Mit PV Pufferspeicher laden?

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Mathias
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#21

Beitrag von Mathias »

Ja das mit der Steuerung stimmt schon, müsste ggf. sogar vom Anbieter steuerbar sein... Ähnlich wie beim Auto.

Das Problem ist, ich kenne nicht das Volumen unseres kompletten Heizkreises, also mal geschätzt 1000 Liter.

1000l = 1.16kwh/Grad x 6 Grad x 24 Std. x 90 Tage(3 Monate) = 15033 kwh - 643 (Nov-Jan produziert)

14390 x Preis je kWh...
0.28 = 4029 € (Unser aktueller Tarif)
0.09 = 1295 € (falls es so einen Tarif irgendwann gibt.)

in 3 Monaten

Schornsteinfeger etc spart man auch noch.

Die Heizstäbe haben eine Effizienz von 100%...

Hab ich da einen Denkfehler?
Grüße
Mattes

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Stefan
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#22

Beitrag von Stefan »

Diese Lösungen sind schon verfügbar,
z.B. OpenWB oder Fronius,
viele andere ziehen aktuell nach.

Bei Wallboxen wie der go-e lässt sich der Ladestrom über die Schnittstelle in 1 A Schritten abhängig vom PV- Ertrag regeln. Einen Heizstab könnte man so auch regeln, wobei für den auch ein einfacheres billiges Ein/Aus über einen Schütz in Frage kommen würde...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#23

Beitrag von Mathias »

🤔 Die Kombination heizen und Auto laden.

Die 5500 kWh die ich letztes Jahr eingespeist habe und mit 12 x 35€ + 256€ vergütet bekommen habe fallen ja leider in der sonnen-reichen Zeit an...

Ich hab mal in Dänemark (nähe der Zentrale von Danfoss) einen riesen erdtank gesehen(mehr wie ein riesen Schwimmbad, das abgedeckt war), der im Sommer mit Solarwärme geheizt wurde und die Stadt in der Nähe im Winter versorgt hat.

Trotzdem - mich interessiert eure Meinung zu diesem Thema.

Würdet ihr das anders machen?
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friedrich
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#24

Beitrag von friedrich »

Was in die gleiche Richtung geht, ist das sog. Überschußladen von E-Autos, das ja identisch ist mit dem sinnvollen Verwenden von überschüssigen Solarstrom.

Da gibt es von der Firma Powerfox den Poweropti. (kostet ca. 80.- Euro)
Das Gerät kann man mit dem digitalen Zweirichtungszähler koppeln. (hat jede PV-Anlage)
Die modernen Zweirichtungszähler haben Lichtimpulse, die das Gerät abgreift.

Dazu gibt es eine App und eine W-Lan Anbindung.
Der Poweropti kann dann z.B. mit einer intelligenten Wallbox kommunizieren und das E-Auto nur dann laden, wenn Überschußstrom vorhanden ist.

Außerdem kann man damit auch eine Heizpatrone zu oder abschalten.

Gibt es auch youtube Videos hierzu...
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#25

Beitrag von friedrich »

PV Anlage - Eigenverbrauch wie versteuern:

1. Umsatzsteuer:

Es muß für den Eigenverbrauch Umsatzsteuer gezahlt werden. Diese errechnet sich nach dem hohen Bezugsstrompreis.

Beispiel: (hier bei 3000 KWh Eigenverbrauch und 30 Cent Strombezugspreis)

Netto-Preis Bezugsstrom: 30 Cent/kWh : 1,19 = 25,21 Cent/kWh.
Berechnung des Werts des Eigenverbrauchs: z.B. 3000 kWh x 25,21 Cent/kWh = 756,30 Euro.
Berechnung Umsatzsteuer auf Eigenverbrauch: 756,30 Euro x 0,19 = 143,70 Euro.

Bei der Umsatzsteuer wird also nicht mit der niedrigen Einspeisevergütung, sondern mit dem hohe Strombezugspreis gerechnet.

2. Ertragssteuer:

Die Ertragssteuer muß zusätzlich noch bezahlt werden, die sich aus dem Gewinn der PV-Produktion ergibt.


Man muß also immer beide Steuerarten berücksichtigen.

Da gilt dann, wenn man auf die sog. Kleinunternehmerregelung verzichtet hat und die gezahlte Umsatzsteuer der Anlage von Finanzamt zurück erhalten hat.
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#26

Beitrag von Mathias »

Zu Punkt 2 - das muss man in dem Fall nur 5 Jahre und kann dann zur Kleinunternehmerregelung wechseln.

