Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

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friedrich
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Mo 25. Nov 2019, 18:20

Deutsche Brötchen, die Elon verspeißt?: (aus Capital - Bericht von Lars Vollmer)

Große Aufregung in Berlin, Sie haben es sicher gelesen:
Elon Musk hat angekündigt, seine Gigafactory für Europa ausgerechnet im Umfeld des Berliner Flughafens bauen zu wollen. Wenn Sie nun ein Spötter wären, könnten Sie glauben, dass er einfach die ländliche Stille liebt und darauf spekuliert, dass der BER sich im gleichen Tempo weiterentwickelt wie bisher. Aber zu diesen Spöttern gehöre ich natürlich nicht.

Eigentlich ist es mir auch egal, was diesen Tausendsassa in Sachen Innovationen dazu treibt, sich ausgerechnet in einem Land niederzulassen, dass nun wahrlich nicht für die wendigste Bürokratie und die schnellste Umsetzung innovativer Ideen bekannt ist. Denn ich finde es gut. Und ich würde mich sogar fast dazu versteigen, dass die Regierung Teslas Vorhaben auch finanziell unterstützen sollte.
Ja, Sie haben richtig gelesen. Ich, Lars Vollmer, der immer verkündet, der Staat habe sich rauszuhalten aus der Wirtschaft, könnte mir vorstellen, dass eine staatliche Förderung in diesem Fall Sinn macht.

Deutschlands Brötchen „nach Großmutters Rezept“

In dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gab es eine Bäckerei. Es gab nur diese eine, aber dafür bereits in der dritten Generation. Dort wurden Brötchen „nach Großmutters Rezept“ verkauft und alle waren zufrieden. Die Bäckerei war fester Bestandteil des sozialen und auch des wirtschaftlichen Dorflebens, denn sie gab immerhin einigen Menschen Arbeit.
Wenn Sie die Dorfbewohner gefragt hätten, wie ihnen die Brötchen schmecken, hätten die die Frage gar nicht verstanden. Die Brötchen waren die Brötchen. Fertig.
Die Unkenrufe, dass die kleinen Betriebe es immer schwerer hätten, sich im Wettbewerb zu behaupten, interessierten den Bäcker überhaupt nicht. Die äußerste Neuerung, zu der er sich gezwungen sah, war, den Euro einzuführen. Mehr war ja auch gar nicht nötig: Er war im bescheidenen Rahmen erfolgreich, sein Laden wuchs moderat. Ab und zu wurden die Brötchen zwei Cent teurer und das war’s.
Doch es kam der Tag, an dem am Dorfrand ein Supermarkt seine Pforten öffnete: mit Parkplätzen davor und allen Artikeln des täglichen Bedarfs drinnen. Das ist heute normal, für uns Dorfbewohner aber war das damals neu. Das war revolutionär, denn auf einmal konnten wir sowohl mittags zwischen 13 bis 15 Uhr als auch nach 17.30 Uhr noch Brötchen besorgen – also dann, wenn die angestammte Bäckerei geschlossen hatte.
Darüber hinaus gab es auch andere Brötchen als die „nach Großmutters Rezept“. Die schmeckten schon allein deshalb gut, weil sie anders schmeckten. Die Zahl der Monate, bis der alte Laden weg war, können Sie an zwei Händen abzählen.
Doch warum ist mir diese Geschichte mit der Dorfbäckerei ausgerechnet im Zusammenhang mit Elon Musk und seiner Gigafactory in Berlin wieder eingefallen?

Berliner Taxifahrer müssen nicht

Das Prinzip ist das gleiche: Sie können als Unternehmer jegliche Moden und Jammereien ihrer Umwelt lange ignorieren. Das Wettern von mir und von vielen anderen Seiten, dass die Welt digitaler, agiler oder sonst was werden muss, kann Ihnen vollkommen wurscht sein.
Berliner Taxifahrer machen das hervorragend: Was ich mich schon echauffiert habe, dass ich in kaum einer dieser Mietsdroschken vernünftig mit Kreditkarte zahlen kann, geht auf keinen speckledernen Autobezug. Und die schauen mich dann nur an und zucken mit den Schultern. Und das Schlimme ist: Sie haben recht. Die müssen nicht digitaler werden. Zumindest solange nicht, wie es ihre Wettbewerber auch nicht werden.
Spüren Sie es? Jetzt wird es heiß.
Fortschritt passiert nur da, wo Wettbewerb stattfindet.
Eine Binse, an die es sich zu erinnern lohnt.

