Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Hier kann jeder sein Heizungsprojekt vorstellen.
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Alex_in_HH
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Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19081 von Alex_in_HH » So 15. Apr 2018, 16:09

Unser Einzelhaus stammt aus den 30 Jahren. Es hat Kaltkeller, Erdgeschoss, Obergeschoss und Spitzboden. Die Wohnfläche beträgt ca. 130m2. Im Obergeschoss haben wir ein Badezimmer, im Keller eine Waschmaschine sowie im Ergeschoss eine Spüllmaschine und eine Gäste WC mit Dusche. Das Mauerwerk ist zweischalig. Bis jetzt haben wir das Dach gedämmt und alle Fenster ausgetauscht. In dem Haushalt leben 6 Personen. Der Jahresverbrauch liegt bei ca. 36.300 kWh (Erdgas).

Wir planen demnächst einen 100m2 Anbau (Erd- und Obergeschoss). Der Erdgeschoss wird 60m2 und der Obergeschoss 40m2 betragen. Hier wird mit einer Fußbodenheizung geheizt. Vielleicht verbauen wir noch ein paar Bodenheizkonvektoren.

Die alte Heizungsanlage besteht aus dem Gas-Heizkessel Brötje TRIOBLOC TE 16 mit Eurocontrol 15,5 KW, Heizkörpern und dem 120 Liter Warmwasserspeicher. Es wurde bereits im Erdgeschoss die Fußbodenheizung verlegt. Sie ist jedoch noch nicht in Betrieb genommen worden.

Meine Planung ist unsere Heizung zusätzlich mit einem wasserführenden Ofen und einer Solarthermie mit einer Heizungsunterstützung auszustatten. Das ganze System soll mit UVR gesteuert werden.

Der wasserführende Ofen soll in der Übergangszeit und im Winter genutzt werden. Es soll jedoch nur eine unterstützende Rolle spielen. Wir haben in unserem Haus Belüftungsrohre verlegt, sodass wir die überschussige Wärme aus unserem Esszimmer (Platz für den wasserführenden Ofen) über einen Wärmeaustauscher unserer Belüftungsanlage ableiten können. Einen Holzvergaser wollen wir uns nicht zulegen, da wir an günstiges Holz nicht rankommen und mit Pellets zu heizen zu umständlich finden.

Ich habe einen Hydraulikplan erstell. Alle Gerätschaften bis auf den wasserführenden Ofen, 3-Wege, -Mischventile und Kugelhähne sind bereits vorhanden. Ich besitze noch einen weiteren 800 Liter Speicher, jedoch ohne Wärmetauscher, der auf dem Schema nicht gezeichnet ist. Ich habe folgende Fragen:

Bild

1. Ist das gezeichnete Hydraulikschema korrekt, sinnvoll?
2. Geht es in Ordnung, wenn ich den Ofen an den Wärmetauscher im Speicher anschließe?
3. Wo soll ich noch Rückschlagventile, Schwerkraftbremsen bzw. die Rückflussverhinderer verbauen? Bei Pumpengruppen sind sie bereits vorhanden.
4. Macht es einen Sinn die Leitungen von Energiequellen zum Puffer in DN 32 auszuführen?
5. Macht es einen Sinn einen zweiten vorhandenen Speicher zu schalten und wenn ja, dann parallel oder in Reihe? Mit dem Ofen soll ich ca. 4 Stunden heizen, um die beiden Speicher zu laden.

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Schradt
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19082 von Schradt » So 15. Apr 2018, 21:29

Alex_in_HH hat geschrieben:2. Geht es in Ordnung, wenn ich den Ofen an den Wärmetauscher im Speicher anschließe?

