betreiben können?

Eine echte PV- Inselanlage mit entsprechenden haltbaren Akku´s ist eher was für Leute, die sich zum bereits bestehenden Elektronikhobby ein weiteres, kostenintensives und relativ unwirtschaftliches Hobby leisten wollen... so wie ich...

Es gibt natürlich (teuere) halbwegs fertige Insel- Lösungen, deren Wirtschaftlichkeit ich nicht weiter kommentieren will.

Gruß Gust
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21598 von friedrich » Fr 8. Mär 2019, 09:25

Hallo Helmut,

Das ist eine 7,6 KWp Anlage, verteilt auf zwei Strings zu je 19 Module;
Läuft seit 2013 völlig problemlos;

IMG_1774.JPG


Überschußeinspeisung,
Der Eigenverbrauch liegt momentan bei nur ca. 1250 KWh/Jahr;
Das wird sich aber demnächst bedeutend ändern, wegen dem E-Auto;
Insgesamt werden ca. 7600 KWh/Jahr produziert;

Der Eigenverbrauch ist das Thema, nicht die Einspeisevergütung, die ohnehin jährlich sinkt.

mfg friedrich
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21599 von Helmut » Fr 8. Mär 2019, 09:51

Gust hat geschrieben:An welche Überbrückungszeit hättest du gedacht und welche Verbraucher willst du im Fall eines Stromausfalles betreiben können?


Da ist immer so die Frage. Also meistens haben wir im Winter Stromausfall. Kann schon auch mal für 3-4std. sein. Ich denke da in erster Linie an die Heizung und an die "Hebeanlage". Die hat allerdings 400V. Ob das möglich ist?
mfg
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21600 von Helmut » Fr 8. Mär 2019, 10:17

friedrich hat geschrieben:Der Eigenverbrauch ist das Thema, nicht die Einspeisevergütung, die ohnehin jährlich sinkt.


Das denke ich mir. Deshalb ja der Gedanke mit Akku. Wenn ich mir unsere Jährliche Stromabrechnung ansehe, liegen wir bei 5093KWh, und dann unseren monatlichen abschlag von 138€ sehe, dürfte sich doch da was machen lassen...
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21602 von Gust » Fr 8. Mär 2019, 10:54

Helmut hat geschrieben:
Gust hat geschrieben:An welche Überbrückungszeit hättest du gedacht und welche Verbraucher willst du im Fall eines Stromausfalles betreiben können?


Da ist immer so die Frage. Also meistens haben wir im Winter Stromausfall. Kann schon auch mal für 3-4std. sein. Ich denke da in erster Linie an die Heizung und an die "Hebeanlage". Die hat allerdings 400V. Ob das möglich ist?

Möglich schon, aber sehr teuer.
Es gibt z.B. von Victron Inselwechselrichter, die 3- phasig verschaltet werden können. Dafür sind dann 3 Stk. von den Teilen erforderlich. Gibt es auch günstiger bei MPPT- Solar aus Taiwan, da werden dann ebenfalls 3 PIP- Wechselrichter verbaut.
Dafür ist dann auch noch ein großer Akku mit 48V Systemspannung (z.B. von einem Gabelstapler) erforderlich, der alle 3 Wechselrichter bedient.
Alleine der Eigenverbrauch ohne Last der Wechselrichter ist so hoch, daß man diese Schaltung wirtschaftlich wohl nur im Bedarfsfall verwenden würde.
Natürlich ist der Eigenverbrauch der günstigen PIP´s mindestens doppelt so hoch wie bei Victron...

Entscheidend für die Auslegung ist der Anlaufstrom der Hebepumpe, wie hoch wäre der und wie hoch ist die Leistung im Betrieb?
Eventuell wäre es ja möglich, eine 1-phasige (Wechselstrom-) Hebepumpe zu verwenden und diese mit einem 5kVA Victron WR zu betreiben. Der Victron packt auch höhere Anlaufströme, ob so was mit einem günstigen PIP zuverlässig funktionieren würde, kann ich nicht sagen.

