Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

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friedrich
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#761

Beitrag von friedrich »

Es ist einfach eine Frechheit...

Kulturbürgermeisternin Juli Lehner (CSU) wehrt sich vor Gericht gegen falsche Unterstellungen der Grünen-Politikerin Verena Osgyan.

Es geht hier um Bayern und das sog. Zukunftsmuseum in Nürnberg.

Was ertreistet sic h eigentlich die grüne Abgeordnete Frau Osgyan?
Sie wirft der zweite Bürgermeisterin von Nürnberg, CSU-Mitglied, (Julia Lehner) vor, bei der Auswahl der Mietkonditionen mitgewirkt zu haben.

Was ist passieert.

Frau Julia Lehner ist die Lebensgefährtin von Herrn Schmelzer. (Schmelzer Immobilien)
Von Schmelzer Immobilien hat der Freistaat Bayern für nur 38.- Euro/Quadratmeter den Augustinerhof angemietet um ein Museum zu installieren.

Das ist aber noch nicht alles.

Es wurde ein Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen. Das kostet uns Steuerzahler 2,8 Millionen/Jahr.
Außerdem gab es eine Anschubfinanzierung von 27,6 Millionen.

Insgesamt kostet das alles ca. 100 Millionen. - Für ein Museum...

Der Mietvertrag wurde unter anderm auch von Herrn Söder unterzeichnet.

Man spricht hier von einem Spendensumpf und dem teuersten Mietvertrag, den der Freistaat je unterzeichnet hat.

Tatsächlich spendete Herr Schmelzer im Jahr 2018 eine Parteispende von 45500 Euro an die CSU.

Natürlich hat die Spende mit dem überteuerten Mietvertrag nichts zu tun?????
Auch kann man der Lebensgefährtin von Herrn Schmelzer keine Einflußnahme bei dem Mietverfahren vorwerfen???
Frau Lehner hat hierfür eine eidesstattliche Versicherung abgegeben.

Es gibt nämlich eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen der grünen Abgeordneten Frau Osgyan und Frau Lehner (CSU) vor dem Landgericht in Nürnberg.

Wenn ein privater Vermieter tatsächlich 38.- Euro/Quadratmeter Miete verlangen würde, dann würde man dem sofort Mietwucher vorwerfen.
Wenn der Steuerzahler für solche überhöhten Mietpreise zur Kasse gebeten wird, dann wird In der Presse darüber kaum berichtet.

Warum wohl??
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Timm
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#762

Beitrag von Timm »

Nennt man das noch "eidesstattliche Versicherung"? Ich dachte das heißt jetzt "Ehrenerklärung".
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02pete
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#763

Beitrag von 02pete »

Hi,
warum wollen die alle in die Politik wenn dort eine 80 Stunden Woche gefordert wird?
Also ich möchte für die lächerlichen Bezüge der Politiker in allen Ebenen keine 80 Stunden pro Woche vergeuden wollen.
Ein Schelm, wer Böses oder Schlechtes denkt.
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher
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friedrich
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#764

Beitrag von friedrich »

Was gibt es Neues bei Tesla?

Nach dem neuesten Vergleichstest der Auto-Motor und Sport ist Tesla auf Platz Nummer 6.
Das ist der letzte Platz von allen zu vergleichenden E-Autos. BMW ist auf Platz 1.
(Hier wurden Elektro-SUVs verglichen)

Da habe ich mir doch eigentlich das falsche Auto gekauft?

Oder doch nicht???

Tesla hat als einziger Hersteller, eine eigene funktionierende Ladeinfrastruktur;
Tesla hat als einziger Hersteller keine Wartungsintervalle;
Tesla hatte im Test das leichteste Auto;
Tesla hatte die besten Fahrleistungen;
Tesla hatte im Test den niedrigsten Verbrauch;

Oder gibt es noch weitere Gründe??

Tesla macht als einziger Hersteller keine Werbung in besagter Auto-Zeitung??