Nein, das fliegt dir um die Ohren (zumindest ohne weiteres MAG).
Grüße
Frank

-----------------------------
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19083 von HKruse » So 15. Apr 2018, 23:11

moin
Alex_in_HH hat geschrieben:
2. Geht es in Ordnung, wenn ich den Ofen an den Wärmetauscher im Speicher anschließe?
Kessel LITER + WT(impuffer) LITER + xyRohr LITER macht ca 40 LITER Wasser im Kessel-WT-kreis....

wenn dein Puffer halbwegs "auf Temperatur" ist, senkt der interne WT die RL.Temp nicht mehr genügend
da hilft auch kein großes ADG

der Kessel sollte den Puffer 'oben' direkt heizen, ist einfacher und unkomplizierter...

ps.
dein Gaskessel"geregelter"heizkörperkreislauf braucht beim Holz-/Pufferbetrieb auch 'nen witterungsgeführten Mischer
...................
Nachtrag:
Ofen soll ich ca. 4 Stunden heizen, um die beiden Speicher zu laden
2x 800 L macht ca 80kwh Speicher ...
in 4std "auf"heizen, angenommen "mittelschwerer" Wintertag 4std x 5kwh Wärmebedarf des Hauses
>> geht mit einen 25kwh Kessel

15kw > dein Kaminofen bei "optimaler Feuerführung"
>> wieder "5kwh-Wintertag" >> dann ACHT STUNDEN heizen zur Pufferfüllung

im januar-märz 2018 hättest du auch mit 10 od. mehr Stunden heizen die 1600 L nicht "gefüllt"

überschussige Wärme ... über einen Wärmeaustauscher unserer Belüftungsanlage ableiten können
hast du das mal 'berechnen' lassen ? ...Luft ist nicht besonders gut als Wärmeträger
...aber höhere 'Windgeschwindigkeiten' kennen wir ja in NDS u. HH.... ;)
Gruß Heinrich
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19181 von Alex_in_HH » Di 8. Mai 2018, 02:48

Moin,

vielen Dank für eure Beiträge. Weiter unzten das angepasste Schema:

Bild

Eure Verbesserungsvorschläge und Hinweise sind herzlich willkommen.

Ich habe auf folgender Weise die erforderliche Zeit berechnet 74kWh/(14,9kW*0,786) = 3,9h und den laufenden Wärmebedarf komplett aus den Augen verloren.

Die Ableitung der überschussigen Wärme habe ich nicht berechnen lassen. Ansonsten besteht bei uns die Möglichkeit die Tür zwischen Esszimmer und Flur so weit zu öffnen, dass sich die Wärme über das gesamte Haus verteilen kann.

HKruse hat geschrieben:
dein Gaskessel"geregelter"heizkörperkreislauf braucht beim Holz-/Pufferbetrieb auch 'nen witterungsgeführten Mischer

Können Sie den Punkt näher beschreiben?

Gruß

Alex

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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19182 von Helmut » Di 8. Mai 2018, 07:23

Hallo,
Der Frischwasserstation RL sollte ganz unten in den Puffer gehen. Wenn die Frischwasserstation was taugt, könne da unter umständen 20° oder weniger als RL kommen. Was bedeuten würde, dass es dir den Puffer durchmischt wenn dieser voll ist. Könntest den RL der Frischwasserstation auch einfach an die Leitung "E" hängen.
mfg
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19183 von HKruse » Di 8. Mai 2018, 08:00

moin Alex
Tür zwischen Esszimmer und Flur so weit zu öffnen
das wird kaum ausreichen > über dem Türsturz 'sitzt die Warmluft fest', ca 0,7-0,8m unter der Decke
> diese ü. 30°C warme Luft bleibt auch offener Tür ruhig 'stehen'
(wir heizen mit dem Holzvergaser im HWR > offene Tür zum Flur....
( > KEIN Lufttausch unter Decke zwischen Flur<>HWR.....Flur 21-22°C < HWR über 25°C....
Heizkörperkreislauf
bei dir (_Q_) "ungeregelte Pumpengruppe"....
(wird 'normalerweise' von der Gaskessel_ein_aus_schalthysterese auf 'witterungsgeführtem' Niveau gehalten)
(der Puffer schaltet/regelt die Temperatur nicht, also Mischer, parallel zur FuBo.regelung)

dann genau wie Helmut schreibt >>
> ALLE Rückläufe(Frischwasserstation, Fubo, Hz) UNTEN an den Pufferflansch (E)
[unter dem Pufferflansch (C) werden sonst ca 300 L Wärmespeicherkapazität nicht genutzt/'verschenkt']

PS
den Mikroblasenabscheider NICHT im "lauwarmen" Heizungskreis
> sitzt direkt im Holzkessel-VL, VOR RLA-/Puffer-T.stück > an der "heißesten" Stelle des Heizungssystems...

