Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

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friedrich
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Di 29. Okt 2019, 14:40

Was Du von der Tesla Aktie lernen kannst... natürlich nur, wenn es Dich interessiert;

https://www.youtube.com/watch?v=tU76Gb97jSA

So bin ich reich/arm geworden... ;)
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » So 3. Nov 2019, 17:08

Tesla: Vertikale Integration ist Wertintegration

Wem es noch genauer interessiert, der kann hier lesen.
https://www.elektroauto-news.net/2019/t ... tegration/

Tesla:
Was hat sich bei der etablierten Automobilindustrie geändert und was hat das alles mit der vertikalen Integration zu tun?
Die etablierten Autobauer sind bestens organisiert und lebten gut damit, bis zu dem Punkt, an dem sie alle Macht in wenige Händen konzentriert hatte und es als Oligopol gelang, fast ein Jahrhundert lang alles zu kontrollieren, einschließlich Politiker, Gewerkschaften und natürlich die Verbraucher.

Aber eines Tages erschien ein sehr kleines Unternehmen, das mehr als einmal am Rande des Bankrotts stand aber einfach nicht sterben wollte.

Was Elon Musk der CEO und Gründer von Tesla wie wir es heute kennen wirklich verändert hat, ist keineswegs das Konzept der vertikalen Integration, sondern dass er seit einem Jahrzehnt die Menschen glauben lässt, dass sie einen Einfluss haben und etwas bewirken können und dadurch hat er einen Samen gepflanzt und dieser wächst.

Als SpaceX, ein Unternehmen das Raketen baut Wissen, Fertigungstechnologie und Materialkunde für den Bau von Elektroautos zur Verfügung stellte, geschah genau dies.
Menschen verschiedener Welten und Fachrichtungen arbeiteten plötzlich zusammen, die nie daran gedacht hatten es einmal zu tun, weil der Eine Autos der Andere Raketen baut.
Fragen sie sich ob es SpaceX geschafft hätte Raketen auf Plattformen im Meer landen zu lassen wenn es Raketenwissenschaftler nur mit Raketenwissenschaftler hätte zusammen arbeiten lassen. Fragen sie sich wie die Ingenieure reagiert haben als sie die Herausforderung zum ersten Mal gehört haben. Komplexe Lösungen sind manchmal ganz einfach wenn die richtigen Personen zusammenkommen.

In der Zukunft wird die vertikalen Integration innerhalb der Automobilindustrie als logische und überfällige Herausforderung angesehen werden und das, was die Automobil-, Öl- und Gasindustrie aktuell macht als dumm.

Noch heute, Ende 2019 und mehr als 10 Jahre nachdem Tesla begann Autos in Masse zu produzieren verfolgt die Autoindustrie die Strategie ein vertikal integriertes Unternehmen mit ihren horizontal integriertem im Wettbewerb zu schlagen.

Niemand, der heute noch die wichtigsten Kernelemente eines Elektrofahrzeugs, die elektrische Batterie und den Antriebsstrang auslagert und das Ladenetz an Lieferanten oder die Regierung gibt versteht die vertikale Integration und den Nutzen den er verliert wirklich.

Wer dafür Kostengründe als Antwort in einer Diskussion nennt, zeigt uns nur, dass er nicht versteht was die tatsächliche Herausforderung seiner Aufgabe ist.

Viele Probleme der heute führenden Autohersteller, die versuchen, in den Elektromarkt einzusteigen, werden dadurch verursacht, dass sie nicht begreifen, worum es bei der vertikalen Integration im Kern geht wobei noch schlimmer ist, dass sie stattdessen felsenfest daran glauben.

Und weil sie tun was sie tun, verstehen wir, dass sie nicht verstehen, dass der Erfolg von Tesla nicht nur auf überlegene Batterietechnologie begründet ist, sondern auch auf die Fähigkeit, alle Bereiche der Technologie nahtlos ineinander zu integrieren, die erforderlich sind, um ein Fahrzeug mit seinen Kunden auf eine Weise zu bewegen, die noch nie jemand zuvor versucht hat.