Wie ist das mit reiner Insel Anlage?

Gestern lief eine Doku über Spanien und was dort in den letzten Jahrzehnten so alles gemacht wurde.

Von kompletten Siedlungen, die fast fertig errichtet wurden, aber bspw fehlen die Fenster und Türen und innenausbau - Bauträger gingen pleite und den Banken ist die Fertigstellung oder Abriss zu teuer.

Der Wasserverbrauch für den Süden, wo man komplette Flüsse umgeleitet hat und andere Regionen nicht mehr klar kommen.
Meerwasserentsalzung - nirgends wird das mehr betrieben als in Spanien.

Die Gewächshäuser - bis zum Horizont nur weisse planen um Obst und Gemüse für halb Europa anzubauen.

Strom Preise... den Spaniern zu teuer, also bauen immer mehr PV Module auf Ihre Dächer und Balkone.
Ausrichtung ist da erstmal egal.

Was haben die Stromkonzerne! der Politik vorgeschlagen?
Eine "Sonnensteuer"... damit PV Strom teurer wird.

Riesen PV Anlagen, Windkraft und auch Solar Reaktoren mit Spiegel und Salzlösung (lässt sich bis 500 Grad aufheizen und wird zur Dampf /Turbine /stromerzeugung genutzt).
Grüße
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#27

Beitrag von friedrich »

Mit PV-Anlage nach 5 Jahren zurück in die sog. Kleinunternehmerregelung wechseln:

Ab dem Wechsel in die Kleinunternehmerregelung muß man für den privaten Eigenverbrauch keine Umsatzsteuer mehr ans Finanzamt zahlen, da man dann nicht mehr umsatzsteuerpflichtig ist.

Am besten das Finanzamt und den Netzbetreiber bereits vor dem Jahresende informieren. (Der Wechsel geht nur jährlich)

Risiko: Wenn nach 6 Jahren ein Wechselrichter oder Module defekt werden, kann man keine Umsatzsteuer zum Abzug bringen...

Allerdings muß man auch als Kleinunternehmer immer noch die Ertragssteuer bezahlen.
Also der Gewinn, der durch den Stromverkauf erzielt wird, muß immer versteuert werden.
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Stefan
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#28

Beitrag von Stefan »

friedrich hat geschrieben: So 30. Mai 2021, 13:50 Also der Gewinn, der durch den Stromverkauf erzielt wird, muß immer versteuert werden.
Ist das so nicht in Ordnung?
Auch dass vom Gewinn (nicht den Einnahmen!) eventuell Sozialversicherungsbeiträge fällig werden finde ich in Ordnung.

Die Abschreibung der Anlage wird berücksichtigt und von dem was wirklich übrig bleibt (dazu gehört auch der Vorteil durch billigen Eigenstrom) unterliegt der Abgabenlast die jeder andere Unternehmer oder Arbeitnehmer auch trägt.

Wenn ich bei meiner neuen Anlage von 600.- Euro Gewinn nach Abschreibung im Monat 300.- Euro an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen zahle habe ich immer noch 300.- Euro mehr als einer der keine solche PV- Anlage hat.

Aus welchem Grund sollten Einkünfte aus PV- Anlagen steuerlich besser gestellt werden als Einkünfte aus Arbeit?

Ich für meinen Teil schlafe jedenfalls ruhiger wenn ich Steuern zahle 8-) . Bekomme ich welche zurück bedeutet das meist dass ich irgendwo Geld verbrannt habe, da tröstet mich die Steuererstattung dann aber so was von gar nicht :cry:
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#29

Beitrag von Mathias »

Oha schwieriges Thema... auf der einen Seite geb ich dir recht, wenn niemand Steuern zahlen würde wäre einiges in diesem Land unmöglich.

Auf der anderen Seite werden Milliardäre mit Cum-ex belohnt, während jedem kleinen das schwarze unter dem Fingernagel nicht gegönnt wird.
Da spart man was geht und noch mehr, schmeißt via Bürokratie Milliarden Euro raus und Knüppel zwischen die Beine derer, die nicht das nötige Geld haben, sich davon freizukaufen...

Eigenbedarf sollte nicht extra besteuert werden.
Beim einspeisen sieht das anders aus.