"zweiter PS"
postscriptum bzw Pufferspeicher...
erforderliche Zeit berechnet 74kWh
....in 1000 L PS kann man zwischen 30°C < 80°C gut 50kwh puffern
also in 800 L sind 40kwh möglich .... für fast achtzig kwh brauchst du 1600 L
Zuletzt geändert von HKruse am Di 8. Mai 2018, 08:10, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Heinrich
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19188 von Helmut » Di 8. Mai 2018, 18:03

HKruse hat geschrieben: .... für fast achtzig kwh brauchst du 1600 L


Was wie schon beschrieben aber nur Sinn macht, wenn ein dementsprechender Wärmeerzeuger vorhanden ist. Mit dem Wasserführendem Kaminofen kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass ein zweiter Puffer Sinn machen würde. Da wird auch mit einem Puffer der Gaskessel im Winter mitheizen müssen....... Genausowenig Sinn macht es, die beiden Puffer mit dem Gaskessel zu füllen..... Also wäre die einzige Zeit, bei der man beide Puffer mit dem Kaminofen voll kriegen würde die Übergangszeit. Die Frage ist jedoch, ob man in dieser Zeit ein Überheiztes Zimmer benötigt ;-)
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19189 von HKruse » Di 8. Mai 2018, 20:27

moin
Der Jahresverbrauch liegt bei ca. 36.300 kWh (Erdgas).
norddeutsch..."meine" Klimazone...
max. Heizlast zw 10 u. 15kwh vermutl., vllt. 14 tagelang in feb-märz
[pro Tag wären das 240-360 kwh... der Ofen(wirkungsgrad unter 80%) liefert ca 2/3 'wasserseitig'
[also maximal ca 2 kwh aus einem KG Holz ins Wasser, bei 240kwh 'bedarf' = 120 KG Holz/tag
[120 kg Holz >> entspricht ca 0,4 m3 ... in Worten : 400 L"Holz-Füllung"/tag

der Ofen leistet auf dem Papier ca 14kwh gesammt, reicht dann selbst bei 24 std heizen nicht aus
die Puffer werden nicht aufgeheizt >> wenn nachts nicht nachgelegt wird... > Gas...

die Gastherme muß fast immer 'mitmachen', im Kernwinter sowieso
Gruß Heinrich
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19192 von Alex_in_HH » Sa 12. Mai 2018, 15:45

Hallo zusammen,

vielen Dank für euere Hinweise!

das wird kaum ausreichen > über dem Türsturz 'sitzt die Warmluft fest', ca 0,7-0,8m unter der Decke
> diese ü. 30°C warme Luft bleibt auch offener Tür ruhig 'stehen'
(wir heizen mit dem Holzvergaser im HWR > offene Tür zum Flur....
( > KEIN Lufttausch unter Decke zwischen Flur<>HWR.....Flur 21-22°C < HWR über 25°C....

Dann muss ich mir Gedanken machen, wie ich eine Verbindung zwischen den Räumen schaffe :)

bei dir (_Q_) "ungeregelte Pumpengruppe"....
(wird 'normalerweise' von der Gaskessel_ein_aus_schalthysterese auf 'witterungsgeführtem' Niveau gehalten)
(der Puffer schaltet/regelt die Temperatur nicht, also Mischer, parallel zur FuBo.regelung)

Macht es Sinn ein Regelset für die Vorlauftemperatur bei (G) einzubauen oder gleich bei (Q) eine Pumpengruppe mit 3-Wege-Mischer zu verwenden?

Die Temperatur der Heizkörper wird mit Danfoss Link Anlage reguliert.

dann genau wie Helmut schreibt >>
> ALLE Rückläufe(Frischwasserstation, Fubo, Hz) UNTEN an den Pufferflansch (E)
[unter dem Pufferflansch (C) werden sonst ca 300 L Wärmespeicherkapazität nicht genutzt/'verschenkt']


Die RL werde ich an (F) anschließen.