Gruß Gust
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21603 von Helmut » Fr 8. Mär 2019, 12:44

Gust hat geschrieben:Möglich schon, aber sehr teuer.


Also wär ein anständiges Notstromaggreagt evtl. die bessere und billigere Lösung Stromausfälle zu überbrücken?
Das Teil irgendwo hinten in den Schuppen stellen am Ende des Grundstücks, ne Leitung in den Keller mit einem kleine Schaltkasten und dort manuel Heizung... und Hebeanlage einstecken...
Dann wäre die Geschicht mit der Photovoltaik anlage auch einfacher. Wie funktioniert das dann eigentlich wenn man einen Speicher nutzt und 400V Geräte betrieben werden? Also "Maschinenpark", Herd, Hebenanlage?
mfg
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21606 von Gust » Fr 8. Mär 2019, 16:32

Helmut hat geschrieben:Also wär ein anständiges Notstromaggreagt evtl. die bessere und billigere Lösung Stromausfälle zu überbrücken?

Ja. Besser vielleicht nicht, aber viel wirtschaftlicher...du hast solange Strom, wie du Kraftstoff hast...falls du einen Trecker mit Zapfwelle hast, würde ich ein Zapfwellenaggregat nehmen..
Helmut hat geschrieben:Dann wäre die Geschicht mit der Photovoltaik anlage auch einfacher. Wie funktioniert das dann eigentlich wenn man einen Speicher nutzt und 400V Geräte betrieben werden? Also "Maschinenpark", Herd, Hebenanlage?

Der Stromzähler arbeitet "saldierend". Wenn du auf einer Phase z.B. 3000 Watt einspeist und an den anderen beiden Phasen je 1500 Watt entnimmst, wird sich der Zähler nicht drehen...

Gruß Gust
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21607 von Helmut » Fr 8. Mär 2019, 17:47

Gust hat geschrieben:...du hast solange Strom, wie du Kraftstoff hast...


Das ist klar....

Gust hat geschrieben:falls du einen Trecker mit Zapfwelle hast, würde ich ein Zapfwellenaggregat nehmen..


Leider keinen Trecker zur verfügung.....


Ein kleines Aggreagt habe ich. Für Internet und Kaffeevollautomat reicht es :mrgreen:

Habe auch noch ein "kleines" Baustellenaggregat mit 400V anschluss. Allerdings muss ich das Teil ersteinmal "restaurieren". Ist ein 1 Zylinder Diesel (Das haben wir früher immer für "outdoor Partys" genutzt für die Soundanlage). Steht aber jetzt schon seit ca. 20 Jahren herum. Der letzte Versuch es zu starten gelang nicht..... Denke mal das ist dann eher fürs Museum.... :mrgreen:
mfg
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21608 von Gust » Fr 8. Mär 2019, 18:51

Fürs Internet und den Holzvergaser würde auch ein Victron 12/375 an der Autobatterie genügen...
http://www.burmeister-elektronik.com/In ... -1200.html

Wenn sich der Diesel drehen lässt, besteht doch Hoffnung, aber wem erzähle ich das...
Den 3~Generator könnte man evtl. auch wo anders "anflanschen"...

Gruß Gust
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21609 von Stefan » Fr 8. Mär 2019, 19:03

Ist leider genau so wie Gust schreibt,
PV- Insellösungen sind nur dort wirtschaftlich wo es kein Netz gibt.

Am wirtschaftlichsten dürften momentan Anlagen mit max. 9,9 kWp ohne Speicher sein, dann fällt meines Wissens für den Eigenverbrauch keine EEG Umlage an.(?)

Hab für meine große Anlage ca. 1.000 € / kWp bezahlt, bei kleineren Anlagen sollte das bei Selbstmontage auch möglich sein.

Im https://www.photovoltaikforum.com kann man Angebote von Solarteuren zur Diskussion stellen...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

Orlan 40 kW Holzvergaser, 4k Puffer, 10 qm Solar Flachkollektor, 2 PV Anlagen zusammen 107 kwp, Eigenbau- Frischwasserstation, bisher kein Backup, BHKW in Planung.