Lasst uns den Teppich fördern

In diesem Sinne kann der deutschen Automobilindustrie nichts Besseres passieren, als dass Tesla sich genau in der Höhle des alternden Löwen ansiedelt. Der Wettbewerb rückt der kriselnden Branche so nah wie nie auf den Pelz, wenn in Zukunft auf den Teslas auch noch der Stempel „Made in Germany“ prangt – das gibt in der Kundenwahrnehmung echte Konkurrenz. Und das ist gut so, denn nur so steht der bequem gewordene Koloss deutsche Autoindustrie endlich wieder von der Couch auf.
Mit der Innovationskraft ist es nämlich wie mit der Muskelkraft: Ohne Training erschlafft die gnadenlos.
Ein bisschen Zirkeltraining à la Musk dagegen regt die Eigenkräfte der Wirtschaft besser an als jede Subvention. Und deshalb sage ich: Wenn der Staat also unbedingt Geld ausgeben will, um die Wirtschaft anzukurbeln, dann möge er bitte lieber den roten Teppich für Elon Musk finanzieren. Das ist unter dem Strich nicht nur die sinnvollere, sondern auch die günstigere Wirtschaftsförderung als denjenigen, der es sich leisten kann, für 80.000 Euro einen Tesla zu kaufen, auch noch mit 6000 Euro zu sponsern, was nun wirklich Blödsinn ist.
Noch lieber wäre es mir natürlich – und insofern bleibe ich mir dann doch wieder treu –, wenn der Staat auf all diesen Kram verzichten würde. Aber so würde es wenigstens halbwegs Sinn machen.
Der rote Teppich für Elon Musk jedenfalls muss aus meiner Sicht sein, denn sonst schneiden wir uns ins eigene Brötchen „nach Großmutters Rezept“.

https://www.capital.de/wirtschaft-polit ... fuer-tesla
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Di 26. Nov 2019, 18:06

Die Ersatzreligion - die Angstmacher - es schmizt überall - auch in den Gehirnen?
Die Qualitätsmedien haben natürlich recht??
Unser Rundfunkbeitrag ist gut angelegt?

https://www.youtube.com/watch?v=EcwmmhmrVUw


1975 stand noch die kommende Eiszeit ganz groß auf der Agenda - von den wahrscheinlich selben Komplizen?
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Stefan » Mi 27. Nov 2019, 00:13

So tief kann ich wirklich nicht ins Whiskyglas sinken,
als dass ich mit dem Glauben an solch krude Verschwörungstheorien jeglichen wissenschaftlichen Konsens ignorieren könnte.

Sicher wird sich kaum jemand die Mühe machen angeblich modifizierte Daten einer einzelnen Messstation zu verifizieren. Wozu auch, es gibt tausende davon. und nicht mal die brauche ich um zu erkennen dass die Sommer immer trockener, die Unwetter immer heftiger und auch die Böden immer trockener werden.

Verschwörungstheorien, nur echt mit Link zum eigenen Schnapsladen? :rabbit1

Edit
Lesenswerte Kommentare zu dem Video aus dem PV -Forum:
Wie seltsam, dass Gletscher, Permafrost, arktisches Meereis, Insekten, Wälder, der Meeresspiegel, Vögel, Niederschläge, mein Thermomether im Schlafzimmer, ... alle auf manipulierte Daten reagieren. Ich wusste gar nicht, dass die das alles lesen. Achso - die sind wahrscheinlich auch Teil der Verschwörung.
... Und logisch,... nur was so ein richtiger Flacherdler ist, durchblickt die tieferen Zusammenhänge, während einige 10000 Wissenschaftler irren oder lügen.
So jemand weiss ja auch ganz genau wie Wissenschaft funktioniert... Da kann es schlicht nicht sein, dass man Rohdaten bzw. Messintrumente mal kalibrieren muss. Oder das vor 100Jahren (ganz andere) Thermometer ganz andere systematische Fehler hatten, die man nun korrigieren muss, wenn man das zusammenwirft nur um diesen Deppen etwas zu beweisen, was sie anhand von schlichten Differenzmessungen (die 10x genauer wären) nicht in der Lage oder bereit sind zu kapieren... Ist dann natürlich alles Manipulation und auch wieder nicht recht.
/Edit
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Mi 27. Nov 2019, 09:39

Naja, bei manchen ist es erhellend, wenn der eigene Keller bis unter die Decke mehrfach voll Wasser läuft, das Haus ganz großzügig von einem Tornado abgetragen wird, der komplette Ort vor dem "wärmer Abriss" aufgrund von Waldbränden steht, man den Begriff "Hungerstein" wieder häufiger hören muss und die alte Verwandtschaft es aufgrund der Temperatur nicht mehr über den Sommer schafft.

