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Solarbayer zu KWB Combifire

Verfasst: So 11. Aug 2019, 16:12
von jumbo
Hallo an Alle,
nachdem ich das Gebastele am Solarbayer nun satt hatte, habe ich mir einen neuen Kessel mit Pelletsmodul von KWB (Combifire) gegönnt.
Ich habe mir verschiedene Hersteller angeschaut, die Entscheidung für KWB viel, da ein sehr komptenter Heizungsbauer in der Nähe ist und auch eine Niederlassung von KWB nur ca. 20 km entfernt ist und ich eventuel Ersatzteile kurzfistig besorgen kann.
Mit Pelletsmodul da ich, nun 58 Jahre jung, nicht jünger werde und das Pelletsmodul bei Krankheit, Unlust oder dgl. automatisch einspringt.
Der Kessel wurde diese Woche in Betrieb genommen, ohne Probleme. Zur Zeit übernimmt Solar noch das Heizen so dass ich erst im Winter über Erfahrungswerte berichten kann.
Die beim Solarbayer ausgebauten Teile stelle ich demnächst ins Biete.

Grüße Jumbo
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Re: Solarbayer zu KWB Combifire

Verfasst: So 11. Aug 2019, 19:21
von Helmut
Hallo,
die Entscheidung kann ich sehr gut nachvollziehen auch wenn ich 10 Jahre jünger bin. Beim nächsten Mucks fliegt mein Orlan..... :Brenn

Re: Solarbayer zu KWB Combifire

Verfasst: Mo 12. Aug 2019, 13:00
von digger
Moin,
Verständlich. Mein Orlan läuft bei mir wie n Uhrwerk, mit meiner Frau steht das Ding auf Kriegsfuß... Da ich auch in der kälteren Jahreszeit häufiger mal für mehrere Tage unterwegs bin, sollte eigentlich dieses Jahr n KWB Multifire dazu kommen, aber diese Firma möchte anscheinend keine Kessel in den Norden verkaufen. Ich werd mich jedenfalls im Winter mal mit anderen Herstellern auseinander setzen, um eine automatische Begleitung zu haben, wenn ich mal wieder im Ausland bin.
Mfg

Re: Solarbayer zu KWB Combifire

Verfasst: Do 6. Feb 2020, 20:07
von jumbo
Hallo an Alle,
der combifire läuft nun seit Sptember 2019 und was soll ich sagen er läuft ohne murren und knurren.
Das einzig negative bei mir, ich habe nur 2000 l Puffer. Kann den Kessel daher nur zu 2/3 voll legen.
Mehr Puffer wäre komfortabler aber mit dem Start auf Anforderung geht das ganz gut.
Geht dann fogendermaßen. Ein paar kleinere Stücke auf die Düse, zwei Zeitungsbögen zerknüllt an das Anzündloch, Füllraum zu 2/3 füllen. Steuerung auf "Starten auf Anforderung". Dann Startet er automatisch wenn die Puffertemp. einen einstellbaren Wert unterschreitet. Sehr komfortabel z.B. wenn die Puffer über Nacht nicht reichen sollten, leg ich am Abend voll und das war es dann schon.
Weiter kann ich nicht viel berichten, er läuft egal welches Holz.
Der Kesseltausch (Einschl. Pumpen und Anschlüsse) hat mich ca. 20 T Euros einschl. Abgleich der Heizkörper gekostet. Was notwendig war um die Förderung von 5 T Euros zu bekommen. Es blieben also ca. 15 T euros für mich.
Na einen Nachteil hat er schon. Ich kann keine Logs mehr sehen.
Wenn die Heizsaison vorüber ist und der Kessel sauber gemacht wird bin ich gespannt, wie die Düse und die Brennkammer ausschaut.
Ansonsten Asche ausleeren alle zwei Wochen. Wärmetauscher reinigen macht er automatisch.
Den Pelletbrenner habe ich nur einmal benötigt. Da habe ich die Zeitung nicht richtig vor das Anzündloch gelegt und er hat nicht gezündet. Dann bekomme ich eine Nachricht aufs Handy und ich habe dann den Pelletbrenner übers Handy frei gegeben.
Grüße Klaus

Ps: Im Fühjahr/Sommer wenn VW das mal auf die Reihe kriegt, bekomme ich als Geschäftswagen den ID 3 First Edition Max. Das Model 3 wäre mir schon lieber gewesen. In unserem Fuhrpark fahen schon sechs Opel Ampera, zwei Model 3, ein Model X und ein Audi e-Tron (Chef). Ich arbeite in einem Ing-Büro welches unter Anderem auch E-Tankstellen plant, entwickelt und auch umsetzt. Ich kann da im Moment noch nicht viel rauslassen, aber was ich sagen kann, dieses Jahr wird sich auf diesem Sektor gigantisch viel bewegen. Wen es interrisiert erste Eindrücke bei eloaded.eu

Re: Solarbayer zu KWB Combifire

Verfasst: Fr 7. Feb 2020, 07:41
von René
Wirklich interessant, Leute zu kennen (wenn auch nur übers Forum) die direkt mit der E-Mobilität zu tun haben. Habe mal auf eine Zugreise mit einem Ingenieur interessante Gespräche geführt, der direkt an der Entwicklung und Programmierung der Umformer zu tun hatte. Ist aber auch schon wieder paar Jahre her. Das Büro in dem er arbeitete, war direkt bei Tesla beteiligt, als die ihre Produktion automatisiert und damit Schwierigkeiten hatten. Da waren am Ende wieder deutsche Ingenieure dran und haben Tesla auf den Weg geholfen.