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Re: Photovoltaik

Beitrag #21610 von Helmut » Fr 8. Mär 2019, 20:03

Gust hat geschrieben:Wenn sich der Diesel drehen lässt, besteht doch Hoffnung, aber wem erzähle ich das...


Deshalb habe ich ich das Aggregat vom Schrott gerettet..... Das Teil läuft auch wieder, da bin ich mir sicher. Zumindest ist es vor 20 Jahren gelaufen bevor wir es abgestellt haben bei meinem Freund im Schuppen.... Jetzt stehts in meiner Blechgarage.... ganz hinten im Eck.... Wir habens kurz getestet, aber die Kurbelei war uns dann irgendwann zu anstrengend.... Verdichtung ist auf jeden Fall vorhanden!

Gust hat geschrieben:Fürs Internet und den Holzvergaser würde auch ein Victron 12/375 an der Autobatterie genügen...
http://www.burmeister-elektronik.com/In ... -1200.html


Ja.... das ist dann meine andere "zukünftige Baustelle".... habe ja hier einen Bach (bzw. Kanal vom Sägewerk meines Nachbarn) der immer wasser hat und keine Grobteile mitgeschwemmt werden...(außer mein Nachbar reinigt den zulauf seiner Turbine).
Irgendeine eine kleine unauffällige Turbine die man einfach in Wasser legen kann war mein Gedanke dsbzgl. da ich keine Wasserrechte habe...
mfg
Helmut

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Re: Photovoltaik

Beitrag #21624 von Mathias » So 10. Mär 2019, 13:56

Hab da ein Video gesehen, da hat man das Prinzip einer Savonius Wind Turbine für langsam fließende Gewässer genutzt.
Grüße
Mattes

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Re: Photovoltaik

Beitrag #21682 von Helmut » Do 21. Mär 2019, 20:24

Also,
habe mal jemanden kommen lassen für ein Angebot. Wenn er es hinbekommt mit der kleinen Fläche (ca. 28m²) und wir + dem Kredit (9 Jahre) bei unseren jetzigen Stromkosten bleiben, uns eine Anlage mit Speicher zu bieten, werden wir es machen. Ansonsten ist es für uns uninterresant, weil wir keine Lust habe die monatlichen Fixkosten zu erhöhen (auch wenn wir es uns evtl. sogar leisten könnten). Ich geb euch dann bescheid wenn das Angebot kommt. Ist natürlich dann keine Inselanlage....
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21687 von Stefan » Fr 22. Mär 2019, 20:35

Wenn es sich rechnen soll ist ohne Speicher meist besser.
Aktuell kommt man beim Speichern eigentlich nicht unter 10 Cent pro kWh, und selbst das ist ein noch ein theoretischer Wert, in der Praxis ist es meist teurer.
Den Verbrauch kann man auch "manuell" etwas verschieben, also Wasch- und Spülmaschine eher tagsüber laufen lassen, Extremisten stellen die Gefriere 5° kälter und machen ne Zeitschaltuhr davor.
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21689 von Helmut » Fr 22. Mär 2019, 21:08

Stefan hat geschrieben:Wenn es sich rechnen soll ist ohne Speicher meist besser.
Aktuell kommt man beim Speichern eigentlich nicht unter 10 Cent pro kWh, und selbst das ist ein noch ein theoretischer Wert, in der Praxis ist es meist teurer.
Den Verbrauch kann man auch "manuell" etwas verschieben, also Wasch- und Spülmaschine eher tagsüber laufen lassen,....


Dass es sich ohne Speicher eher rechnet wenn man die Gewohnheiten ändert ist mir klar. Wenn ich jedoch die Geschirrspülmaschine bei Dunkelheit laufen lassen kann, sehe ich das als Luxus an. So lange die Fixkosten für uns stabil bleiben, ist das ok.
9 Jahre Finanzierung sind eine absehbare Zeit, danach wirds für uns "billiger" und die Garantie auf die Teile ist dann immernoch 16 Jahre.
Abgeshen davon, hoffe ich doch, dass bis dahin die Entwicklung dsbzgl. weiter geht.