Code: Alles auswählen

Was wie schon beschrieben aber nur Sinn macht, wenn ein dementsprechender Wärmeerzeuger vorhanden ist. Mit dem Wasserführendem Kaminofen kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass ein zweiter Puffer Sinn machen würde. Da wird auch mit einem Puffer der Gaskessel im Winter mitheizen müssen....... Genausowenig Sinn macht es, die beiden Puffer mit dem Gaskessel zu füllen..... Also wäre die einzige Zeit, bei der man beide Puffer mit dem Kaminofen voll kriegen würde die Übergangszeit. Die Frage ist jedoch, ob man in dieser Zeit ein Überheiztes Zimmer benötigt ;-)


Ich bleibe vorerst bei einem Speicher. Sollte irgendwann noch ein dritter Wärmeerzeuger z.B. eine Solaranlage hinzukommen, werde ich den zweiten 800L Speicher anschließen.

Bild

Wir nutzen jetzt einen 120L Speicher für Warmwasser. Die Kapazität reicht eigentlich völlig aus. Zukünftig wird der 800L Speicher es übernehmen müssen. Wird da nicht viel Energie verloren gehen? Denn ich habe irgendwie keine Lust den gesamten Inhalt des Speichers konstant auf ca. 60 - 70°C zu halten. Macht es vielleicht Sinn einen neuen Gas-Heizkessel mit einer größeren Leistung zu erwerben, um direkt die Frischwasserstation und die Heizung mit Warmwasser zu versorgen sowie auf den Speicher erst zuzugreifen , wenn der wasserführende Ofen läuft?

Vielen Dank im Voraus!

Gruß

Alexander

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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19194 von Helmut » Sa 12. Mai 2018, 21:32

Alex_in_HH hat geschrieben:Wir nutzen jetzt einen 120L Speicher für Warmwasser. Die Kapazität reicht eigentlich völlig aus. Zukünftig wird der 800L Speicher es übernehmen müssen. Wird da nicht viel Energie verloren gehen? .......


Also irgendwie frage ich mich gerade ob dir die generelle Funktion einer Zentralheizung bewußt ist..... :)
mfg
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19195 von HKruse » Sa 12. Mai 2018, 22:19

moin Alex
Regelset für die Vorlauftemperatur bei (G) einzubauen oder gleich bei (Q) eine Pumpengruppe mit 3-Wege-Mischer
das "G"-umschaltventil hat ja nur Sinn wenn der Puffer "fast ausgekühlt" ist(ungeregelter heizkreis)
...ausbauen, mein Vorschlag
...wenn die Mischergruppen möglichst nah am Puffer eingebaut sind, werden die "Hochtemperatur"-leitungsverluste deutlich gesenkt
...also die 'neue (Q)'-mischerpumpengruppe an (A)...
Heizkörper wird mit Danfoss Link Anlage reguliert
...meine Güte... das ist "suboptimal"...
Heizkörperventile sollten im Betrieb immer offen sein, nur bei "Fremdwärme"(Sonne, kochen, WZ.ofen) machen die dicht
denn die mischerregelung liefert die passende Temperatur und mit RL.verschraubung,
bzw "thermostat.voreinstellung" wird der jeweilige maximal sinnvolle Heizkörper-Durchfluß festgelegt (hydraul.Abgleich)

egal ob thermostat. od. elektrisch, diese Teile schalten den Durchfluß auf NULL,
> die Heizungspumpe rödelt dann im stehenden Vorlaufwasser

(vllt wäre es sinnvoll das WZ-(Ofen)HZ.ventil schalten zu lassen, aber FÜNF stunden BEVOR du den Ofen 'anwirfst'...)