Beim Zerlegen eines Model 3 hat sich folgendes ereignet:
Der Blick auf alle einzelnen Teile in dieser großen Demontage Halle half ihnen überhaupt nicht, den Kern des Fahrzeuges zu verstehen, während einer der größten Teile von allen, die Software in der Demontage vollkommen fehlte weil sie eben nicht demontierbar ist, zumindest war sie unsichtbar wie ein Geist und jeder sichtbare Teil für sich allein erzählte Ihnen nichts.
Unternehmen, die seit 100 Jahren Hardware produzieren, werden es immer schwer haben, nicht sichtbare Software und ihren Beitrag zur Funktion von Hardware zu verstehen, und sie ignorieren Software üblicherweise, da sie als minderwertig betrachtet wird obwohl sie einen größeren Einfluss auf Fahrzeuge hat als jedes andere Teil, das Sie bearbeiten, berühren und bewegen können.

Im Laufe der Jahrzehnte haben die Automobilunternehmen ihre Fähigkeit zur vertikalen Integration im Rahmen der Kostenoptimierung verloren und machen keine ernsthaften Anstrengungen dies zu ändern.

Keiner der namhaften Hersteller investiert im großen Stil in die Batterieproduktion, weil sie diese immer noch als eine austauschbare Ware betrachten die keinen Wettbewerbsvorteil verspricht und das auch nachdem deutlich wird das bis zum heutigen Tage die Technologie von Tesla unangefochten 20-40% mehr Reichweite liefert als jeder andere Hersteller auf dem Markt.
Ich prognostiziere hier und jetzt das dieser Abstand noch steigen wird.

Kein einziger Autohersteller außer Tesla nutzt zylindrische Zellen.

Keiner beginnt darüber nachzudenken, Ressourcen wie Lithium selbst zu fördern und sensible Materialien wie Kobalt vollständig zu eliminieren.

Keiner produziert seine Computerhardware und deren Chip selbst, um durch die Kombination von geringem Energieverbraucht und optimierter Datenverarbeitung von selbstlernender Software autonomes Fahren zu ermöglichen.

Die ersten Versuch der etablierten Autohersteller:

Wir haben die Resultate des Versuchs der besten Entwicklungsabteilungen der hoch gelobten Automobilindustrie mit dem Audi e-tron, Jaguar I-PACE, BMW i3 oder Daimler EQC bereits gesehen und die aktuellen Informationen von Porsche Taycan sind leider nicht wirklich besser.

Ohne Zweifel werden die Hersteller in der Lage sein, ein gutes Elektroauto zu produzieren, das in der Lage ist zu fahren, aufzuladen und einen Besitzer glücklich zu machen, und zwar genau dann bis er oder sie zum ersten Mal mit einem Tesla fährt.

Während der Unterschied sofort spürbar ist, ohne ihn wirklich beschreiben zu können, fällt es auch Experten schwer eine Erklärung zu finden.
Die Erklärung ist u.a. der F&E-Prozess.

Was das Modell 3 für die Industrie und für uns Verbraucher bedeutet, ist noch nicht einmal annähernd in all seinen Facetten verstanden worden stattdessen beschäftigen sich die Medien, Analysten und Experten mit dem Design, der Reichweite, dem unmittelbaren Drehmoment und der Beschleunigung.

Ein weiterer Aspekt ist die Energieumwandlung. Nicht gut transformierte Energie zerstört auf kurze oder lange Sicht Materie, wie sie sich z.B. bei Hitze, Schwingungen oder nicht erwünschter Bewegungen von Teilen ausdrückt.
Gut transformierte Energie bedeutet, dass man die Energie, die aus einer Quelle freigesetzt wurde, wiederverwenden kann, sie speichert und noch einmal einsetzt, ohne dabei viel zu verlieren und in einer perfekten Welt die es nicht gibt, ohne sie jemals zu verlieren.
Wir leben nicht in einer perfekten Welt, aber das Model 3 ist der perfekte Weg, um Energie ziemlich nah am Perfekten zu transformieren.
Es gibt heute kein anderes Auto auf der Straße, sei es mit einem Verbrennungsmotor oder irgendeinem anderen Antriebsstrang, dass Energie effizienter einsetzt und wiedergewinnt.

