Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

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René
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von René » Di 28. Jan 2020, 11:14

Beim Thema Mobilität fragt man sich halt schon, ob es generell wegen Sicherheit und Bequemlichkeit sein muss, dass pro Nase 1-2 to Material umgeformt und auch bewegt werden muss. Ginge auch mit wenigen kg(Fahrrad). Das wäre grundsätzlich Ressourcenschonend. Aber wer will schon auf seinen Luxus und Bequemlichkeit verzichten.
Früher (in den 60er-70er) wohnten die Arbeiter in der Nähe der Fabriken. Es gab sogar Firmen, die extra Mitarbeiterwohnungen gebaut haben. Das war der Umwelt zuträglich.
Fahrgemeinschaften scheitern heute an der Flexibilität der Arbeitszeiten. Je mehr Freiheiten der Einzelne hat, desto mehr Luxus schafft sich der Einzelne an. Da lobe ich mit den Sozialismus. Zumindest einige Teile davon.
Unsere Firma hatte früher eigene Busse und Linienverkehr um die Arbeiter in die Firma zu bekommen. Heute denkt man über ein Parkhaus nach, weil die riesigen Parkflächen nicht mehr ausreichen. 6500 Mitarbeiter brauchen halt Platz.
Gruß René

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Mathias
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Di 28. Jan 2020, 13:05

Selbst wenn ich und meine Kollegen wollten, käme eine busverbindung nur für 1 Drittel der Mitarbeiter in Frage.

Du wirst lachen, das 1 Drittel nutzt diese Verbindungen.

Der Rest kommt aus umliegenden Städten bzw. noch weiter weg und hat wie ich auch um die 40-60 km Entfernung zurück zulegen.

Mit dem Roller bräuchte ich 1 Stunde.
Mit dem PKW ca 30 Minuten.
Mit Bus und Bahn mehr als 1,5 Stunden.
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von René » Di 28. Jan 2020, 13:09

So kenn ich das auch. Mit dem Auto 10 min. Mit Öffis 1h. Mit dem Fahrrad 20-25 min. Allerdings gebe ich zu, ich bin da recht bequem und schlafe morgens die paar Minuten länger. Muss ja schon für die Heizung jeden Tag früher raus. :mrgreen:
Gruß René

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Gerrit » Di 28. Jan 2020, 13:13

René hat geschrieben:
Di 28. Jan 2020, 11:14
Beim Thema Mobilität fragt man sich halt schon, ob es generell wegen Sicherheit und Bequemlichkeit sein muss, dass pro Nase 1-2 to Material umgeformt und auch bewegt werden muss. Ginge auch mit wenigen kg(Fahrrad). Das wäre grundsätzlich Ressourcenschonend. Aber wer will schon auf seinen Luxus und Bequemlichkeit verzichten.

https://m.faz.net/aktuell/technik-motor ... 84916.html

Das wäre umweltschonend. Aber wer wagt sich schon in so einer Eierschale in den Verkehr?
Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind. (Charles Bukowski)

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Di 28. Jan 2020, 19:01

Und überlebt das...
Grüße
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Stefan » Di 28. Jan 2020, 21:07

Ja, mit "ohne Pedale" gäbe es dann den Twizzy, mit Stellscheiben würde der für weite Teile des Individualverkehrs völlig ausreichen.
Geht halt nur für Zeitgenossen die keine Penisprothese / Brustimplantat aus Blech brauchen. :mrgreen:

Auch mein alter Herr wollte das nicht, zu zweit einkaufen gehen ist damit nur in ganz spartanischen Rahmen möglich. So kommt jetzt dann hoffentlich bald der eUP...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Do 6. Feb 2020, 20:03

Heute hat das BSI die "Smartmeter" freigegeben.
Bedeutung das die für Stromerzeuger und Verbraucher ab 6000kw/jahr Pflicht werden sollen.

Es wird überlegt, so das Laden von Elektroautos zu steuern und verschiedene Tarife anzubieten.

Bei Überschuss könnte dann der niedrige Preis an den Verbraucher weitergegeben werden...