keine Lust den gesamten Inhalt des Speichers konstant auf ca. 60 - 70°C zu halten
....verständlich
einfachste Lösung > den Rücklauf des 15kw Niedertemp.brötje am Puffer auf (B >< C) anschließen
[das "G"-umschaltventil wird 'recycelt' > Wechsel zwischen Sommer-B und C-Winter]
einen neuen Gas-Heizkessel mit einer größeren Leistung
NEIN...
[ich habe nen 18-20kw ÖL.kessel, 120L WW, 250m2,
das Teil hat auch bei 5pers, 2 Duschen(paralelles teeniesäubern...) immer ausgereicht für WW u. Heizung]
deine "Frischwasserstation fws 85" liefert doch auch bei 40-50°C puffertemp immer noch ausreichend Liter WW
...da habe ich überhaupt keine Bedenken
(Hauptsache alle Rückläufe(bis auf Gas) liefern unten in den Puffer...

ps
den "grünen teil" fast übersehen...
Da wird auch mit einem Puffer der Gaskessel im Winter mitheizen
dein Gaskessel ist einstufig... der leistet im betrieb immer 15kw,
deine hütte incl Bad.WW werden diese ""15"" NIE benötigen,
dh auch bei Gasbetrieb ist dein 2/3-(8oo)puffer sinnvoll >> der gaskessel startet seltener > weniger Start-/Aufheizverluste
Gruß Heinrich
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19196 von Helmut » So 13. Mai 2018, 13:09

Hallo,
wozu benötigst du eigentlich eine Automatische Füllarmatur? Die mag "Sinn machen" in großen Anlagen, aber bei solch einer kleinen Anlage herausgeschmissenses Geld. Die Anlage ist ja ein komplett geschlossen System! Da sollte eigentlich niergendwo Heizwasser austretten! Das bischen was du evtl. zwecks entlüften etc... mal auffüllen musst, dafür ist das Teil völlig überflüssig. Und wenn doch mehr nachgefüllt werden muss, dann ist irgendwo eine Leitung defekt, was du dann am Druck ohne die Füllarmatur gleich siehst.

Weiter funktioniert die Hydraulik so eh nicht, weil die Pumpengruppe der Heizung immer über den Puffer das Wasser ziehen wird, auch wenns über den Gaskessel gehen sollte. Dafür würde noch ein Ventil benötigt werden!

Und wozu soll der Gaskessel eigentlich den Puffer laden?
Mach das ganze nicht so kompliziert!

Frage an die Spezialisten, ist es den nicht möglich den VL zu den Verbrauchern einfach durch den Gaskessel durchzuschleifen? Dann würde der mitheizen wenn nötig.

Oder einfach den oberen Teil des Puffers mit dem Gaskessel beheizen, WW direkt über den Gaskessel. Der Gaskessel wird sowieso immer mitlaufen wenn geheizt wird. Und wenn nicht geheizt wird, macht er eben nur WW. WW über den Kaminofen macht ja eigentlich kein Sinn in Zeiten wo nicht geheizt wird. Und wenn dann mal Solarthermie mit dran kommen sollte, kann man diese über eine externen WT mit an den Puffer hängen und sich dann immernoch überlegen wie man die Frischwasserstation mit einbinden kann.
mfg
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19212 von HKruse » So 13. Mai 2018, 21:54

moin Alex

bei deinem Hydraulikplan würde ich noch Thermosiphone einbauen(Wärmemikrozirkulation)
zB am Pufferdom, Flansch(A), Flansch(B), ...
dann (wg Spirovent am Holzofen) zwischen Pufferdom u Thermosiphon ein KFE.hahn(entlüftung)

( ...mein voriger Vorschag/Beitrag #19195 'bleibt bestehen'...)



Helmut hat geschrieben:(a)Weiter funktioniert die Hydraulik so eh nicht, weil die Pumpengruppe der Heizung immer über den Puffer das Wasser ziehen wird, auch wenns über den Gaskessel gehen sollte. Dafür würde noch ein Ventil benötigt werden!

(b)Und wozu soll der Gaskessel eigentlich den Puffer laden?
Mach das ganze nicht so kompliziert!

(c)Frage an die Spezialisten, ist es den nicht möglich den VL zu den Verbrauchern einfach durch den Gaskessel durchzuschleifen? Dann würde der mitheizen wenn nötig.