Kann das evtl. ein Grund sein, für das schlechte Abschneiden?

Ich finde den Vergleichstest trotzdem super.

Solche Tests bestätigen für mich, daß es meißt richtig ist, nicht der Mainstreammeinung zu folgen und das genaue Gegenteil zu machen.
Das gilt jedoch auch allgemein und nicht nur bei Automobilen.

Auch die kürzliche "Frontal 21 Reportage" im ZDF hat das Gleiche bestätigt. (Tempo, Turbo-Tesla...)
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Mathias
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#765

Beitrag von Mathias »

Ich mach mir da momentan ernsthaft Gedanken.

Tesla wäre mein Favorit, aber da gibt's nix Familien taugliches - also für 5 Personen.

Chinesen sind mit diversen Modellen am Markt - sehen gut aus, wären groß genug, aber die Software ist genau so mies wie bei VW.

Und was hält mich momentan vom Kauf ab?
Neben Geld - ja ich weiß ist auch für mich überraschend - und dem passenden Modell die Frage nach Ersatzteilen.

Mal angenommen es ist tatsächlich was nicht in Ordnung - muss ich 14 Tage warten bis das Schiff da ist?
Grüße
Mattes

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friedrich
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#766

Beitrag von friedrich »

Man muß etwas machen, wo die Wettbewerber überhaupt nicht wissen, warum man das eigentlich macht.

Beispiele:

1. Starlink:

Da ruft mich doch ständig die Telekom an, ob ich nicht für 5 Euro im Monat mehr, meine Internetverbindung schneller machen möchte.
Ich erkläre, daß ich demnächst auf Starlink umsteigen werde - was ist das??? Fragen die mich dann???

Keine Ahnung, was da auf die Telekom zukommt...

2. Versicherungen:

Demnächst steigt Tesla in die Fahrzeugversicherungen ein.
Da man alle relevanten Fahrprofile (on air) von jedem Tesla hat, ist es ein Leichtes ein zugehöriges Risikopotential abzuschätzen.

Versicherungen haben keine Ahnung, die glauben immer noch, Tesla baut nur Autos...

3. Raketentechnik:

Hier gibt es weltweit keinen Wettbewerber, der technisch oder kostenmäßig mit Space X mithalten kann.

4. Solar-Roof:

Die weiterentwickelten Dachziegel mit integrierten Solarmodulen und einer zugehörigen Speichertechnik, werden nicht nur den Hausbau revolutionieren, sondern auch die komplette Stromversorgung auf den Kopf stellen.

Unsere Netzbetreiber haben keine Ahnung, was da auf sie zukommt...

5. Defekt am Tesla:

Nicht nur, daß Tesla keine Wartungsintervalle hat, man hat auch eine Flotte von sog. "Rangern".
Das sind mobile Fahrzeuge, die kleine Reparaturen vor Ort bei Kunden erledigen.
Es ist also nicht nötig, in die Werkstatt zufahren, sondern der Ranger kommt zu dir nach Hause.

Der Abruf erfolgt über eine spezielle App, die jeder Tesla-Fahrer hat;
soetwas bietet kein anderer Autohersteller weltweit.

6. Ladeinfrastruktur:

Die beste und einzige sicher funktionierende Ladeinfrastruktur bietet weltweit nur Tesla.
Tesla hat eine eigene Fabrik in China, die ca. 10 000 Ladestationen pro Jahr herstellt.
Das Netz wir kontinuierlich ausgebaut.

Unsere Autohersteller sagen: Wir haben früher doch auch keine Tankstellen gebaut, warum sollen wir jetzt Ladestationen bauen???

7. Druckgußteile im Automobilbau:

Da fertigt doch Tesla große Karosseriekomponenten aus Druckgußteilen, statt wie bisher Bleche zusammenzuschweißen.
Das ergibt eine gewaltige Kostenreduzierung. Außerdem spart man Gewicht.
Das macht keine anderer Hersteller, da man eben seit 100 Jahren Bleche verschweißt.
IDRA in Italien baut diese großen Druckgußmaschinen mit 6000 Tonnen Schließkraft. Tesla hat 11 Stück davon bestellt.
Demnächst auch mit 8000 Tonnen Schließkraft.