Der in den Medien herbei häufig diskutierte Bereich ist das regenerative Bremssystem, das es Ihnen ermöglicht, Energie die im Fahrzeug angesammelt wurde als es sich auf einen Hügel hinauf bewegte beim hinabfahren wieder frei zu setzten und dabei in der Batterie speichert. Ein Konzept und physikalische Prinzip das seit den 70er Jahren bekannt ist aber erst durch Tesla in die Massenanwendung gelangte.

In diesem Sinne war es für Tesla eine Notwendigkeit und logische Konsequenz einen eigenen Computerchip für autonomes Fahren zu entwickeln.
Tesla verlor über Jahre hinweg Geld und wurde dafür bis heute kritisiert, nicht weil sie keine profitablen Fahrzeuge bauen konnten, sondern weil sie einer Mission folgten und eine Vision hatten, das technisch mögliche zu bauen, und dafür müssen Sie mehr investieren als Sie verdienten um dadurch einen “in das Unternehmen integrierten Wert” aufzubauen, der erst im Laufe der Zeit sichtbar wird.

Tesla zu bitten, große Gewinne zu machen, ist wie Ihr Kind zu bitten, die Schule zu verlassen und kleines Geld zu verdienen, anstatt weiterhin in die Zukunft zu investieren, um später großes Geld zu machen.

Da das Unternehmen aktuell mit einer jährlichen Produktionsrate von etwa einer halben Million Fahrzeugen alles elementare im Haus entwickelt hat, was sie brauchten, ist jeder Tag, an dem ein Auto vom dem Band rollt, ein wenig zusätzliche Marge und Wert und damit ein mehr an Gewinn als das Auto davor.
Vertikale Integration ist zu Beginn sehr riskant und kostspielig, aber sobald sie abgeschlossen ist, ist sie für einen Hersteller die Beste Welt aller Welten.
Es ist eine beispiellose Ironie der Geschichte, dass die Automobilindustrie mit ihrem 100 Jahren Erfahrung und Methoden, jeden aufstrebenden Autohersteller in den Ruin trieben jedoch gleichzeitig diejenigen waren die Tesla indirekt zwangen sich vertikal zu integrieren und dabei ihren perfekten Konkurrenten erzeugten.
Einen Konkurrenten gegen den sie bisher kein Mittel gefunden haben.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Mo 4. Nov 2019, 18:33

Technik-Museum Deutschland hat wieder zugeschlagen.

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. hat eine Unterlassungsklage gegen Aussagen von Tesla bei der Vermarktung seines Autopilot-Systems in Deutschland eingereicht. Das teilte die Organisation, die sich als Selbstkontrollinstitution für fairen Wettbewerb bezeichnet, jetzt mit.

Beanstandet wird laut der Mitteilung, die Aussagen auf der Homepage von Tesla könnten den Eindruck erwecken, „dass die so beworbenen Fahrzeuge bis Ende des Jahres 2019 autonom fahren könnten und dürften“. Dies werde noch verstärkt durch die Angabe „Bis Ende des Jahres: Automatisches Fahren innerorts“.

Interessant daran: Zwar zitiert die Organisation auch den Hinweis von Tesla, dass sich das Autopilot-System auch nach der Auslieferung noch erwerben lässt, wahrscheinlich aber teurer wird, der in kleinerer Schrifttype unter der Autopilot-Beschreibung steht. Direkt darunter aber finden sich reichlich einschränkende Aussagen zu den Autopilot-Texten darüber, die nicht weniger klein gesetzt sind als der Nachkauf-Hinweis. Diese Einschränkungen werden in der Wettbewerbszentrale-Mitteilung nicht erwähnt.

Teslas „Ankündigungen“ zum autonomen Fahren könnten nicht erfüllt werden, „weil einige der genannten Funktionen in Deutschland rechtlich noch gar nicht im Straßenverkehr zugelassen sind und auch nicht bis Ende 2019 zugelassen sein werden“, heißt in der Mitteilung weiter.

Wir warten noch bis auch die Deutschen Autohersteller so weit sind?