Insgesamt ist das Steuerrecht viel zu kompliziert.
Bisher (2021) hat meine Anlage 3,26 MWh produziert... bin gespannt.
"Verdienen werde ich aber erst in 3-4 Jahren.
Grüße
Mattes

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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#30

Beitrag von friedrich »

Das Steuerrecht ist viel zu kompliziert und es blickt keine mehr durch.

siehe oben!

Selbstverständlich sollte man Steuern zahlen.

Aber:

Was jedoch die Besteuerung von kleinen PV-Anlagen angeht, da schießt man nun wirklich den Vogel ab.

Für meine 7,6 KW Anlage habe ich 2 Jahre lang monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht, für Beträge zwischen 2,80.- und 4,50.- Euro;

Dazu noch den ganzen Papierkram...

Ineffizient, teuer, aufwendig...

Bei einer Großanlage sieht das natürlich anders aus.

Ich würde mir wünschen, daß z.B. PV-Anlagen bis 15 KW unbürokratisch und ohne Umsatzsteuererstattung durch das FA genehmigt werden.
Dann natürlich auf für den Betreiber umsatzsteuerfrei laufen;

Außerdem haben wir immer noch eine sog. Doppelbesteuerung für PV-Anlagen mit Stromspeicher.
Steuer beim Laden des Speichers und wieder Steuer bei Entladen des Speichers.


Wenn das zukünftig nicht besser funktioniert, werden vermehrt sog. Inselanlagen gebaut werden, die gänzlich auf eine Netzkopplung verzichten.
Dann wird allerdings der auch hier vorhandene Überschußstrom nicht mehr eingespeißt.

Es geht hier also nicht nur um "null" Steuern, sondern es geht um eine Vereinfachung, die zwindende Voraussetzung für den effizienten Ausbau von erneuerbaren Strom ist.

Durch die Verkomplizierung der PV-Besteuerung hat man den Eindruck, daß hier vor allem im Interesse der Stromlobby gearbeitet wird.

Wenn zusätzlich noch einige Politiker (Parteien) in Ihrem Wahlprogramm schreiben, daß der Speicher unser Stromnetz ist, dann ist jedoch alles klar, was das Verständniß für technische Zusammenhänge angeht.
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#31

Beitrag von Stefan »

friedrich hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 09:41 Durch die Verkomplizierung der PV-Besteuerung hat man den Eindruck, daß hier vor allem im Interesse der Stromlobby gearbeitet wird.
Dem kann ich voll zustimmen. Allerdings ist das
friedrich hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 09:41 daß der Speicher unser Stromnetz ist
schon sehr vereinfacht.
Wir bräuchten flexible Strompreise und Smartmeter mit einfacher (bereits verfügbarer) quelloffener Software und entsprechend offenen Schnittstellen mit welchen jeder Verbraucher seine Spülmaschine, Waschmaschine, Wallbox, Heimspeicher usw. entsprechend steuern kann.
Gibt es bisher nur bei Großverbrauchern, nennt sich Lastabwurf und wird fürstlich entlohnt.

Die Technik ist schon lange verfügbar, die Lobbyisten der Energieversorger arbeiten täglich hart um den flächendeckenden Einsatz zu verhindern. Von denen will jeder seinen eigenen Zähler mit eigenem Protokoll um nur selber die Daten der Verbraucher zu "ernten".

Es soll also nicht direkt das Netz zum Speicher werden sondern Millionen von Stromsenken und Speichern sollen schon aus wirtschaftlichem Eigeninteresse von Industrie, Gewerbe und Verbrauchern netzdienlich geführt werden.
Der Marktmacht der Versorger wäre ein solches Smartgrid aber wenig zuträglich...
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#32

Beitrag von Mathias »

Schön das ihr beide der gleichen Meinung seid und euch gegenseitig ergänzt.

Wenn ich bedenkte, wie das Holzheizen angefangen hat und was ihr hier daraus gemacht habt - damit meine ich auch die bereits verstorbenen Mitglieder.

Vermutlich werden meine Enkelkinder irgendwann den Kopf schütteln - ihr habt damals echt mit Holz dafür gesorgt, das eure Häuser noch wärmer wurden?