Oder bei Überschuss aktiviert man ein paar zusätzliche Verbraucher und nix wird billiger... wäre beides möglich, aber vermutlich nur eins wahrscheinlich...
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Stefan » Fr 7. Feb 2020, 20:22

Jep, mit vernünftigen Smartmetern, Open Source gäbe es ja, wäre ein Smart Grid durchaus machbar.
Leider hat sich das BSI an die Lobbyisten statt an Experten gehalten, das Ergebnis liegt, genau wie bei beidseitig verwendbarem Klopapier, auf der Hand :hammerle
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Mi 4. Mär 2020, 16:04

So die PV Anlage ist abgenommen und wie der Elektriker der Stadtwerke erzählt hat wird das noch richtig spaßig mit dem smartmetergridgedönse.

Der neue Zähler ist zwar digital, aber da ist nix smart dran.

Die Zählerschränke bereits vorbereitet für was "smartes" aber weit und breit ist da nix zu sehen.

Warum? Auflagen, Auflagen und noch mehr Auflagen.

Die Geräte?

Auch, aber vor allem wer wann wo wieviel von den Dingern bevorraten und verbauen darf... der Wahnsinn.

Da muss extra einer zertifiziert werden, der nachguckt ob der Lagerplatz geeignet ist.
Dann wird der mit dem geeigneten Lagerplatz zertifiziert, das er die Dinger lagern darf.
Dann, wenn Geräte geliefert werden, werden die von mindestens 3 Personen gehändelt, gegengezeichnet und ganz wichtig, von einer verschlossen Box in eine andere überführt.
Diese Box lässt sich nur mit Code öffnen, der ist nicht ewig gültig und muss einen Tag vorher angefordert werden.

Plutonium wird vermutlich weniger streng gehändelt.
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von 02pete » Mi 20. Mai 2020, 21:24

Hi Friedrich,
ich vermisse Deine Berichte, insbesondere über das E-Auto. Schreib doch bitte wiedermal :Magi:
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Do 21. Mai 2020, 10:52

02pete hat geschrieben:
Mi 20. Mai 2020, 21:24
Hi Friedrich,
ich vermisse Deine Berichte, insbesondere über das E-Auto. Schreib doch bitte wiedermal :Magi:
Hallo Peter,

Danke für Deine Nachfrage.
Ich hoffe Dir geht es gut und natürlich auch den anderen Forumsmitgliedern.
Bei mir ist alles o.k.
Leider kann man nicht mehr zu ungezwungen Kaffee trinken gehen, oder einkaufen. Die Maske nervt schon gewaltig.

Nun zum Tesla:

Das Auto hat nun ca. 26000 km gelaufen. Es gab keinerlei Problem.
Alle 2 bis 3 Wochen kommt ein neues Update, das vor allen das teilautomatisierte Fahren verbessert.
Auf Autobahnen und gut ausgebauten Landstraßen funktioniert das gut.
Als nächstes kommt jetzt noch Verkehrszeichen- und Ampelerkennung dazu.

1. Stromverbrauch:

Da ich eine 7,6 KWp PV-Anlage betreibe, sieht das wie folgt aus.

1.1 Jahr 2018 - ohne Tesla:

Eigenverbrauch: 1235 KWh;
Bezugsstrommenge: 1962 KWh;
Lieferstrommenge: 6961 KWh;

1.2 Jahr 2019 - mit Tesla:

Eigenverbrauch: 1874 KWh;
Bezugsstrommenge: 5759 KWh;
Lieferstrommenge: 5997 KWh;

Man sieht als deutlich, daß sich mit dem Tesla der teure Bezugsstrom um (5759 - 1962 = 3797 KWh) erhöht hat.

Im Jahr 2019 habe ich auf diesen Bezugsstrom nicht geachtet, sondern auch nachts geladen, was natürlich dem Eigenverbrauch nicht förderlich war.