Nach eigenen Angaben ist die Wettbewerbszentrale die größte und einflussreichste Selbstkontrollinstitution für fairen Wettbewerb in Deutschland, finanziert von mehr als 1200 Unternehmen und mehr als 800 Kammern und Verbänden der Wirtschaft. Sie hat ein Verbandsklagerecht nach dem deutschen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von René » Do 7. Nov 2019, 19:10

Mal was zum Thema Kobalt:

https://www.youtube.com/watch?v=s09tpKftRpE

gebt euch die paar Minuten.
Gruß René

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von 02pete » Do 7. Nov 2019, 21:46

Hi Rene,
ich mir die siebzehn Minuten.
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Fr 8. Nov 2019, 09:20

Jetzt kommt die Hybridisierung - oder die Volksverdummung geht weiter:

Wer sich jetzt ein Hybridauto kauft, bekommt 4000.- Euro Prämie. (oder sind es sogar 4500.-??)
Das bezahlen wir alle - also die Steuerzahler;

Warum:
Weil diese Autos so umweltfreundlich sind und nur ca. 1,7 bis 2,5 Ltr./100 km verbrauchen. - Zumindest auf dem Papier;

In der Praxis verbrauchen Sie 8 bis 10 Liter/100 km;

Aber:
Damit erreichen wir unser Ziel von 95 Gramm CO² - zumindest auf dem Papier;

Was ergibt nun mehr Verbrauchertäuschung oder Selbsttäuschung?
Die Schummelsoftware oder die Hybridautos?

Bei der Schummelsoftware konnt man noch behaupten - haben wir nicht gewußt;
Bei den Hybridautos - weiß das heute schon jeder, daß die falschen Verbrauchswerte nichts mit der Realität zu tun haben.

Aber: Selbsttäuschung ist das halbe Leben.

Oder: Wie schaffen wir es, daß unsere "fortschrittliche" Automobilindustrie noch ein paar Jahre geschenkt bekommt.


Hallo Rene,
Das mit dem "Kobold" finde ich auch lustig, hat bisher niemanden interessiert.
Aber seit es E-Autos gibt, ist dieses Material plötzlich für Kinderarbeit u.s.w. bekannt.

Auch hier mein Kompliment an unsere fadenscheinige, fortschrittlich Autoindustrie, die erst durch diese Diskussion bei mir dazu beigetragen hat, daß ich heute ein Elektroauto fahre. - danke - danke - danke;
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Fr 8. Nov 2019, 12:20

"Hybrid nur so lange bis PKW mit Wasserstoff kaufbar sind... weil dann kann ich endlich wieder beruhigt fahren und muss keine Angst haben, das der Akku leer ist und ich Tage lang laden muss... und Akku kommt ja eh nicht in frage, weil das viele Kobalt und die Umwelt und die armen Kinder im Kongo " sagte mein Kollege, der mit dem Auto 5 Minuten zur Arbeit braucht und im Jahr kaum über 9000 km fährt.

https://youtu.be/5wU1Dr5Vj_w

Ab ca 1:04 geht der Refrain los und es steckt so viel Wahrheit in diesen Zeilen... passt perfekt.
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Helmut » Fr 8. Nov 2019, 15:42

Spielverderber!!! Jetzt war ich immer der Meinung mein alter Diesel sei Kinderfreundlich und nun das :Paniki :mrgreen:
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von René » Fr 8. Nov 2019, 21:45

Ist schon interessant, was alles so an Unwahrheiten von unserer Presse postuliert wird. Das wird dann an den Stammtischen breit getreten.

Wenn man dann mal selber sein Gehirn benutzt und die Fakten sammelt, sieht die Welt schon ein wenig anders aus. Nur schade, dass auf der Diskussionsgegenseite das Gehirn meist nicht benutzt wird. Da wird nur noch mit Extremen argumentiert. Oder man wird ins Lächerliche gezogen.
Gruß René

Wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was" !

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Fr 8. Nov 2019, 23:52

René hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 21:45
Ist schon interessant, was alles so an Unwahrheiten von unserer Presse postuliert wird. Das wird dann an den Stammtischen breit getreten.