Nichts verstanden, nichts begriffen, wir sind aber technikoffen, weil wir keine Ahnung haben???


u.s.w.
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Mathias
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#767

Beitrag von Mathias »

Bei aller Bewunderung und Begeisterung für Tesla darf man nicht vergessen, daß bspw VW es aufgrund der Gewerkschaften und Betriebsräte nicht ganz so einfach hat wie Tesla.

Klar macht VW nicht alles richtig, aber die Voraussetzungen sind nicht die selben.

Hätte Tesla nur annähernd die gleichen Strukturen wie die "etablierten" Autohersteller, wäre Tesla nicht da wo sie heute sind.

Mit einer Verbrenner Palette im Schlepptau, zig Vorständen und Manager, Investoren sich die ständig einmischen und einer historischen/Traditions Geschichte... sie hätten es mit ihren Ressourcen viel besser machen können und auch so wie jetzt - nur noch Katastrophal.
Grüße
Mattes

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Helmut
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#768

Beitrag von Helmut »

Mathias hat geschrieben: So 9. Mai 2021, 22:12 Bei aller Bewunderung und Begeisterung für Tesla darf man nicht vergessen, daß bspw VW es aufgrund der Gewerkschaften und Betriebsräte nicht ganz so einfach hat wie Tesla.

Klar macht VW nicht alles richtig, aber die Voraussetzungen sind nicht die selben.

Hätte Tesla nur annähernd die gleichen Strukturen wie die "etablierten" Autohersteller, wäre Tesla nicht da wo sie heute sind.
.............
Naja.... ein Stück weit gebe ich dir Recht. Aber vor der Zukunft die Augen zu verschliesen, und das nicht erst seit Gestern, stimmt mich schon etwas nachdenklich im Bezug auf die Strukturen ;-)
mfg
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Timm
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#769

Beitrag von Timm »

Mathias hat geschrieben: So 9. Mai 2021, 22:12 Bei aller Bewunderung und Begeisterung für Tesla darf man nicht vergessen, daß bspw VW es aufgrund der Gewerkschaften und Betriebsräte nicht ganz so einfach hat wie Tesla.
Das ist keine Entschuldigung, technische Entwicklungen zu verpennen oder gar aktiv zu blockieren.

Wäre Tesla nicht auf dem Markt, würden die immer noch an "Projektstudien" zum E-Auto bauen, die dann regelmäßig wegen "geht nicht, weil es kein Benzin braucht" eingestellt werden.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#770

Beitrag von Mathias »

Ich bin ganz bei euch.

Aber obwohl sämtliche Autohersteller das mit ihren Ressourcen sicher genauso hätten machen können, war das meiner Meinung nach ein "No Go".

Hier hängt zuviel von dem alten System ab - schon allein das Inspektion Thema und alles andere was mit "dran hängt".

Musk konnte da unbefangen ans Werk gehen und der typ weiß wovon er spricht - die Vorstände in den Konzernen sind überwiegend Blender.
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friedrich
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#771

Beitrag von friedrich »

Free Supercharger in den Hochwassergebieten für Tesla Autos:

Der US-Automobilhersteller Tesla unterstützt Menschen, die von den Hochwasser „Überschwemmungen“ in den Niederlanden, Belgien und Deutschland betroffen sind!
Wie auch bei den Waldbrand Opfern 2018 in den USA schaltet Tesla nun in Europa in den betroffenen Katastrophen Gebieten automatisch das sogenannte „free supercharging“ an seinen SuperChargern Ladestationen frei, damit Tesla Besitzer problemlos an einen sicheren Ort fahren können! „SAFE TRAVEL“ heißt es von offizieller Seite.