A
die Hydraulik wird funktionieren...
1.Alex wird ne Frischwasserstation einsetzen, der Puffer wird benötigt
2.'ne ST.anlage ist geplant > der Puffer kann dann zusätzlich die Heizung unterstützen
3.nichtmodulierender 15kw Gaskessel > der Puffer verlängert die Gasbrennerlaufzeit
> weniger Kesselstarte/Kesselaufheizverluste (HJH betreibt seine Anlage so)
4.wg zwei Heizkreisen > unterschiedl. Temp.niveaus/volumenströme

B
ist hydraulisch einfacher und regeltechnisch unkomplizierter

C
NIE WIEDER
hatte ich jahrelang vor 2009(HVatmos.installation) ...
der Öl(gas)Kessel wirkt so wie ein Riesen.Heizkörper > immer auf Puffer"Top"temperatur
zB: 80°C eingang .... >>> 75°C ausgang zur Heizung...
5°K Temp.differenz/Absenkung... völlig unnötige Ineffizienz
Gruß Heinrich
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19215 von Helmut » Mo 14. Mai 2018, 07:27

Dann reicht aber auch die einfachere Variante ohne viel Schnick schnack.

dpwe7xy9.png



So zieht zwar die Frischwasserstation im Moment nur über den Gaskessel, aber da kann man dann immernoch ein Dreiwegeventil verbauen. Der Gaskessel wird im Winter sowieso ständig mitlaufen. Solaranlage kann man dann später über externen WT einbinden.
Selbst wenn dann mal ein zweiter Puffer dazu kommen sollte, macht das ganze auch nur Sinn, wenn man die Zwei Puffer auch beladen kann. Und mit z.B. 50° Puffertemperatur lässt sich eine Frischwasserstation eben auch nur bedingt betreiben ;)

Das ist zumindest meine Meinung.
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19226 von HKruse » Mo 14. Mai 2018, 22:11

moin
Helmut hat geschrieben:zieht zwar die Frischwasserstation im Moment nur über den Gaskessel
würde ich nie so einbauen, völlig unnötiges regeltechnisch/hydraulisches "Temp.Risiko.duschen"
denn der Brötje liefert stumpf 15kwh, der taktet doch bei nicht ausreichender Wärmeabnahme
>> die Frischwasserstation wäre gezwungen dauernd nachzusteuern, wg schwankender VL.Temperaturen

"Meine" Frischwasserstation würde am Pufferdom(oben) angeschlossen bleiben > nie Temperatur'sprünge' am FriwaVL....
deren RL unten am 'letzten' Puffer ( das 'kälteste' RL.Wasser im System)

wenn räumlich möglich alle Vorläufe/Rückläufe jeweils seperat am Puffer anflanschen
(Holzvergaser RL und HeizungsRL sind bei mir "historisch bedingt" mit nem T.stück zum/am Puffer
(wenn die Kesselladepumpe läuft, ändert sich die HZ.mischerstellung wg dann notwendigem 'Druckausgleich'

Helmut hat geschrieben:Gaskessel wird im Winter sowieso ständig mitlaufen
FALSCH...
das ist kein modulierender Gaskessel ....
der taktet sich 'nen Wolf ohne Puffer
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19227 von Helmut » Mo 14. Mai 2018, 22:45

HKruse hat geschrieben:......würde ich nie so einbauen....


Ich auch nicht.

HKruse hat geschrieben:....
"Meine" Frischwasserstation würde am Pufferdom(oben) angeschlossen bleiben > nie Temperatur'sprünge' am FriwaVL....
deren RL unten am 'letzten' Puffer ( das 'kälteste' RL.Wasser im System)


So ist das bei mir auch.

HKruse hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:Gaskessel wird im Winter sowieso ständig mitlaufen
FALSCH...
das ist kein modulierender Gaskessel ....
der taktet sich 'nen Wolf ohne Puffer


Tja, jetzt wirds dann schwierig. Der Holzofen schafft es nicht den Puffer zu beliefern, Aber der Gaskessel darf auch nicht den Puffer Warm halten, das will man nicht weils verschwendete Energie ist.....
Was den nun????

Der Gaskessel (angeschlossen am Puffer) wird auch trotz dem Holzofen immer im Winter mitlaufen. Deshalb ist er ja in der von mir gezeichneten Hydraulik am Puffer angeschlossen!