Gab es alles früher schon, aber nicht in unseren Regionen und so gehäuft?

Letztens wurde die Frage gestellt, wohin mit dem Müll, wenn der nicht mehr verbrannt werden kann.
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Mi 27. Nov 2019, 09:49

Den wissenschaftlichen Konsens hatten wir auch schon 1933 bis 1945.
Da waren 80 % aller Deutschen der Meinung das Richtige zu tun, bzw. die richtige Einstellung zu haben, oder hatten einfach nichts gewußt.

Nur, damals wie auch heute gab es ca. 20 % "Deppen", die das alles angezweifelt haben.

Es wiederholt sich eben immer wieder....
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Stefan » Mi 27. Nov 2019, 11:35

Und ich dachte das Kyoto-Protokoll und das Übereinkommen von Paris seien eine Vereinbarung der 197 Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen das inzwischen von 176 Staaten ratifiziert ist.

Da eine Verbindung zu den Verbrechen der Nazis im recht kurzen 1000 jährigen Reich her zu stellen ist schon eine beachtliche Leistung... :shock:

Zudem findet man heute die wenigen noch verbliebenen Klimawandelleugner überwiegend im rechten, ganz rechten, und stramm nationalsozialistischen Umfeld. Also zum Beispiel bei jener Partei deren Abgeordneter Gauland heute schon wieder verspricht:
Wir werden sie jagen... (die anders denkenden)
Also bei jenen die das Gedankengut der Täter im Zeitraum von 1933 bis 1945 heute wieder verbreiten.
Aber dieses mal wollen sie Recht haben und die Opfer sein?

Und dann stellt sich natürlich noch die Frage wie viel das mit Elektroauto zu tun hat...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Mi 27. Nov 2019, 12:46

Stefan hat geschrieben:
Mi 27. Nov 2019, 11:35

Und dann stellt sich natürlich noch die Frage wie viel das mit Elektroauto zu tun hat...
Volle Zustimmung ....oder auch nicht??

Es war vor 10 Jahren noch wissenschaftlicher Konsens, daß das E-Auto nichts bringt und somit keinen Beitrag zur CO² Rdeduzierung leisten kann.
Auch heute ist es immer noch umstritten. Wir wollen doch technikoffen sein...

Wenn man ein Volk derart manipulieren kann, daß es geradezu nach einer Steuererhöhung schreit..., dann ist das durchaus mit früher vergleichbar.
Laut unseren Qualitätsmedien sind 3 Cent Erhöung auf den Kraftstoff viel zu wenig, man hätte besser 10 Cent machen sollen. (das will das Volk?)

Es läuft immer nach dem gleichen Prinzip ab:

Angst machen;
Einen Feind definieren;
Zustimmung publizieren, über die Medien, die Meinung verfestigen...

80 % sind dafür sofort zu begeistern - 20 % "Deppen" sind dagegen....

Das war früher so und ist auch heute nicht anders...

Unsere Freu Von der Layen will 3 Billionen von den Mitgliedsstaaten für den Klimaschutz einsammelm.
In Zahlen:
3.000.000.000.000

Nichts dagegen, wenn es wirklcih etwas bewirken würde.

Aber: das wird laufen wie immer:

Es wird ein grenzenloses Wachstumspaket werden, das die Bürger bezahlen müssen.
Neue Heizung, Rußfilter, Wärmeschutz an Immobilien;
Legionellenprüfung, Rauchmelder einbauen,
Messgeräte für Wärmemengen, zusätzliche Zähler. für Strom, Wasser, Wärme...
wiederkehrende Prüfungen für diese Meßtechnik;

Oligopole unterstützen (wie z.B. die Automobilindustrie) - sonst Arbeitsplatzverlust....