1.3 Maßnahmen, um den Eigenverbrauch zu steigern:

Meinem Stromlieferanten habe ich einen freundlichen Brief geschriebe, daß sich durch mein E-Auto jetzt mein Stromverbrauch erheblich erhöhen wird.
Und siehe da:

neuer Preis: 25,35 Cent/KWh und noch zusätzlich 160 Euro Treuebonus; - erster Schritt...

zweiter Schritt:

Es wird vorrangig das E-Auto immer tagsüber mit PV-Strom geladen - in der Zeit von 11 Uhr bis 18 Uhr; (maximale Einstrahlung)

dritter Schritt:

Es gibt auch Ladestationen, wo man kostenlos laden kann - Aldi, Ikea, Neukauf.... Das sind Ladestationen mit 50 KW - das funktioniert sehr gut;

1.4 Zukünftige Überlegungen:

Der Tesla braucht mindestens 4 KW Leistung, damit überhaupt geladen wird.
Meine PV schafft nur maximal ca. 5,5 KW.
Also stelle ich 4 KW im Tesla ein und habe dann noch Reserven für das Haus.
Allereings, wenn eine Wolke kommt, zeiht man trotzdem Strom aus dem Netz. Das ist aber sehr wenig...

Um das Ganze noch weiter zu optimieren, habe ich mir einen Stromspeicher anbieten lassen.
Der günstigste ist hier die Powerwall 2 von Tesla, die bei 13,5 KWh Energieinhalt die ca. 10000 Euro kostet.

Das rechnet sich momentan noch nicht.
Außerdem sagen alle selbsternannten Spezialisten, daß man nicht einen Strom-Speicher über einen Strom-Speicher laden soll...

Aber:
Sobald ich für 10000 Euro einen Stromspeicher mit z.B. 50 KWh bekomme, werde ich den integrieren.
Wenn jetzt schon eine KWh Speicherkapazität für 80 US-Dollar herstellbar ist, dann dürfte das nicht mehr lange dauern.


Dann noch einen schönen Feiertag und viel Strom vom Dach... für alle PV-Anlagen Betreiber..
Ich muß dann auch den Stecker in den Tesla stecken, um Strom zu tanken...
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Do 21. Mai 2020, 15:47

Zum Thema "Million miles Akku" soll es Ende Juni was neues geben.

CATL Akkus in Zusammenarbeit mit einem Produzenten aus China sollen es bringen.

Ausserdem will Musk Stromanbieter werden - Weltweit.

PV Anlagen kann man in USA bereits mieten - der aufgekaufte PV Hersteller macht es möglich.

Desweiteren war ich letztens bei VW um einen Anhänger bei der Zulassungsstellen umschreiben zu lassen.
Persönlich war das wegen Corona nicht möglich.
Da hab ich die Preise für VW PKW gesehen.

Ein Arbeitskollege sagte mir noch morgens, das Tesla ja viel zu teuer sei... 65000€ für einen Passat?
Die anderen Preise ähnlich.

"Ja, aber das eine ist ein Kombi und der Tesla eher Sportwagen" - 105000€ für einen Porsche?

"aber Tesla ist ja nicht wie VW, wo sind da die Werkstätten?"

Komme mir jetzt sehr arm vor, auch wenn ich nix gekauft habe.
Grüße
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von René » Do 21. Mai 2020, 16:24

Mit einer der Gründe, weswegen ich mir vor 13 Jahren einen Dacia gekauft habe. Ich frage mich wirklich, wie es Familien schaffen, mit ihrem Einkommen ein Haus, ein neues Auto und noch regelmäßig Urlaube zu finanzieren. Wir verdienen ja wirklich nicht schlecht, aber ein Auto für 65.000 Euro könnte ich mir jetzt nicht leisten.
Gruß René

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von 02pete » Do 21. Mai 2020, 21:10

Hi Friedrich,
vielen Dank für die ausführliche Antwort :D
Ja, das mit den NW Preisen von VW und "Nobelmarke" Audi :L
Nobel kann ich da nur den Preis bezeichnen, sonst..... Mein Sohn hat auch diese Fortbewegungsmittel täglich in der Werkstatt, da sehe ich genug von "Nobel".
Mehr will ich dazu nicht äussern :-(
MfG
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Do 21. Mai 2020, 22:28

Man sollte sich jetzt eigentlich antizyklisch verhalten.