Wenn man dann mal selber sein Gehirn benutzt und die Fakten sammelt, sieht die Welt schon ein wenig anders aus. Nur schade, dass auf der Diskussionsgegenseite das Gehirn meist nicht benutzt wird. Da wird nur noch mit Extremen argumentiert. Oder man wird ins Lächerliche gezogen.
Dann gibt es auch noch so böse Menschen, die sprechen von der sog. Lügenpresse.
Wenn man 17,50.- /Monat Rundfunk- und Fernsehbeiträge bezahlt, dann wird man doch nicht belogen. :)
Bei dieser Zwangsabgabe ist doch die Wahrheit automatisch dabei?
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Helmut » Sa 9. Nov 2019, 13:43

Unsere Geselschaft, so wie sie aufgebaut ist, wird immer auf Kosten anderer Menschen Leben. Im Grunde spielt es da keine Rolle, wodurch die Lebensumstände in Ärmeren Ländern noch schlimmer werden (so hart wie es klingt). So lange dort Rohstoffe vorhanden sind, die in Industrieländern begehrt sind, und unsere eigene "Geiz ist Geil" Mentalität sich in keinster Weise ändert, wird dort immer Raubbau betrieben. Egal ob Öl, Kobalt, Soja... billige Klamotten... sogar Trinkwasser!!!.... Und egal wieviele Menschen oder Tiere dort für uns sterben.
Alles gut, solange es uns (im Moment) selbst nicht betrifft und wir auf Kosten anderer Leben können. Im schlimmsten Falle buttern wir noch etwas "Geld" in die "Arme" Rüstungs- oder Autoindustrie damit wir ja nicht unsere Abrbeitsplätze verlieren.
Und dann gibt es da wirklich Menschen die kommen zu uns und wollen was vom Kuchen ab :Paniki

So lange der Mensch nicht begriffen hat, dass wir gemeinsam auf einem Planeten Leben, und jeder nicht wenigstens mal den Versuch startet vor seiner eigenen Tür zu kehren, wird sich nichts ändern, was zum jetzigen Zeitpunkt sehr deutlich wird. Wir haben von alle dem ja nichts gewußt.

Das Problem ist nur.... Wie kommen wir aus diesem Hamsterrad heraus???
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Stefan » So 10. Nov 2019, 01:35

friedrich hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 23:52
Bei dieser Zwangsabgabe ist doch die Wahrheit automatisch dabei?
Sicher nicht, "Fern" schaue ich schon lange nicht mehr, aber alleine für den DLF zahle ich die Gebühr gerne.
Nicht wegen der "Wahrheit" sondern wegen der diversen Wahrheiten mit denen man sich beschäftigt haben sollte um sich eine fundierte Meinung bilden zu können...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » So 10. Nov 2019, 03:34

Die Anstalt - ZDFmediathek
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt

Die letzte Sendung handelt von der Wiedervereinigung und wie das damals alles so abgelaufen ist.

Für "Ossi's" schwer zu ertragen, für die ganzen "fleißigen Wessi's" Horizont erweiternd und ein Schlag in den Magen... mir wurde schon etwas schlecht.

Meine Schwester erzählte mir daraufhin, daß die Mutter eines ihrer Kollegen leitende Ingenieurin im Osten war und nachher nicht mal halbwegs in diese Richtung einen Job bekommen konnte. Sie durfte wenn überhaupt mal putzen gehen. Heute reicht die Rente nur um knapp über Hartz4 zu bleiben und ich lege bei meinen Jungs Wert auf gute Schulnoten... ich frag mich langsam warum.

Der Restlichen videos dort, z. B. zu Klimawandel, Stuttgart 21 oder wie die EU funktioniert sind ebenfalls Horizont erweiternd.

Dafür zahle ich gerne GEZ, von mir aus auch doppelt so viel.

Gerade Stuttgart ist da so ein Beispiel - kann man sich nicht ausdenken.
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » So 10. Nov 2019, 20:28

Schlaft weiter:

Selbst in der deutschen Autoindustrie hatte kaum ein Verantwortlicher davon Notiz genommen, damals, kurz nach der Jahrtausendwende:
Ein Audi-Manager mit chinesischer Abstammung kündigte in Ingolstadt seinen Job und ging zurück in seine Heimat.
Er folgte dem Ruf seines Staates.
Wan Gang hieß dieser Ingenieur, und gleich nach seiner Rückkehr baute er unter dem Dach des "Programms 863" ein nationales Forschungsprogramm auf, mit dem das Reich der Mitte den Wechsel vom Verbrennungs- auf den Elektromotor vollziehen wollte.
Der Mann stieß eine Revolution an:
Zwei Millionen neue Elektroautos sollen 2020 in China zugelassen werden, 750.000 Ladestationen gab es bereits vergangenes Jahr.