Generell wäre es am besten alle Verbraucher und alle Wärmeerzeuger am Puffer anzuschließen. Aber das will man ja nicht. Es könnten ja verluste entstehen ;-)

Kurz gesagt, der Wasserführende Holzofen packt es nie und nimmer im Winter zu Heizen und WW zu machen.

Warum dann nicht so?
Ganze drei Dreiwegeventile gespart, und ich bin mir sicher es funktioniert genauso.

dpwe7xy9.png


Der Gaskessel beheizt eben nur den oberen Teil des Puffers und gut ist. Will man Gas sparen, kann man ja mit Holz Heizen. Und wenn dann mal die Solaranlage dran ist hilft die auch noch mit... wenn sie scheint.

Mit einer vernünftigen Regelung (z.B. UVR) und ein paar Sensoren kann man viel machen.....
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19229 von iriswolfgang » Di 15. Mai 2018, 09:02

Hallo Helmut,
dein Plan ist prima. Das einzige was ich nöch ändern würde ist die Rücklaufanhebung am Holzofen. Hatte ich auch mal bei meinem Kamineinsatz mit 55/60 Grad. Alle Wände im Ofen verteert, große Sauerrei. Sollte 72 Grad betragen, so ist meine Erfahrung, dann keine Probleme mehr.
MfG Wolfgang
Vigas 40 LC, mit Brennraumfühler. Große Brennkammer, Turbos und Holzgasverteiler (Sven), Metalldüse (Friedrich).
5000 Lt. Pufferspeicher. Solaranlage, knappe 10 m², Öler als Backup.

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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19231 von Helmut » Di 15. Mai 2018, 19:13

iriswolfgang hat geschrieben:Hallo Helmut,
dein Plan ist prima. Das einzige was ich nöch ändern würde ist die Rücklaufanhebung am Holzofen.......

So genau wollte ich gar nicht ins detail.... Ich habe mich nur gefragt, wozu so viele Dreiwegeventile und so eine aufwendige Hydraulik, wenns auch einfacher geht. Die Verluste die durch das Warmhalten des Puffers im oberen teil vorhanden sind, sind meiner Meinung nach zu vernachlässigen. Spätestens wenn eine Solaranlage dran hängt.
Und wenns doch "zuviele Verluste" sind, sprich wenn man doch so wenig WW benötigt, bleibt die Frage ob man für den Sommer nicht einfach nen Elektrischen Durchlauferhitzer in die Leitung hängt und Gas komplett abstellt.....
mfg
Helmut

Holzvergaser - Kessel (Sturzbrandkessel) Orlan 25 mit FT, Eigenbau Frischwasserstation, UVR1611, FWR21, CAN Modul, 2 Heizkreise (Heizkörper, Fubo/Wahei), 6m² Solarthermie

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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19234 von Alex_in_HH » Mo 21. Mai 2018, 14:43

Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für die wertvollen Beiträge! Ich habe meinen Hydraulikplan angepasst und werde ihn so umsetzen.

Bild

Viele Grüße

Alex

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Helmut
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Re: Umbau meiner Heizungsanlage im Altbau

Beitrag #19235 von Helmut » Mo 21. Mai 2018, 16:16

Hallo Alex,
das macht so keinen Sinn! Wozu willst du den mit aller Gewalt ein Dreiwegeventil einbauen? Die Spielereien kannst du dann machen wenn du Solar mit einbindest. Der Holzofen oder der Gaskessel braucht das nicht da diese eh immer mit Maxtemp laden.
Besorg dir lieber eine anständige Regelung, mach genügend Temperatursensoren an den Puffer, dann kanst du das ganze ohne viel Aufwand regeln was du evtl. mit dem Dreiwegeventil vor hast.

Mach es so einfach wie möglich!

lz4kj7nz.png


Die Pumpe vom Gaskessel inkl. Rücklaufbremse kommt zwischen Mischer und Gaskessel in die kalte Leitung. Dein Holzofen benötigt eigentlich auch eine Sicherheitsgruppe..... außer du kannst Garantieren, dass dein Gaskessel niemals vom System getrennt wird!
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mfg
Helmut

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