Damit meine ich:
Der Sprit wird immer günstiger und der Strom wird teurer.

Also sollte man abwarten, bis ein neuer Diesel-PKW auf Tiefstpreis angelangt ist und dann kaufen. (wird demnächst der Fall sein)
Man konnte vor Kurzem für 94,9 Cent den Diesel tanken.

Der Strom wird dieses Jahr sicher teurer und bei ca. 35 bis 38 Cent/KWh liegen.

Dafür wird auch das sog. Prosumer-Modell der Bundesnetzagentur sorgen.
Bin einmal gespannt, wie das endet. Da haben sich einige etwas tolles ausgedacht....

Ab diesem Jahr bekommen wir dann auch die Smarten-Stromzähler.
Zumindest ab 6000 kWh Jahresverbrauch, aber auch für alle PV-Anlagenbetreiber mit größer 7 KWp.

Einigen Wärmepumpenheizern ist das vermutlich noch nicht so ganz klar, was das bedeutet.

Aber all diese Veränderungen, werden auch Vorteile haben.
Das Autarkiestreben wird zunehmen.
Zumindest wird meine nächste PV-Anlage eine sog. Inselanlage.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Fr 22. Mai 2020, 09:18

Was die smarten Zähler betrifft hat mir der nette Herr von den Stadtwerken erzählt, das die Dinger bisher nur Ärger machen und ihm ist nicht bekannt, daß in NRW so ein Teil eingebaut wurde.
Digital und 2 Wege sind OK, aber smart ist da nix.

Hab für den Wechsel 93€ zahlen müssen (nur 2 Wege).
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von 02pete » So 24. Mai 2020, 22:12

Hi Friedrich,
glaubst Du damit
Zumindest wird meine nächste PV-Anlage eine sog. Inselanlage.
wird der der private Investor steuerlich besser gestellt?
Bekanntermassen wird das, was der Fiskus dir in die rechte Tasche steckt, dir zuvor aus der linken Tasche gezogen (zuzügl. "Verwaltungsaufwand") :Brenn .
MfG
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » So 24. Mai 2020, 23:28

Soweit ich weiß steckt dir der Staat für Insel Anlagen nichts zu und warum sollte man in dem Fall überhaupt Steuern bezahlen?

Wie es momentan aussieht, kann das tatsächlich funktionieren, mit einem Speicher autark vom Netz leben.
Sollte Ende Juni da mehr als nur blabla seitens Tesla kommen und in naher Zukunft die Preise für Speicher tatsächlich sinken, wäre ich da ebenfalls nicht abgeneigt mir einen Speicher in den Keller zu stellen.
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Stefan » Mo 25. Mai 2020, 00:10

Die Insel ist was für die Laube ohne Netzanschluss, da sind (mit Speicherkosten) um die 60 Cent/ kWh besser als Aggregat oder kein Strom.

Für alle außer den durchgeknallten reichen Preppern ist die netzgekoppelte Variante das einzig sinnvolle, man spart sich so den Aufwand einen sauberen eigenen Sinus zu erzeugen.

Meine alte Anlage bleibt netzgekoppelt, gibt es mehr als 4 Cent auf die kWh speise ich ein, sonst regelt der WR halt ab wenn Auto und Speicher voll sind. ..
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Gust » Mo 25. Mai 2020, 00:47

Stefan hat geschrieben:
Mo 25. Mai 2020, 00:10
Die Insel ist was für die Laube ohne Netzanschluss, da sind (mit Speicherkosten) um die 60 Cent/ kWh besser als Aggregat oder kein Strom.
Für alle außer den durchgeknallten reichen Preppern ist die netzgekoppelte Variante das einzig sinnvolle, man spart sich so den Aufwand einen sauberen eigenen Sinus zu erzeugen.
Interessant diese Sichtweise.... nicht jeder Insulaner ist ein durchgeknallter ... :evil: :evil:
Atmos 30GSE frisiert, Insel-BHKW 1kW(el)+2kW(th), GB162, Solar und PV, etc...

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