Fast zwanzig Jahre nach diesem epochalen Ereignis traf sich am Montagabend die Bundesregierung mit den Chefs der deutschen Autoindustrie und Gewerkschaften sowie mit Landesvertretern, um so etwas Ähnliches anzustoßen, wie damals die Chinesen: eine Zeitenwende.?
Doch schon aus dem zeitlichen Abstand lässt sich erkennen, wie weit die Deutschen hinterherhinken: Mental, technologisch, logistisch.
Eine Revolution wurde verschlafen, und das ausgerechnet in einem Land, dessen wirtschaftliches Wohlergehen am Automobil hängt - inklusive 800.000 Arbeitsplätzen.

Dies ist nur eines der Beispiele, die zeigen, wie Regierung und Konzerne die größte Transformation in der Autoindustrie seit Erfindung des Autos versäumt haben.

Noch bis vor wenigen Monaten hatte es selbst der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer noch nicht kapiert:
Er redete von technologieoffener Förderung für die Antriebe der Zukunft. So, als sei es noch gar nicht ausgemacht, dass der Elektromobilität die Zukunft gehört.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Mo 11. Nov 2019, 14:35

Die Trägheit unserer Regierung wird mehr als 100 000 Arbeitsplätze kosten:

Man kann ja durchaus unterschiedlicher Meinung sein.
Ob nun die Elektromobilität sinnvoll, umweltfreundlich, oder sonstwie (nicht) machbar ist, kann jeder für sich entscheiden. Das ist auch in Ordnung.

Aber:

Wenn wir Exportweltmeister bleiben wollen, dann sollten wir normalerweise das machen, was unsere Kunden wollen.

Unsere Kunden sind nun einmal USA,China, Indien....u.s.w.

Diese Kunden haben nun ab dem Jahr 2030 ein generelles Zulassungsverbot für Verbrennerautos festgelegt.
Das bedeutet, daß bereits im Jahr 2025 keine nennenswerten Stückzahlen mehr verkäuflich sind.

Wenn nun etwa 40 Millionen Deutsche gegen die E-Mobilität sind, ist das somit ziemlich egal.
Wenn wir durch gezieltes Basching durch unsere Qualitätsmedien weiterhin den Eindruck erwecken, es geht auch ohne..., dann hilft das evtl. einigen veränderungsunwilligen Deutschen weiter, aber der radikale, zukünftige Arbeitsplatzverlust wird damit nur noch verstärkt.

Was wir brauchen, ist ein E-Auto, das absolute weltspritze ist, so wie es jahrelang unser Verbrenner waren.

Hierzu das Lastenheft:

Leistung ca. 100 KW;
Verbrauch: 10 - 11 KWh/100 km;
Gewicht: maximal 1500 kg;
Reichweite: mindest 600 km;
Preis: ca. 25 000 Euro;
keine Wartungsintervalle;
Updatefähig on Air;
Garantie bis zu 200 000 km/8 Jahre;
autonomes Fahren optional möglich;

Dieses Auto wird es innerhalb der nächsten 5 Jahre geben. Ob es aus Deutschland kommt, ist allerdings fraglich.

Die bisherigen E-Trons, Taycans, oder Ipace, sind Beispiele, wie man es nicht machen soll.
Diese Autos sind abschreckende Lösungen, die an ineffiziens, hohem Gewicht, niedriger Reichweite und hohem Preis kaum noch zu überbieten sind.

Es wäre also dringend notwendig, daß unsere Regierung endlich einen verbindlichen Ausstiegstermin für Verbrennerautes festlegt.
Umso länger das nicht geschieht, umso weniger wird unsere Industrie Planungssicherheit haben.