"Frost" und "Schnee" gab es wirklich draußen in der Natur?
Grüße
Mattes

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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#33

Beitrag von friedrich »

Der Smartmeter Installation würde jeder PV-Anlagenbetreiber voll zustimmen, wenn er denn auch einen Vorteil davon hätte.

z.B. bei Stromüberschuß einen stark vergünstigten Strompreis.
So wie das z.B. Dänemark schon lange macht - bis zu "null" Stromkosten bei Überschuß; - (Deshalb kaufen die sehr gerne die gebrauchten Teslas, da man im Auto die Zeit des Stromtankens steuern kann.)

Das ist jedoch bisher in Deutschland nicht geplant.

Man erhält zu den bereits vorhandenen drei Stromzählern noch einen vierten, der auch noch über eine höhere Grundgebühr von Anlagenbetreiber finanziert werden muß. Das ist bereits Gesetz.

Immer neue Vorschriften und Reglementierungen, die die Energiewende nur ausbremsen, statt zu fördern.

Die Energiewende wird sicher nicht durch die aufwendigen und komplizierten Rahmenbedingungen der Politik gelingen, sondern die Bürger werden dies selbst in die Hand nehmen.

Die volksverdummenden Aussagen, die man auch über das E-Auto seit Jahren in Deutschland mittels dem ADAC, dem VDA und den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk macht, sind identisch mit der Scheinpolitik bezüglich den Erneuerbaren Energien.

Es muß als Erstes ein Vorteil für die Konzerne herauskommen, danach kommt evtl. der Endverbraucher.


Das ist übrigens auch der Hauptgrund, weshalb ich mir niemals ein Wasserstoff-Brennstoffzellen Fahrzeug kaufen würde.
Damit wäre ich wieder unfrei und abhängig und auf eine Tankstelle angewiesen, die über einen Konzern läuft.

Selbst wenn man mir den Wasserstoff schenken würde, würde ich mir auch kein Wasserstoffauto kaufen.

Unabhängigkeit und Freiheit sind ein Gut, was nicht mit Geld zu bezahlen ist und genau das bietet mir das E-Auto, das mit eigen produzierten Solarstrom eine uneingeschränkte Mobilität bietet. Wobei meine Tankstelle in der Garage ist.

Das mit dem Holzheizen geht in die Gleiche Richtung, was Unabhängigkeit und Freiheit angeht.
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#34

Beitrag von Mathias »

Mir geht es ähnlich wie Dir, wenn auch nicht ganz so gut 😉

Was wäre denn konkret bei der Planung eines solchen "mit PV heizen" Projekt zu beachten?

Von mir aus können wir auch einen separaten thread aufmachen.

Gebrauchte Module lohnen übrigens nicht.
Die alten 75w teile waren mal teuer und man hat sich scheinbar nicht erkundigt, was neue und viel leistungsstärkere Module kosten.
Grüße
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#35

Beitrag von friedrich »

Mit PV heizen:

1. Grobe Berechnung:
Wir haben z.B. eine 10 KW PV-Anlage. Die bringt ca. 10 000 KWh Strom/Jahr;
Diese 10 000 KWh entsprechen 1000 Liter Heizöl;

Jetzt sollte also das Haus nicht mehr als 1000 Liter/Jahr benötigen;

Aber:

Diese 10 000 KWh fallen hauptsächlich in den Sommermonaten an. Im Winter hat man fast keine KWh;

Es ist immer das Gleiche Thema, die Energie fällt zur falschen Zeit an.

2. Konsequenz:
Es geht nicht, auch wenn man das tollste KFW-Haus hat.
Allenfalls kann eine Teilmenge zur Heizungsunterstützung verwendet werden.
Jedoch nur mit einem entspr. elektronischen Aufwand und einer sehr kleinen Teilmenge an KWh, die man in den Wintermonaten ernten kann.
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#36

Beitrag von Mathias »

Damit hab ich gerechnet, nur was braucht man - pv Module, Wechselrichter, heizpatronen oder "Wärmepumpen" und klar ne Steuerung....
Erlaubnis...

Bei euch im Süden scheint die Sonne häufiger als im Norden, dafür ist es bei uns nicht so kalt...

Was würdet ihr in etwa an pv Leistung installieren und wieviel heizleistung?

Tatsächlich tagsüber wenn Strom ggf. günstiger wird die Puffer heizen

Mit wem würdet ihr darüber sprechen?
Stadtwerke?
Bürgermeister?
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Re: Mit PV Pufferspeicher laden?

#37

Beitrag von friedrich »

https://technikblog.ch/2019/10/photovol ... c-thor-9s/

Hier ist eine Lösung, die soetwas vorsieht;
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