Industrie, die viel Strom verbraucht, die KWh für 7 Cent schenken; - sonst Abwanderung....
Bei den restlichen Bürgern, den teuersten Strom Europas rechtfertigen...
Statt Überschußstrom an die eigenen Bürger zu verschenken, zahlt man lieber 1,5 Cent an unsere Nachbarländer, damit sie diesen Strom überhaupt abnehmen;
Ladesäulenverordnung so regulieren, daß die wirklich umweltorientierten Anbieter möglichst ausgebremst werden...


Wir müssen Wachstum minimieren und dürfen nur noch Produktivitätswachstum zulassen.

Solang das nicht klar ist, macht alles andere keinen Sinn;

Angst schüren, um eine Schuld beim Bürger zu erzeugen und diese Angst dann für Steuererhöhungen zu benützen, ist sicher nicht der richtige Weg.
Vor allem dann nicht, wenn diese Steuererhöhungen nur für weiteres unkontrolliertes Wachstum benützt werden.

Unsere Politik arbeitet vor allem für die Festigung von Oligopolindustrien, die generell fortschrittsfeindlich eingestellt sind und neue Wettbewerber sofort durch staatliche Eingriffe ausbremsen wollen.

Aber wie immer, nur die wahren "Deppen", erkennen die Zusammenhänge?
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Sa 30. Nov 2019, 11:06

Interessantes Video zum Thema Akku Tausch und kosten:

https://youtu.be/7Tui-2PcscA

Und wieder einmal hat dieser Herr Tesla nix kapiert, baut er doch seine Fahrzeuge so, das man den Akku in ca 10 Minuten tauschen kann...
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Sa 30. Nov 2019, 11:25

Was mich mal interessieren würde, was kosten Reifen und Versicherung für einen Tesla?
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von burns635csi » Sa 30. Nov 2019, 13:48

friedrich hat geschrieben:
Mi 27. Nov 2019, 12:46
Stefan hat geschrieben:
Mi 27. Nov 2019, 11:35

Und dann stellt sich natürlich noch die Frage wie viel das mit Elektroauto zu tun hat...
Volle Zustimmung ....oder auch nicht??

Es war vor 10 Jahren noch wissenschaftlicher Konsens, daß das E-Auto nichts bringt und somit keinen Beitrag zur CO² Rdeduzierung leisten kann.
Auch heute ist es immer noch umstritten. Wir wollen doch technikoffen sein...

Wenn man ein Volk derart manipulieren kann, daß es geradezu nach einer Steuererhöhung schreit..., dann ist das durchaus mit früher vergleichbar.
Laut unseren Qualitätsmedien sind 3 Cent Erhöung auf den Kraftstoff viel zu wenig, man hätte besser 10 Cent machen sollen. (das will das Volk?)

Es läuft immer nach dem gleichen Prinzip ab:

Angst machen;
Einen Feind definieren;
Zustimmung publizieren, über die Medien, die Meinung verfestigen...


Oligopole unterstützen (wie z.B. die Automobilindustrie) - sonst Arbeitsplatzverlust....
Angst schüren, um eine Schuld beim Bürger zu erzeugen und diese Angst dann für Steuererhöhungen zu benützen, ist sicher nicht der richtige Weg.
Vor allem dann nicht, wenn diese Steuererhöhungen nur für weiteres unkontrolliertes Wachstum.....
Unsere Politik arbeitet vor allem für die Festigung von Oligopolindustrien......

Hallo Friedrich, ich hätte da einen Vorschlag für dich.

Warum engagierst du dich nicht selber in der Politik oder den Medien?

Dann könntest du ALLES besser machen.

Nur mal so Vorschlag. :Klatsch

Liebe Grüße Klaus
Der Schrauber schraubt, der Hebel wächst, es steigt die Kraft, die Schraube ächzt.

Zu spät erst merkt die Großhirnrinde: Die Schraube hatte Linksgewinde.