Stefan hat geschrieben:....Extremisten stellen die Gefriere 5° kälter und machen ne Zeitschaltuhr davor.....


Habe mir auch schon überlegt mein Auto zur Arbeit zu schieben.... Müßte aber dann früher aufstehen :Paniki .... wobei die frage ist.... wenn ich zwischendurch öfters Vollgas fahre, ob ich dann die Zeit trotz schieben aufhole, um zu gewohnter Zeit aufzustehen :o
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21691 von friedrich » Fr 22. Mär 2019, 22:05

Helmut hat geschrieben:Also,
habe mal jemanden kommen lassen für ein Angebot. Wenn er es hinbekommt mit der kleinen Fläche (ca. 28m²) und wir + dem Kredit (9 Jahre) bei unseren jetzigen Stromkosten bleiben, uns eine Anlage mit Speicher zu bieten, werden wir es machen. Ansonsten ist es für uns uninterresant, weil wir keine Lust habe die monatlichen Fixkosten zu erhöhen (auch wenn wir es uns evtl. sogar leisten könnten). Ich geb euch dann bescheid wenn das Angebot kommt. Ist natürlich dann keine Inselanlage....


Hallo Helmut,
Wieviel KWp bekommst Du auf Deine 28 m² drauf?
Bei den Angeboten mußt Du beachten, daß der Preis/m² paßt.
Bei meiner Anlage BJ. 2013 war der Preis damals bei ca. 1300.- Euro/KWp. (komplett mit allem, einschl. Montage, Wechselrichter u.s.w.)
Heute müßte das noch günstiger sein, da die Einspeißevergütung kleiner ist.

Habe damals im PV - Forum viel gelesen.
Da bekommst Du ein Gefühl für das passende Preisniveau.
Ein Batteriespeicher hat sich damals nicht gerechnet.
Heute ist mein E-Auto der Speicher. (75 KWh - mehr als genug)

mfg friedrich
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21692 von Helmut » Sa 23. Mär 2019, 10:55

friedrich hat geschrieben:Hallo Helmut,
Wieviel KWp bekommst Du auf Deine 28 m² drauf?


Wenn mich nicht alles teuscht, waren es 14 oder 15 Module, an die 5,5 kwp, so dass ich in seine Sonnenflat noch rein komme (wenn wir das möchten). Im Anhang seine erste Berechnung allerdings mit 20 Modulen. Aber erstens müßten wir dann 66 Euro monatlich mehr bezahlen und zweitens gehen die 20 Module so wie er sich das Gedacht hat mit dem "Google Luftbild" nicht drauf. Deshalb warte ich jetzt, nachdem er es sich vor Ort angeschaut hat, auf seine neue Berechnung.

Erdspieß für Potentialausgleich kommt auch noch dazu.... Da uns bzgl. der Optik der Dachpfannen egal ist, dürfte das ersparte jedoch dann der Erdspieß sein.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21693 von Bergstrom » Sa 23. Mär 2019, 12:41

Hallo Helmut,

ich hoffe für Dich, daß meine Berechnung falsch ist:

ca 23.000 Investition für 6,6 Kwp ergibt ca 3.500 pro Kwp.

Ich habe vor ca 10 Jahren einen niedrigeren Kwp-Preis gezahlt.

Habe ich irgendwo etwas falsch gelesen? Was bezweckt der Anbieter mit der "tollen" Berechnung?

Nachtrag: Ist in den Investitionskosten ein Speicher eingerechnet?
Gruß Edmund
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Re: Photovoltaik

Beitrag #21694 von Helmut » Sa 23. Mär 2019, 14:21

Bergstrom hat geschrieben:
Nachtrag: Ist in den Investitionskosten ein Speicher eingerechnet?


Ja, alles inkl... (davon gehe ich doch mal aus!).... Das Zetelchen wo alles einzeln aufgelistet war hat er natürlich wieder mitgenommen.... Aber die 66 Euro pro monat mehr sind wir eh nicht bereit zu zahlen. Das ganze muss er uns schon noch mal schön rechnen :mrgreen: Geht ja hier schließlich nicht um eine "Kaugummiautomaten" ;)
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