Niemand kann gleichzeitig "technikoffen" E-Autos, Wasserstoffautos, E-Fuel-Autos, Gasautos, Hybridautos, Plug-In-Hybridautos, Diesel- und Benzinautos entwickeln.
Man verrennt sich und bringts nichts richtig zum Laufen.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Mathias » Mo 11. Nov 2019, 15:38

Oha... die Kunden lassen keine verbrenner mehr zu?
... und Akku, elektro usw. sind alle Mist, wegen den fehlenden Ladesäulen, Kosten zuviel und wir sind ja die einzigen die irgendwas mit Umwelt machen und die anderen... also unsere Kunden... die machen ja nix, haben nix gemacht und werden nix machen... nur wir opfern unsere Industrie, was den Rest der Welt freuen wird... und dann der Strom der immer teurer wird, wegen der Umwelt und noch teurer wird wegen der Akku Autos ohne Reichweite... usw

Glaubst du ernsthaft diese kranken Gedankengänge lassen sich auf die tatsächliche Situation anpassen ohne das da reihenweise Leuten die Sicherung durchknallt und die Amok laufen?

Alles soll besser werden, auf gar keinen Fall schlechter und möglichst alles bleiben wie es ist.

Wasch mir den Rücken, aber mach mich nicht nass.
Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Mo 11. Nov 2019, 18:23

Mathias hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 15:38
Oha... die Kunden lassen keine verbrenner mehr zu?
... und Akku, elektro usw. sind alle Mist, wegen den fehlenden Ladesäulen, Kosten zuviel und wir sind ja die einzigen die irgendwas mit Umwelt machen und die anderen... also unsere Kunden... die machen ja nix, haben nix gemacht und werden nix machen... nur wir opfern unsere Industrie, was den Rest der Welt freuen wird... und dann der Strom der immer teurer wird, wegen der Umwelt und noch teurer wird wegen der Akku Autos ohne Reichweite... usw

Glaubst du ernsthaft diese kranken Gedankengänge lassen sich auf die tatsächliche Situation anpassen ohne das da reihenweise Leuten die Sicherung durchknallt und die Amok laufen?

Alles soll besser werden, auf gar keinen Fall schlechter und möglichst alles bleiben wie es ist.

Was mir den Rücken, aber mach mich nicht nass.
Absolut, so ist es, unsere Kunden lassen keine Verbrenner mehr zu.
Die "kranken" Gedankengänge unserer Kunden sehen faktisch wie folgt aus:
Fakten:
In China ab 2030 absolutes Verbot für Verbrenner- das ist Fakt;
In Norwegen ab 2025 keine Verbrenner mehr - das ist Fakt;
Dänemark hat vorgeschlagen in gesamt Europa ab 2030 keine Verbrenner mehr - das ist Fakt;
(siehe Liste unten)

Speziell für China ist das besonders eine strategische Entscheidung.
Man will und kann auch nicht mit der Verbrennerindustrie gleichziehen.
Deshalb sieht man jetzt die Chance in der E-Mobilität.

Ob das uns gefällt oder nicht, entweder wir produzieren (für den Export) das was die Kunden wollen, oder wir entlassen Arbeitskräfte und schließen Werke.
Wir werden also unsere Industrie dann opfern, wenn wir kein wettbewerbsfähiges E-Auto Programm haben.
Wir werden unsere Industrie dann opfern, wenn wir keine eigene Akkufertigung aufbauen.
Wir werden unsere Industrie dann opfern, wenn wir keine eigene Chipentwicklung haben, die ca. die 150 fache Geschwindigkeit eines aktuellen
PC-Chips hat. - für autonomes Fahren erforderlich; u.s.w.


Die Deutschen werden die letzten sein, die hier mitziehen. Das ist aber mengenmäßig absolut unrelevant.
Wir sind eben die Verbrenner-Nation und deshalb fällt der Umstieg extrem schwer.

In Deutschland wird man auch 2030 noch Diesel mit Euro 7 oder ....8dtemp verkaufen.
Deshalb muß man die E-Mobilität noch einbremsen, da Fertigungslinien nicht von heute auf morgen abgebaut werden können.

Die letzten werden jedoch die Hunde beißen - trastischer Preiverfall für Diesel PKW - bereits heute ersichtlich;

Angekündigtes Aus: Geplante Verbrenner-Verbote in Europa (Auszüge) - Das ist nur Europa!