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Sa 30. Nov 2019, 14:18

Mathias hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 11:25
Was mich mal interessieren würde, was kosten Reifen und Versicherung für einen Tesla?
Die Haftpflicht-Versicherung kostet 220.- Euro für den Tesla bei SF 35;

Was die Reifen kosten - keine Ahnung - habe ich noch keine gekauft - dauert noch, bin erst 20 000 km gefahren seit Februar 2019;
schauen noch relativ neu aus - denke die halten bestimmt 40 000 km;
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Sa 30. Nov 2019, 14:36

Mathias hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 11:25
Was mich mal interessieren würde, was kosten Reifen und Versicherung für einen Tesla?
Hallo Mattes,

Wenn man solche Fragen stellt, dann wirds gefährlich - dann dauert es nicht mehr lange, bis man einen bestellt. ;)

Jetzt bekommt man noch 6000.- Euro Prämie für den Kauf eines E-Autos.

Das wird dann richtig günstig. ;)
3000.- Euro übernimmt der Hersteller und 3000.- Euro der Staat - also wir alle...


Wenn nun ein E-Auto z.B. 30 000.- Euro kostet, dann muß der Hersteller den Preis um die Prämie erhöhen - also neuer Preis ist dann 33 000.- Euro, die man als Kunde bezahlt.

Dann bekommt man wieder 3000.- Euro vom Staat erstattet - ergibt wieder die ursprünglichen 30 000.- Euro - super Geschäft... :)
Auch so kann man den Kauf von E-Autos ankurbeln... oder ist das wieder Volksverdummung?
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Sa 30. Nov 2019, 14:49

Hab das eben online bei DA Direkt eingegeben, das ist weniger als ich für meinen Diesel bezahle.

Monatlich ca. 22€... Jahresbeitrag 238€

Mal angenommen ich fahre zur Arbeit 43km x 2 x 220 Arbeitstage /100km x 18 kWh x 0,34€/kwh = ca. 1157€ + 238€ Versicherung = 1395€

Das gleiche mit dem Diesel
43x2x220/100x5literx1, 2€ + 306 Steuer +720€ Versicherung =2161€

Das kann sich jetzt beim Thema Versicherung noch um ein paar 10ner ändern, aber das sind im Jahr ca. 1000€ weniger und da fehlt noch der obligatorische ölwechsel.
Grüße
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Sa 30. Nov 2019, 14:53

Tatsächlich würde ich mich dann für den cyber truck interessieren.

Den finde ich zwar schon das Gegenteil von schön, aber ich brauche Platz für die Familie und das scheint er zu haben.
36000€, wenn das so bleibt, wäre ebenfalls eher zu bezahlen als die 44000€ für das Model 3.
Grüße
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Sa 30. Nov 2019, 15:10

Mathias hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 14:53
Tatsächlich würde ich mich dann für den cyber truck interessieren.

Den finde ich zwar schon das Gegenteil von schön, aber ich brauche Platz für die Familie und das scheint er zu haben.
36000€, wenn das so bleibt, wäre ebenfalls eher zu bezahlen als die 44000€ für das Model 3.
Ja, der Cybertrack ist sowas von hässlich, daß er schon fast wieder schön ist.

Das hätte sich kein anderer Hersteller getraut...

Man kann es kaum glauben bisher ca. 250 000 Reservierungen??
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Sa 30. Nov 2019, 15:27

Tesla Cybertruck:
Laser-Scheibenwischer im Gespräch

Ein Tesla-Patent gibt interessante Einblicke in ein neuartiges Reinigungssystem für Windschutzscheiben und Solardächer.
Es klingt höchst futuristisch, doch könnte Tesla schon beim Cybertruck auf Laserreinigung setzen?

Das Patent trägt den Namen "Pulsed Laser Cleaning of Debris Accumulated on Glass Articles in Vehicles and Photovoltaic Assemblies" und lässt sich grob mit "Pulslaser-Entfernung von Schmutzteilen, die sich auf Glas und Scheiben von Fahrzeugen oder bei Photovoltaik-Systemen absetzen" übersetzen.

Der Laser befindet sich auf der Motorhaube, dort, wo üblicherweise die Scheibenwischerdüsen sitzen.
Vielmehr dürften die Laser bei Fahrzeugen des Herstellers künftig die Spritzwasserdüsen ersetzen, die bei "normalen" Autos die Reinigungsflüssigkeit auf die Scheibe befördern.
Es ist denkbar, dass die Laser zunächst bei den Solardächern der Firma für mehr Effektivität sorgen, indem sie die Oberflächen sauber halten, ohne dass dafür jemand aufs Dach klettern müsste.