Vielleich interessiert das die vielen Tesla-Fahrer hier im Forum. ;)

Außerdem wird die Akku-Kapazität "On Air" erhöht, damit noch größere Reichweiten ermöglicht werden.

Bin gespannt, wie die Deutschen Autohersteller reagieren - evtl. gibt es einen Tank Benzin oder Diesel kostenlos. Oder noch besser wäre Freibier... :)
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#772

Beitrag von Timm »

friedrich hat geschrieben: So 18. Jul 2021, 05:04 Bin gespannt, wie die Deutschen Autohersteller reagieren - evtl. gibt es einen Tank Benzin oder Diesel kostenlos. Oder noch besser wäre Freibier... :)
Deutsche Autohersteller verteilen Paddel.
FYGreta_Auto.jpg
Jaja, das Bild ist Fake. Trotzdem ist es wahr.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#773

Beitrag von friedrich »

Die Volksverdummung kennt keine Grenzen - jetzt ist die Verbrennerlobby offensichtlich auch in Österreich aktiv?



Da ist mein E-Auto dann doch eine Ausnahme, nach 2,5 Jahren und 42000 km habe ich bisher keinerlei Wartungs- oder Reparaturkosten gehabt.
Mein Nachbar fährt seit 5 Jahren auch ein E-Auto, hatte ebenfalls keinerlei Kosten.

Da haben einige Verbrennerauto-Hersteller, oder deren Zulieferanten doch vermutlich starkes "Muffesausen"?

oder:
Kann es sein, daß er durchschnittliche Kronen-Zeitungsleser die gleiche Intelligenz besitzt, wie der deutsche Bild Zeitungsleser?

Aber das kann man eigentlich verstehen:

Wenn Tesla innerhalb der nächsten Jahre nur in Europa 38 neue Fabriken für Batterien und E-Autos baut, würde es mir als Hersteller von der 120 Jahren alten Verbrenner-Technik auch Angst und Bange werden.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#774

Beitrag von friedrich »

Wasserstoff, Laschet und die Wasserknappheit in Grünheide am neuen Tesla - Standort.



Da freue ich mich über die Erhöhung der GEZ-Gebühren, was uns Deutsche sicher in die richtige Richtung lenken wird. ;)
Immer alles glauben, was die Staats- Volks- und Kirchenrechtler sich ausgedacht haben.

Es gibt nur ein Problem: Die Physik, Naturgesetze, Umwelt, Effizienz... kann man auf Dauer nicht überlisten;
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#775

Beitrag von friedrich »

Parallelen zwischen E-Auto und Holzvergaser:

Es geht hier um die Verluste bei Laden eines E-Autos bzw. um die Verluste beim Holzvergaser.


1. Laden des E-Autos:

Man kann sein E-Auto mit geringem Ladestrom laden, oder mit hohem Ladestrom.

1.1 Beispiel - laden mit wenig Leistung:

Wir laden mit 6 Ampere 3 Phasig - 6x3x230 = 4,14 KW

Hier hat man ca. 25 % Ladeverluste, da die Ladezeit ca. 12 Stunden beträgt, um 50 KWh in den Akku zu laden;
Tatsächlich benötigt man hierfür 62 KWh Strombezug um 50 KWh in den Akku zu bekommen.

1.2 Beispiel - laden mit maximaler Leistung:

Wir laden nun mit 16 Ampere 3 Phasig - 16x3x230 = 11 KW

Hier hat man ca. 10 % Ladeverlusste, da sie Ladezeit ca. 4,5 Stunden beträgt, um 50 KWh in den Akku zu laden;
Tatsächlich benötigt man hierfür nur 55 KWh Strombezug um 50 KWh in den Akku zu bekommen.


2. Holzvergaser:

Jetzt kommen wir zum Holzvergaser.
Voraus folgende Info: ich will damit keine Diskussion lostreten.
Das sind nur meine eigenen Erfahrungswerte.