Land/Region Zeitpunkt Verbot
Amsterdam 2030 alle Benziner und Diesel
Dänemark 2030 neue Benziner und Diesel
Dänemark 2035 neue Hybrid-Pkw
Frankreich 2040 neue Benziner und Diesel
Großbritannien 2040 neue Benziner und Diesel
Irland 2030 neue Verbrenner inkl. PHEV
Irland 2045 alle Verbrenner
Mallorca 2025 neue Diesel, ab 2035 neue Benziner
Niederlande 2030 neue Benziner und Diesel
Norwegen 2025 neue Benziner und Diesel
Paris 2030 alle Benziner und Diesel
Schottland 2032 neue Benziner und Diesel
Schweden 2030 neue Benziner und Diesel
Slowenien 2030 Neuwagen über 50g CO2/km

Nur zur Klarstellung:
Verbrennerverbot bedeutet, daß keine neuen Fahrzeuge mehr zugelassen werden dürfen.
Für Altfahrzeuge hat man natürlich eine sog. Bestandsschutz.
Allerdings wird bis zu diesem Zeitpunkt die ständig steigende KFZ-Steuer für eine natürliche Minimierung sorgen.
Solarbayer HVS 25E
Gussdüse+Holzgasverteiler, Lambdageregelt;
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HKS mit Eigenbausteuerung;
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Di 12. Nov 2019, 18:35

Unsere PKW Exportquote liegt bei 78 %;
Das sind ca. 3,9 Millionen PKW pro Jahr;

Wenn wir diese Kunden zukünftig nicht mehr beliefern können, was dann?

Hier die Details:

https://www.vda.de/de/services/zahlen-u ... xport.html

Was in Deutschland passiert, interessiert den Rest der Welt überhaupt nicht.
Ganz im Gegenteil, wenn wir nichts machen, dann unterstützen wir die anderen Wettbewerber, die sich voll auf die E-Mobilität einstellen.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von Helmut » Di 12. Nov 2019, 19:31

friedrich hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 18:23
......
Nur zur Klarstellung:
Verbrennerverbot bedeutet, daß keine neuen Fahrzeuge mehr zugelassen werden dürfen.
Für Altfahrzeuge hat man natürlich eine sog. Bestandsschutz.
Allerdings wird bis zu diesem Zeitpunkt die ständig steigende KFZ-Steuer für eine natürliche Minimierung sorgen.
So wirds laufen.....
Allerdings wäre es auch durchaus möglich auf steigende KFZ-Steuer zu verzichten, da es eigentlich überwiegend keinen Sinn macht (im Sinne der Nachhaltigkeit) "funktionierende Maschinen" zu verschrotten, zerlegen... Die Herstellung derer hat ja auch mal Energie (ENERGIE nicht Geld!!!) gekostet.
Würde die Industrie (egal in welchem Land) nicht so Geld- und machtgierig sein, wären wir schon um einiges weiter.
mfg
Helmut

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

Beitrag von friedrich » Di 12. Nov 2019, 21:34

Helmut hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:31
friedrich hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 18:23
......
Nur zur Klarstellung:
Verbrennerverbot bedeutet, daß keine neuen Fahrzeuge mehr zugelassen werden dürfen.
Für Altfahrzeuge hat man natürlich eine sog. Bestandsschutz.
Allerdings wird bis zu diesem Zeitpunkt die ständig steigende KFZ-Steuer für eine natürliche Minimierung sorgen.
So wirds laufen.....
Allerdings wäre es auch durchaus möglich auf steigende KFZ-Steuer zu verzichten, da es eigentlich überwiegend keinen Sinn macht (im Sinne der Nachhaltigkeit) "funktionierende Maschinen" zu verschrotten, zerlegen... Die Herstellung derer hat ja auch mal Energie (ENERGIE nicht Geld!!!) gekostet.
Würde die Industrie (egal in welchem Land) nicht so Geld- und machtgierig sein, wären wir schon um einiges weiter.
Absolute Zustimmung:
Die Abrackprämie war die größte Volksverdummung die man sich vorstellen kann.
In Verbindung mit einem unvorstellbar hohen Resourcenverbrauch, hat man hier der Umwelt einen Bärendienst erwiesen.
Gute, verkehrstüchtige Fahrzeuge wurden entsorgt.

Umweltfeindlicher kann man sich nicht verhalten.

Wachstum war jedoch wichtiger. Vor allem unsere Autoindustrie wollte man unterstützen.
Genauso wie es zur Zeit wieder läuft - es hat sich nichts geändert.- man hat auch nichts dazugelernt;
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