Achtung:
Das Scheibenwischer-Oligopol ist schon in den Startlöchern und wird sicherlich alles unternehmen, um diese Neuheit zu verhindern?
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » So 1. Dez 2019, 12:40

Es ist wissenschaftlicher Konsens - Wir haben Fachkräftemangel??

https://www.youtube.com/watch?v=lFq2aAcf-8s

Was hat das eigentlich mit E-Mobilität zu tun?
Was hat das mit der immer wieder erwähnten erforderliche Mindestzuwanderung von 1 Million/Jahr zu tun?
Das Oligopol schlägt zurück??

Zehntausende werden zur Zeit entlassen, trotzdem haben wir die niedrigste Arbeitslosenquote - wie schafft man das?
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Mo 2. Dez 2019, 10:14

Mit halbwahrheiten und drohendem Hartz4?

Sehe gerade nano spezial... sehr interessant.
Grüße
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Mo 2. Dez 2019, 11:28

Um auf die nano Sendung zurück zu kommen.

Power to Gas im Bereich der Gebäude Technik in einem Haus mit 70 Wohneinheiten in Augsburg.
Das Gebäude aus den 70ern wurde auf Passivhaus umgebaut.

PV auf dem Dach erzeugt Strom, dieser Strom wird für die Erzeugung von Wasserstoff genutzt.
Da reicht die dachfläche nicht ganz und ein geringer Teil des benötigten Stroms muss dazu gekauft werden.

Wasserstoff ist, wie bereits mehrfach erklärt nur schwer zu speichern und wird deshalb, zusammen mit co2 in Methan umgewandelt und das dann gespeichert.

Danach folgt erst einmal die "normale" Heiztechnik, in der das Methan in einem bhkw verbrannt wird.

Die Besonderheit, die Abgase werden gespeichert und nicht freigesetzt.

Es entsteht ein Kreislauf, dem man Energie hinzufügen muss um diese später zurück zu bekommen.

Sämtliche Abwärme die bei der Umwandlung entsteht wird ebenfalls genutzt.

So gelingt es, daß Gebäude mit der PV und geringem zukauf von Strom, den kompletten Winter zu beheizen.

Der Aufwand ist natürlich groß, mussten doch mehrere tanks für die Gase im aussen Bereich eingegraben werden.
Grüße
Mattes

SolarBayer HVS 40E Holzvergaser, Flammtronik, Große Brennkammer, Gussdüse, 3200l Puffer, 500l Warmwasser Speicher, 730l MAG,
270qm WF, 8 Personen, Solarthermie, Anlage überwiegend Arduino geregelt.

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friedrich
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Mo 2. Dez 2019, 12:40

Stromverbrauch bei E-Autos:

Habe mich die ganze Zeit schon gefragt, warum ist der Stromverbrauch bei den Deutschen E-Autos um 20 bis 40 % höher als bei einem Tesla.
Wollte das einfach wissen, weil ich ein Begründung dafür suchte.

Fakten:

Deutsche E-Autos basieren auf Verbrennertechnik.
Das bedeutet, daß man z.B. bei einem Golf bis zu 70 separate Steuergeräte verwendet, die auch noch von verschiedensten Lieferanten kommen.
Jeder Lieferant hat eine eigene Software.
Auch in den bisher entwickelten Deutschen E-Autos setzt man diese Steuergeräte-Technologie ein.
Jedes Steuergerät hat einen eigenen Stromverbrauch, auch im Standby.

Ein 7er BMW hat bis zu 130 separate Steuergeräte im Einsatz.

Tesla hat einen Zentralcomputer, der alle Steuergeräte ersetzt.

Auch bei VW arbeitet man einem zentralen Betriebssystem, das dann standardisiert für die ganze VW-Gruppe eingesetzt werden soll.
Dafür benötigt man ca. 10 000 Softwareentwickler (die man nicht hat) und es wird noch etwa 10 Jahre dauern, bis das realisiert ist.

Das ist auch der Grund, weshalb Deutsches E-Auto nur in Teilbereichen "updatefähig on air" sind.
Außerdem verhindert der VDA dies, damit die Werkstätten eine konstante Auslastung bekommen.

Es gibt viel zu tun - es ist eben doch nicht so einfach, wie gedacht...
Solarbayer HVS 25E
Gussdüse+Holzgasverteiler, Lambdageregelt;
2000 Ltr. Pufferspeicher
HKS mit Eigenbausteuerung;
autom. Wärmetauscherreinigung;

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