Ich heize mit hoher Leistung, hohen Abgastemperaturen und in kurzer Zeit.
Das bedeutet in 2 bis max. 2,5 Stunden ist bei meinem Kessel ein Abbrand erledigt.

Würde ich die Abgastemperatur senken und dadurch die Abbranddauer erhöhen, hätte ich wesentlich mehr Verluste, wegen der längeren Abbranddauer.

Das ist somit vom Denkansatz vergleichbar mit dem Laden eines E-Autos.

Aber, wie erwähnt, das sind meine eigenen Erfahrungswerte.


3. Warum lade ich das E-Auto trotzdem nur mit 6 Ampere - 4,14 KW:

Weil meine PV-Anlage zu schwach ist, um dauerhaft mit 11 KW zu laden. - habe nur 7,6 KW auf dem Dach.

Was ist zu tun?

Die Leistung der PV-Anlage muß erhöht werden.
Hier kann man wieder den Bezug zum Holvergaser herstellen, Puffervolumen ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Puffer.

Bei einer PV-Anlage verhält es sich ähnlich, was die Leistung auf dem Dach angeht.

Also werde ich noch mindestens 10 KW an PV nachrüsten.

Ich hoffe einmal, daß das Ganze nicht zur Sucht wird. (Stromspeicher, intelligende Wallbox... bifacial-Module... neue Dacheindeckung mit heller Oberfläche)
Ziel: Autarkie von mindestens 85 %;
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#776

Beitrag von Mathias »

Weil es gerade ganz gut passt und sonst irgendwie untergegangen ist... es tut sich was bei den Akkus...

Der Titel ist bisschen reißerisch, aber trotzdem interessant.

Grüße
Mattes

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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#777

Beitrag von Sundancer »

friedrich hat geschrieben: Do 19. Aug 2021, 13:24 ...
1.1 Beispiel - laden mit wenig Leistung:

Wir laden mit 6 Ampere 3 Phasig - 6x3x230 = 4,14 KW

Hier hat man ca. 25 % Ladeverluste, da die Ladezeit ca. 12 Stunden beträgt, um 50 KWh in den Akku zu laden;
Tatsächlich benötigt man hierfür 62 KWh Strombezug um 50 KWh in den Akku zu bekommen.

1.2 Beispiel - laden mit maximaler Leistung:

Wir laden nun mit 16 Ampere 3 Phasig - 16x3x230 = 11 KW

Hier hat man ca. 10 % Ladeverlusste, da sie Ladezeit ca. 4,5 Stunden beträgt, um 50 KWh in den Akku zu laden;
Tatsächlich benötigt man hierfür nur 55 KWh Strombezug um 50 KWh in den Akku zu bekommen.
...
Hallo Friedrich,

Ähm... die Ladeverluste beziehen sich doch nicht auf die Lade-Zeit, sondern auf die Lade-Leistung (P = U * I).
Heißt Spannung mal Stromstärke gibt Watt (bzw. kW). Also sind doch 10% von 50 kW immer 5kW, unabhängig von der Ladezeit.

Betrachten wir die elektrische Arbeit (W = U * I * t entspricht auch W = P * t bzw. Elekt. Arbeit = Leistung mal Zeit).
Auch da sind die Verluste ähnlich... entweder hohe Leistung (hohe Verluste) in einer kurzen Zeit oder niedrige Leistung (wenig Verluste) und dafür viel Zeit. Am Ende ist der Multiplikator gleich.

Bei Hochspannungsleitungen wird der Verlust durch den Leitungswiderstand durch eine möglichst hohe Spannung minimiert (Spannung wird hoch-transformiert, übertragen und wieder runter-transformiert). Physikalische Basis dafür ist "URI" (U = R * I bzw. Spannung ist Widerstand mal Stromstärke).
Beim Laden des E-Autos mit hoher Leistung wird nur die Stromstärke erhöht, die Spannung bleibt dabei nahezu gleich. Deshalb werden die Leitungsverluste auch nicht durch die hohe Lade-Leistung minimiert (eher im Gegenteil, da durch die höhere Stromstärke die Leitung wärmer wird und somit deren Widerstand steigt)

Oder habe ich einen Denkfehler?

Klärt mich bitte auf (du hast doch sicher schon praktische Erfahrungen).

So long...
Yves
HVS 25 LC (Brennk.+Turbos von Sven)
2 x 1000 l Pufferspeicher + 11m² Flachkollies über PWT
Oventrop RTA 180 (auf 68°C) + Frischwasserstation Oventrop XZ-30
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LambdaCheck mit zusätzl. Breitband-LSU 4.x
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#778

Beitrag von friedrich »

Hallo Yves,

Gut erklärt, was Du schreibst ist absolut richtig.

Der Leitungsverlust (beim E-Auto laden) ist hier jedoch nicht das Problem. - zumindest kein nennenswertes, allenfalls nur ein kleines...zumindest nicht bei mir, wenn man den richtigen Kabelquerschnitt gewählt hat;

Das Problem sind die Verluste im Ladegerät (bei der Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom) im Auto.
Auch die Wallbox hat Verluste und auch der Solarwechselrichter.
Auch der Akku hat Verluste, die bei kleinem Ladestrom größer sind als bei "optimalem" Strom.
Umso länger die Ladezeit ist, umso länger wird gewandelt. Diese Umwandlung verursacht die Verluste. (DC-AC und AC-DC)

Hier ist noch ein Video, das das Ganze auch erklärt - ist natürlich auch bei jedem Auto und bei jedem Ladezustand (SOC) unterschiedlich:



Ein 10 m langes Ladekabel (wie im Video) ist natürlich ein extra Verlustbringer - mein Kabel ist nur 2,5 m lang...

Noch eine Bemerkung:
Mein obiges Beispiel hat sich auf dreiphasiges Laden bezogen, noch krasser wird es, wenn man nur einphasig laden würde.

Das ist auch das Interessante beim Holzvergaser - deshalb finde ich den Vergleich zwischen E-Auto und Holzvergaser so interessant.
Nur die wenigsten glaubes es, daß man mit hoher Abgastemp. (also hoher Leistung) und kurzer Abbranddauer weniger Holzverbrauch hat.
Zuletzt geändert von friedrich am Do 19. Aug 2021, 23:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#779

Beitrag von friedrich »

Neues Garagen-Dach für neue PV-Anlage:

Der erste Schritt ist gemacht.
Die hellgraue Dachfläche wurde letzte Woche neu mit Trapezblechen belegt. (ca. 50 qm)
Vorher waren hier Eternitplatten drauf.
IMG_6051.JPG
Die dunkle Dachfläche ist schon ca. 5 Jahre alt.

Warum wurde nun die neue Dachfläche hellgrau gemacht?
Paßt doch eigentlich farblich nicht zu der dunklen Dachfläche.

P.S.
Am 27.8.2021 wird übrigens in Nürnberg das neue Tesla Model Y vorgestellt;
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Verbrennerland ist abgebrannt - E-Auto oder Verbrenner?

#780

Beitrag von Mathias »

friedrich hat geschrieben: Do 19. Aug 2021, 23:22 Neues Garagen-Dach für neue PV-Anlage:

Der erste Schritt ist gemacht.
Die hellgraue Dachfläche wurde letzte Woche neu mit Trapezblechen belegt. (ca. 50 qm)
Vorher waren hier Eternitplatten drauf.

IMG_6051.JPG
Die dunkle Dachfläche ist schon ca. 5 Jahre alt.

Warum wurde nun die neue Dachfläche hellgrau gemacht?
Paßt doch eigentlich farblich nicht zu der dunklen Dachfläche.

P.S.
Am 27.8.2021 wird übrigens in Nürnberg das neue Tesla Model Y vorgestellt;
Warum hellgrau und nicht dunkel - reduziert die entstehende Wärme und sorgt für besseren Ertrag der PV
Module.

Warum keine PV Ziegel?
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